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Monte Garzirola

August 21st, 2017 | By Endy Broglio in Parco San Marco | No Comments »

Man erreicht San Nazzaro Val Cavargna im gleichnamigen Tal und verlässt die Landstraße SP10 auf die Via Tecchio und kommt auf 1300 m Höhe an einen kleinen Parkplatz im Wald (mit Platz für 5-6 Autos). Im Winter ist dieser Teil der Straße häufig unpassierbar, weil vereist oder von Schnee bedeckt.

cavargna

Es ist nicht schwer, nach Cavargna (1071 m) zu gelangen, das mit seinen beiden Ortsteilen Mandraco (1139 m) und Vegna (1119m) die höchstgelegene Gemeinde der Provinz Como ist. Obwohl in vorrömischer Zeit gegründet, wirkt Cavargna eher modern und bietet nur wenige Anklänge an seine lange Vergangenheit. Auch die Pfarrkirche S. Lorenzo stammt aus dem Jahr 1967. Vom Vorgängerbau aus dem 17. Jahrhundert steht nur noch der Glockenturm. Charakteristisch ist der sogenannte „Heilige Wald“, der oberhalb der Siedlung liegt und noch immer seine Funktion als Lawinenschutz hat.

Im Heimatmuseum Museo della Valle (das sich in der Nähe der Pfarrkirche befindet), kann man in zehn Salons typische Szenen der bäuerlichen Kultur im Tal nacherleben. Besonders interessant sind Rekonstruktionen, die sich mit den „magnani“ (Kupferschmieden), den „spalloni“ (Schmugglern) und den Techniken zur Eisenerzgewinnung befassen. Von Cavargna geht es über eine Serpentinenstraße bis nach Buggiolo im Val Rezzo, wo man den Passo della Cava (1148m) erreicht und danach den kleinen Ort Dasio Val Rezzo, wo Sie in der Nähe der ehemaligen Kaserne der Finanzwache (1180m) Ihren Wagen abstellen. Hier beginnen die Trassen nach S. Lucio und zur Alm Alpe di Tabano. Man hat einen weiten, entspannenden Blick über das Tal Val Rezzo. Der einfach zu gehende Weg führt durch Ginsterbüsche, die im Frühling in phosphorisierendem Gelb erblühen. Dank einem Netz von Pfaden kann man die kurvenreiche Straße vermeiden, die sich im Zickzack die Bergflanke emporwindet. In etwas mehr als einer Stunde erreichen Sie das Kirchlein „Chiesetta del Cepp“, wo es einen guten Rastplatz gibt. An diesem Punkt ist eine Pause für Wanderer auf dem „Sentiero delle 4 Valli“ – dem Wanderweg der 4 Täler – obligatorisch, bevor es hochgeht nach Seghebbia. Aber auch Kuhherden, (für die die Wegführung eine große Abkürzung ist), rasten hier, wenn sie – je nach Saison – zu den Almen hinauf- oder wieder abgetrieben werden.

Im weiteren Verlauf durchquert man einen mächtigen Buchenhain und findet sich plötzlich in der Nähe eines Felsens wieder (1380m), um dann links in einen Weg einzubiegen, der sich auf der Bergseite der Straße durch Heidelbeersträucher und Rhododendren aufwärts windet, um schließlich beim Kirchlein San Lucio (1542m) zu enden. Dieses Bauwerk, das bereits seit dem 14. Jahrhundert existiert, wurde mehrmals erweitert und verändert, hat aber über die Zeiten hinweg seinen Charme bewahrt und ist im Innern mit wunderschönen, spätgotischen Fresken ausgemalt, die jüngst restauriert wurden.

sanlucio

In der Volkstradition wird San Lucio als ein Kuhhirte aus der Gegend dargestellt, der im 13. Jahrhundert lebte und von seinem Herrn getötet wurde, weil er zu mildtätig gegenüber den Armen war (in der volkstümlichen Darstellung sieht man ihn häufig, wie er ihnen gerade Käse abgibt). San Lucio wird als Schutzpatron der Viehhirten und Käser verehrt, und die Bewohner von Cavargna erinnern am 12. Juli jeden Jahres an ihn, indem sie in einer Prozession bis zu seiner Kapelle pilgern. Am 16. August, dem Tag des heiligen Rocco, wird ihm zu Ehren ein Volksfest veranstaltet, das die Bewohner der angrenzenden Schweizer und italienischen Täler vereint. Wenige Meter weiter gibt es die Hütte (Rifugio) San Lucio, die aus einer ehemaligen Kaserne der Finanzwache entstanden ist und wo man hungrigen Bergwanderern das Beste aus der Küche auftischt.

Weiterwandern zum Monte Garzirola ist leicht: man nimmt einfach den Schotterweg in Richtung der Alm Alpe Tabano, der an einem kleinen Teich vorbeiführt, dem laghetto di San Lucio, wo der Sage nach der Heilige erschlagen wurde.  Dann folgt man auf der Linken dem Grenzverlauf, der noch an Stücken von verlassenem Maschendraht zu erkennen ist und an einigen Gedenksteinen für Offiziere der sogenannten Gelben Flammen, die im Kampf gegen den Schmuggel ihr Leben ließen.

Nicht Bäume, aber ein Wald aus Blumen und Kräutern begleitet Sie über den sanften Bergkamm bis zum Gipfel Cima della Garzirola. Schließlich erreichen Sie das Plateau (1976m), wo eine weitere Hütte  auftaucht (ebenfalls aus einer ehemaligen Kaserne entstanden und nur während der Sommermonate geöffnet). Sie läd ein zu einer kleinen Rast vor dem letzten Anstieg zum großen Kreuz auf der Cima rocciosa (2116m), einem felsigen Gipfel, der nun schon sehr nahe ist. Von hier aus hat man an klaren Tagen einen atemberaubenden Rundblick auf die umliegenden Bergketten.

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Ein Besuch der Stadt Lugano

Juni 9th, 2017 | By Endy Broglio in Parco San Marco | No Comments »

Der Luganer See ist sicherlich einer der schönsten Seen weltweit. Die Stadt Lugano ist wunderschön, sauber, sehr gut organisiert und voller Hügel mit geradezu märchenhaften Anwesen. Aber das eigentliche Zentrum der Stadt ist der See. In Lugano gibt es hervorragende internationale Restaurants und man trifft hier ein internationales Publikum ;  Lugano kann man am Tag und in der Nacht gleichermaßen  geniessen. Zum Beispiel lohnt sich in Besuch im Parco Ciani. Nicht sehr gross, aber sehr gepflegt, bietet er interessante Landschaftsarchitektur und Pflanzen einzigartiger Schönheit. An der Uferpromenade begleiten uns Schwäne und Enten. Es gibt an der Uferpromenade eine Stelle, von der man zu einem kleinen Strand gelangt, wo man die Enten füttern kann. Viele Bänke laden zum Verschnaufen und zum Genuss der Aussicht ein. Es gibt auch einen eigens für Kinder bestimmten Parkabschnitt mit verschiedenen Spielen. Mauern schirmen diese kleine Ecke des Paradieses ab vom bewegten Leben der Stadt.

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Wir setzen unseren Spaziergang fort Richtung Museum LAC di Lugano, immer entlang der Uferpromenade. Hier sollten wir nicht die Kirche Santa Maria degli Angeli verpassen. Sie birgt ein Meisterwerk der ersten Renaissance; es gilt als das bekannteste Fresko dieser Periode in der Schweiz. Es handelt sich um die Darstellung von Passion und Kreuzigung, ein Werk des italienischen Künstlers Bernardino Luini (ca.1480–1532), einem Schüler von Leonardo. Dieses grosse Freskenbild zeichnet sich aus durch die Lebendigkeit der Szenerie, die ein buntes Getümmel darstellt: mehr als 150 Personen zählen wir hier, teils mit Pferden, alle Figuren in Bewegung. Santa Maria degli Angeli bietet noch zwei weitere Meisterwerke von Luini: eine Darstellung des letzten Abendmahls  auf der linken Wand des Kirchenschiffs  (dessen Original sich im antiken Refektorium des Klosters befindet) und ein Freskenbild der Muttergottes mit Kind und dem kleinen Johannes in der ersten Seitenkapelle.

Erwähnswert ist auch eine Darstellung des Hl. Franziskus, gemalt 1728 von Giuseppe Antonio Petrini, die in der zweiten Kapelle zu bewundern ist.

Wir empfehlen, den Besuch mit einem Rundgang durch das historische Ortszentrum zu kombinieren. Zwischen der Piazza della Riforma und der Piazza Grande in Locarno herrscht schon lange ein Wettstreit um den Titel “schönster Platz im Tessin”. Dies ist der elegante Salon der Stadt,  umgeben von historischen Gebäuden, darunter dem neoklassizistischen Palazzo Civico und von Lokalen, die zum Verweilen einladen. Treffpunkt der Luganeser, Gastgeber grosser Veranstaltungen wie dem Estival Jazz und idealer Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. Ein Netz von Gassen, durch welche man zwischen glitzernden Schaufenstern und luxuriösen Boutiquen spaziert, verbindet die wesentlichen Sehenswürdigkeiten des Zentrums.

 

IL MUSEO DEI FOSSILI DEL MONTE SAN GIORGIO

Juni 3rd, 2013 | By Paola Mazzo in Ausflugstipps | No Comments »

IL MUSEO DEI FOSSILI DEL MONTE SAN GIORGIO

Il  Monte San Giorgio a Meride, nel vicinissimo Canton Ticino, in Svizzera, ospita un giacimento fossilifero di eccezionale bellezza. I reperti sono stati  scoperti, studiati e classificati gia´ a partire dal 1850 grazie al lavoro congiunto di differenti equipe svizzere ed italiane e risalgono all´epoca del Triassico.

Resti risalenti all´epoca, oltre che sulle Prealpi lombarde e ticinesi, sono stati rinvenuti in Italia nei pressi dell´Appennino ligure, tosco-emiliano e campano, oltre che nella regione dolomitica.

http://www.ticino.ch/it/commons/details/Museo-dei-Fossili-del-Monte-San-Giorgio/2778.html

http://www.ticino.ch/it/commons/details/Museo-dei-Fossili-del-Monte-San-Giorgio/2778.html

Il Triassico e´ il periodo geologico immediatamente successivo il piu´ famoso Giurassico e si divide, grosso modo, in 3 parti: superiore, medio ed inferiore. La fauna appartenente al Triassico aveva sostituito, dopo un periodo ostile alla vita durato su l nostro pianeta ben 30 milioni di anni, la fauna del Paleozoico ed era composta da diverse specie di dinosauri terrestri come ad esempio i Coelophysis, Herrerasuarus, Eoraptor, Tawa Hallae, marini come i Placochelys e volanti come l´ Eudimorphodon e molti altri, oltre a diverse forme di vita marine tra i quali gli esacoralli, organismi molto simili ai coralli che popolano i mari e gli oceani dei giorni nostri, oltre a numerose specie di bivalvi e micro molluschi che formavano il plancton oceanico.  La fauna triassica  visse in un periodo geologico compreso tra i 230 ed i 250 milioni di anni fa, fino ad estinguersi a causa dei considerevoli cambiamenti climatici e della forte attivita´ sismica e vulcanica derivata dalla progressiva frammentazione della Pangea, il grand e supercontinente che si ritiene contenesse originariamente tutte le terre emerse. Un´ulteriore ipotesi ritiene che la causa dell´estinzione sia da attribuire alla caduta di un grandissimo meteorite che colpi´ il pianeta annientando la quasi totalita´ delle forme viventi presenti. Altre teorie supportano inizialmente la tesi del vulcanesimo: eruzioni e terremoti avrebbero infatti avviato il processo di estinzione dei dinosauri, fino alla caduta del meteorite che avrebbe inesorabilmente decretato la loro scomparsa definitiva.

E´ possibile visitare il museo dei fossili del Monte San Giorgio che e´ situato nel centro del piccolo comune svizzero di Meride. La grande quantita´di reperti e´ distribuita e suddivisa su ben quattro piani e ogni elemento possiede una propria numerazione ed una accuratissima descrizione. Inoltre numerosi modelli aiuteranno a “visualizzare” l´immagine completa degli esseri viventi ormai estinti. All´ingresso del museo i visitatori vengono “accolti” da una ricostruzione di ben due metri e mezzo, del sauro terrestre Ticinosuchus, vissuto nella Regione tra i 180 e i 245 milioni di anni fa.

 
http://www.ticino.ch/it/commons/details/Museo-dei-Fossili-del-Monte-San-Giorgio/2778.html

http://www.ticino.ch/it/commons/details/Museo-dei-Fossili-del-Monte-San-Giorgio/2778.html

 Il giacimento del Monte San Giorgio fa pienamente parte del Patrimonio Unesco dal 2010 ed il museo offre una considerevole quantita´ di informazioni e materiale utile a riportare alla luce l´affascinante storia del modo del Triassico: un mondo ancora poco conosciuto, scomparso da tanto tempo.  

 

 

Info per orari e tariffe ai  link http://www.mendrisio.ch/node/5357/ e http://www.montesangiorgio.org/Territorio/I-musei-/Museo-dei-Fossili-di-Meride.html

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