Posts Tagged ‘Weihnachten Lugano’

Panettone oder Pandoro?

Dezember 22nd, 2016 | By Melanie Pohl in Parco San Marco | No Comments »

PANETTONE

Panettone, der berühmte Weihnachtskuchen, gehört in Italien einfach zu Weihnachten dazu. Erfunden hat ihn laut einer Erzählung ein Mailänder Bäcker, Namens Antonio. Der für seine grosse Liebe einen neuen Kuchen erfinden wollte und nannte ihn „Pan de Toni“. Übersetzt heisst das „Toni´s Brot“ .

Der Panettone ist ungefähr 20 Zentimeter hoch, kuppelförmig und wird aus Milch, Mehl, Zucker Eiern, Butter, Hefe, Rosinen und kandierten Früchten hergestellt. Die Herstellung von Panettone verlangt aber sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

panettone

Der Weihnachtskuchen wird in der gesamten Winterzeit genossen. Nachmittags wird er gerne mit Kaffee serviert, als weihnachtliches Dessert geniesst man ihn zu Dessertwein wie einem Moscato, oder zu einem Glas Spumante oder Prosecco. Dann wird er Vertikal aufgeschnitten und in Scheiben serviert. Zur Weihnachtszeit ist es natürlich auch am Besten, Panettone im Kreise von Familie oder guten Freunden zu servieren und geniessen.

Eine Scheibe dieser Kuchenspezialität gehört zu Weihnachten einfach dazu.

PANDORO („goldenes Brot“)

Der traditionelle italienische Weihnachtskuchen hat seinen geografischen Ursprung in Verona. Die genaue Geschichte der Herkunft verliert sich leider etwas in der Zeit, darum gibt es auch mehrere Theorien, eine besagt, dass der Pandoro bereits zur Zeit der Republik Venedigs entdeckt wurde. Eine weitere besagt, der Pandoro sei eine reine Abwandlung des „Nadalin“ ein sternförmiger Kuchen aus Verona.

pandoro

Der Pandoro wird aus Hefeteig gebacken und enthält im Gegensatz zum Panettone weder Rosinen noch kandierte Früchte. Typisch für den Pandoro ist die gezackte Kuppelform, die mit einer entsprechenden achteckigen, sternförmigen Backform erreicht wird. Der Pandoro wird meist mit Puder- oder Vanillezucker bestreut, damit der Kuchen einer verschneiten Bergspitze ähnelt. Horizontal geschnitten sehen die Kuchenscheiben wie ein Stern aus.

Mit Sicherheit eine der Süssspeisen, die zu Weihnachten nicht fehlen darf.

Beide italienischen Weihnachtsköstlichkeiten sind super lecker, Panettone und Pandoro – noch besser schmecken Sie mit einer einmaligen Aussicht auf den zauberhaften Lago di Lugano!

„Weihnachts-Tris” der süssen Art

Dezember 5th, 2015 | By Andrea Rera in Gastronomie, Parco San Marco | No Comments »

Die Herkunft der 3 beliebtesten Weihnachtsgebäcke Italiens:

PANDORO („goldenes Brot“)

Der traditionelle italienische Weihnachtskuchen hat seinen geografischen Ursprung in Verona. Die genaue Geschichte der Herkunft verliert sich leider etwas in der Zeit, darum gibt es auch mehrere Theorien, eine besagt, dass der Pandoro bereits um 500 zur Zeit der Republik Venedigs hergestellt wurde. Eine weitere besagt, der Pandoro sei eine reine Abwandlung des „Nadalin“ ein sternförmiger Kuchen aus Verona. Eine weitere Annahme zur Herkunft, ist das Wiener Brot, das mit sehr viel Butter gemacht wird und dem Pandoro sehr ähnlich ist. Ganz sicher weiss man nur, dass seit Ende 800 der Pandoro in Verona industriell hergestellt wird und dass er zu einem traditionellen Gebäck zuerst in der Gegend von Verona und anschließend auf nationalem Gebiet wurde.

Mit Sicherheit eine der Süssspeisen, die zu Weihnachten nicht fehlen darf.

pandoro

 

TORRONE („Nougat mit Mandeln“)

Wie der Pandoro wird auch die Torrone traditionell zu Weihnachten serviert. Häufig findet man den Torrone jedoch als Schokolade das ganze Jahr über. Für uns Italiener ist Cremona der Geburtsort der Torrone, dies ist jedoch nur teilweise richtig, denn ein sehr ähnliches Produkt hat ihren Ursprung im arabischen Raum, welche von dort in den mediterranen Raum, vor allem nach Spanien und Italien exportiert wurde. Eine Legende besagt, dass diese Süssware zum ersten Mal gegen Ende 1441 hergestellt wurde, zu Ehren der Vermählung von Francesco Sforza und Bianca Maria Visconti. Nach dieser Legende wurde der Torrone entsprechend der Form der „Torrazzo“, dem Glockenturm in der Nähe der Kathedrale von Cremona, eines der bekannten Wahrzeichen der Stadt hergestellt und woher auch ihr stammt. Eine andere Legende berichtet darüber, dass die erste Nachricht über der Torrone aus dem Jahr 1543 stammt, als die Stadt eine große Menge an Torroni kaufte um diese an Würdenträger die die Stadt besuchten zu schenken. Dies gibt Aufschluss darüber, inwieweit bereits der Torrone in dieser Epoche in der Gesellschaft und Volkstradition von Cremona verwurzelt war.

Mit Sicherheit werden wir selbst ein Stück Torrone zusammen mit einem Kaffee in der Weihnachtszeit genießen.

torrone

PANETTONE

Die zuverlässigste Legende besagt, dass der Mailänder Panettone (Weihnachtskuchen) während einer üppigen Weihnachtsfeier des Grafen Sforza entstand, als der Küchenchef bemerkte, dass sein Ofen seine vorbereitete Süssspeise verbrannte. Er verzweifelte und wusste nicht was er nun als Nachspeise servieren soll, sein Gehilfe, Toni, hatte die brennende Idee, den Kuchen den er aus Resten gemacht hatte zu präsentieren. Es war eine Art von süssem Brot mit Butter, kandierten Früchten und Nudeln. Zum großen Erstaunen des Küchenchefs war die Reaktion der geladenen Gäste und der Hausherren überaus positiv und sie überhäuften den Küchenchef mit Komplimenten und Enthusiasmus. Der verlegene Koch gab zu, dass der Erfolg rein seinem Gehilfen zuzuschreiben sei und seinem „Pan di Toni”. Eine andere Legende erzählt von einem jungen Falkners, Ughetto Atellani, der hoffnungslos in eine Bäckerin namens Algisa verliebt war, welche eine Bäckerei in der Nähe der Kirche „Grazie“ führte. Ihr Geschäft lief jedoch zu Weihnachten nicht besonders gut und man sah sehr viele Menschen vor der Bäckerei ihres Konkurrenten. Ughetto Atellani sah die Verzweiflung seiner Geliebten und beschließt, mit seinem letzten Geld Butter, Zucker, Eier und Rosinen zu kaufen. Sie vermischte alles mit Mehl und Liebe und der Kuchen wurde ein schöner Erfolg, nach diesem erfolgreichen Ereignis vermählten sich die beiden.

Unabhängig von den Legenden, ist der Kuchen ein simples Brot mit sehr einfachen Zutaten, die aber wenn man sie vermischt unsere Welt der Süssspeisen mehr als bereichert.

Eine Scheibe dieser Kuchenspezialität gehört zu Weihnachten einfach dazu.

panettone

Written by Angelo Lentinio

Vorfreude ist die schönste Freude!

November 27th, 2011 | By Stephanie Urban in Wissenswertes | No Comments »

Weil der Weihnachtsabend in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, verspricht uns das Jahr 2011 eine besonders lange Adventszeit! Schon heute feiern wir den 1. Advent. Advent ist lateinisch und heisst „Ankunft“, somit warten wir im Advent auf die Ankunft Christi. Wir geniessen diese Wochen als Zeit der Ruhe und Gemütlichkeit, in der die Familie zusammenkommt. Gemeinsam schlendern wir über die Weihnachtsmärkte, suchen nach Geschenken und Ideen zur Weihnachtsdekoration. Dabei werden wir an jeder Ecke mit neuen leckeren Gerüchen verwöhnt. Seien es Räucherkerzchen oder der süsse Duft der langersehnten Weihnachtsleckereien. Lebkuchen, Stollen und auch Weihnachtspunsch versüssen unseren Rundgang. Auch auf der Piazza della Riforma in Lugano laden ab dem 1. Dezember rund 30 weihnachtlich dekorierte Holzhütten zum Weihnachtsbummel ein. Der Adventsmarkt ist bis zum 24. Dezember täglich von 11 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

Ruhe, Entspannung und Wärme finden Sie auch bei uns im Parco San Marco. Kommen Sie vorbei und wärmen Sie sich auf bei einem Besuch in unserem SPA San Marco.

In diesem Sinne wünschen wir allen einen wunderschöne Weihnachtszeit.