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Ausflug zum „Rogolone“, einer denkmalgeschützten Eiche

November 2nd, 2017 | By Annalisa De Maria in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Der Rogolone steht inmitten einer großen Lichtung auf einem von Wäldern umgebenen Plateau in Val Menaggio, zwischen dem Comer und dem Luganer See.

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Der majestätische Baum, gewaltig wie eine Kathedrale, ist umso faszinierender, als es sich bei ihm um ein lebendes Wesen handelt, eine legendenumwobene Eiche. Sie ist achthundert Jahre alt und die längs von tiefen Furchen durchzogene  Baumrinde hat, nach so vielen Jahren, die Farbe und den felsigen Charakter der alten Steinbank angenommen, die zu ihren Füßen steht. Leider hat der Baum eine deutlich sichtbare Verletzung – vor einigen Jahren sägte ein Unverantwortlicher auf der Suche nach Holz einen großen Ast ab. Es ist schwer, solche Beschädigungen zu verhindern, auch wenn der Baum bereits seit 1928 vom Kultusministerium geschützt wird und heute unter dem Schutz der Organisation Italia Nostra steht.

Mit ihrem Umfang von fünfzig Metern beschattet die Baumkrone die gesamte Lichtung. Der perfekte Wuchs der Äste hebt sich klar vom Himmel ab. Hier versammelten sich einst die Weisen und Ältesten aus den umliegenden Dörfern, um Recht zu sprechen und wichtige Entscheidungen zu treffen. Ein bis heute erhaltenes Dokument aus dem XVI. Jahrhundert berichtet von einer Versammlung von Abordnungen aus Bellate, Grona, Naggio und Grandola unter dem Rogolone, in der die vier Dörfer ihre endlosen Querelen über die Gemeindegrenzen beilegten und als Zeugen dafür diese große Eiche benannten, die den Dorfbewohnern von alters her heilig war und unter deren Zweigen einst das Frühlingsfest gefeiert und magische und religiöse Riten zelebriert wurden.

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Eine zweite Eiche am Rand der Lichtung, etwas kleiner, aber ebenfalls als „Baumdenkmal“ registriert, könnte als Beweis für die Heiligkeit des Ortes gelten, der einst von einem Kreis von Bäumen umgeben war, von denen nur zwei überlebt haben. Ein weiterer Beweis wäre eine 100 Meter vom Rogolone entfernte Quelle, deren sehr reines Wasser unverzichtbarer Bestandteil der alten religiösen Zeremonien war.

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So erreichen Sie den Rogolone mit dem Auto vom Parco San Marco aus: Fahren Sie in Richtung Menaggio und biegen Sie an der ersten Ampel links in Richtung Carlazzo ab. Von Carlazzo aus folgen Sie den Hinweisschildern nach Gottro (ein Dörfchen, das zur Gemeinde Carlazzo gehört). Dort angekommen, biegen Sie nach rechts in die Via San Giorgio, eine kleine, abschüssige Teerstraße, die bis zur Kirche San Giorgio führt, neben der ein Friedhof liegt. Vom kleinen Kirchplatz führt ein Weg direkt, ohne Auf- und Abstiege, zum Rogolone (Achtung: an der ersten Weggabelung den Weg nach rechts nehmen).

 

Maronenzeit

Oktober 18th, 2017 | By Paola Mazzo in Parco San Marco | No Comments »

Zum Herbstbeginn erinnert man sich gern an die alten Rezepte von früher, in denen die typischen Produkte unserer Wälder Verwendung finden, wie zum Beispiel die Esskastanien/Maronen. Der wissenschaftliche Name der Marone ist Castanea vulgaris.

Die Maronen, die wir essen, sind Früchte des Maronenbaums und unterscheiden sich insofern von der Rosskastanie, als es sich bei ihr nicht um Früchte sondern um Samen handelt. Maronen sind ein Nahrungsmittel mit hohem Energiewert und haben im Herbst und Winter kräftigende Wirkung. Sie enthalten Fasern, die die Darmtätigkeit anregen und sind eine wichtig Quelle wertvoller Mineralsalze. 100 g Maronen enthalten 165 Kilokalorien.

castagne con riccioIn diesem Blog präsentieren wir Ihnen ein komplett veganes Menü auf der Basis von Maronen, mit dem Sie Ihre Gäste überraschen können. Viel Spaß beim Lesen und beim Ausprobieren in der Küche!

Maronen-Risotto

wird zubereitet mit Naturreis, gekochten Maronen, Gemüsebrühe, Zwiebeln, Lorbeerblättern, Weißwein und vegetarischer Sahne. Der Risotto wird klassisch mit kleingehackten Zwiebeln zubereitet. In einen Maronen-Risotto passen auch Pilze oder Kürbis.

Seitan-Ragout mit Maronen

Versuchen Sie doch einmal Seitan auf andere Art! Stellen Sie sich an den Herd und schmoren Sie ein leckeres Seitan-Ragout mit Maronen, roten Zwiebeln, Sojasauce, kaltgepresstem Olivenöl, Zitrone, Ingwer und aromatischen Kräutern. Ein schnelles Rezept, aber die Wirkung ist enorm!

Mit Schokolade überzogene Maronen

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Für diesen delikaten Nachtisch brauchen Sie nur geschälte und gekochte Maronen und Kuvertüre (oder nach Geschmack jede andere Schokolade), die Sie im Wasserbad schmelzen lassen und damit die Kastanien überziehen.

Die passenden Weine zu diesem Menü sollten möglichst jung sein, besser noch frisch gekeltert, und am allerbesten leicht prickelnd, um den Mund zu entfetten. Klassische Beispiele italienischer Weine sind Lambrusco di Sorbara, Sangue di Giuda, ein Barbera aus Monferrato, Bonarda und noch viele weitere spritzige Rotweine.

Und jetzt erwarten wir Sie in eines der Restaurants unseres Resorts für ein herbstlich angehauchtes Menü!

Ein Besuch der Stadt Lugano

Juni 9th, 2017 | By Endy Broglio in Parco San Marco | No Comments »

Der Luganer See ist sicherlich einer der schönsten Seen weltweit. Die Stadt Lugano ist wunderschön, sauber, sehr gut organisiert und voller Hügel mit geradezu märchenhaften Anwesen. Aber das eigentliche Zentrum der Stadt ist der See. In Lugano gibt es hervorragende internationale Restaurants und man trifft hier ein internationales Publikum ;  Lugano kann man am Tag und in der Nacht gleichermaßen  geniessen. Zum Beispiel lohnt sich in Besuch im Parco Ciani. Nicht sehr gross, aber sehr gepflegt, bietet er interessante Landschaftsarchitektur und Pflanzen einzigartiger Schönheit. An der Uferpromenade begleiten uns Schwäne und Enten. Es gibt an der Uferpromenade eine Stelle, von der man zu einem kleinen Strand gelangt, wo man die Enten füttern kann. Viele Bänke laden zum Verschnaufen und zum Genuss der Aussicht ein. Es gibt auch einen eigens für Kinder bestimmten Parkabschnitt mit verschiedenen Spielen. Mauern schirmen diese kleine Ecke des Paradieses ab vom bewegten Leben der Stadt.

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Wir setzen unseren Spaziergang fort Richtung Museum LAC di Lugano, immer entlang der Uferpromenade. Hier sollten wir nicht die Kirche Santa Maria degli Angeli verpassen. Sie birgt ein Meisterwerk der ersten Renaissance; es gilt als das bekannteste Fresko dieser Periode in der Schweiz. Es handelt sich um die Darstellung von Passion und Kreuzigung, ein Werk des italienischen Künstlers Bernardino Luini (ca.1480–1532), einem Schüler von Leonardo. Dieses grosse Freskenbild zeichnet sich aus durch die Lebendigkeit der Szenerie, die ein buntes Getümmel darstellt: mehr als 150 Personen zählen wir hier, teils mit Pferden, alle Figuren in Bewegung. Santa Maria degli Angeli bietet noch zwei weitere Meisterwerke von Luini: eine Darstellung des letzten Abendmahls  auf der linken Wand des Kirchenschiffs  (dessen Original sich im antiken Refektorium des Klosters befindet) und ein Freskenbild der Muttergottes mit Kind und dem kleinen Johannes in der ersten Seitenkapelle.

Erwähnswert ist auch eine Darstellung des Hl. Franziskus, gemalt 1728 von Giuseppe Antonio Petrini, die in der zweiten Kapelle zu bewundern ist.

Wir empfehlen, den Besuch mit einem Rundgang durch das historische Ortszentrum zu kombinieren. Zwischen der Piazza della Riforma und der Piazza Grande in Locarno herrscht schon lange ein Wettstreit um den Titel “schönster Platz im Tessin”. Dies ist der elegante Salon der Stadt,  umgeben von historischen Gebäuden, darunter dem neoklassizistischen Palazzo Civico und von Lokalen, die zum Verweilen einladen. Treffpunkt der Luganeser, Gastgeber grosser Veranstaltungen wie dem Estival Jazz und idealer Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. Ein Netz von Gassen, durch welche man zwischen glitzernden Schaufenstern und luxuriösen Boutiquen spaziert, verbindet die wesentlichen Sehenswürdigkeiten des Zentrums.

 

Die Villa Monastero am Lago di Como

November 12th, 2016 | By Melanie Pohl in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Die Villa Monastero ist eine prachtvolle Villa in Varenna, in der Provinz von Lecco direkt am Lago di Como.

Ihre ursprüngliche Bestimmung war, wie der Name bereits verratet, religiöser Natur; es handelt sich hierbei um ein altes Kloster. Im Jahre 1567, auf Erlass von Papst Pius V wurde das Kloster geschlossen. Im Jahre 1569 wurde das Kloster von der edlen Familien Mornico erworben und in 1645 wurde es restauriert und in eine schöne, herrschaftliche Villa verwandelt.
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Im Laufe der Zeit wechselte sie immer wieder ihre Besitzer. Die neuen Eigentümer liessen den Garten mit architektonischen Elementen bereichern und zahlreiche exotische Pflanzen angesetzt, vor allem aus dem fernen Osten.

Im Jahre 1925 wurde die Villa von Marco de Marchi gekauft und dem Staat geschenkt. Im Jahre 1977 ging sie definitiv an den Consiglio Nazionale di Ricerche.

Die Villa wird heute auch für Kongresse und kulturelle Veranstaltunge genutzt und seit 1996 von der Provinz Lecco geleitet. Im Jahre 2003 wurde in der Villa auch Museum eröffnet. Im Inneren der Villa gibt es 14 Säle, die komplett mit originalen Möbeln und Kunstobjekten ausgestattet sind. Der Garten erstreckt sich am See entlang und hat einen Tempel, einen Brunnen, blühende Beete entlang der Wege, die zum See führen und hohe wunderschöne Zypressen.

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Es empfiehlt sich auch ein Besuch der neben der Villa Monastero gelegenen Villa Cipressi. Auch diese Villa ist eine Anlage mit Gebäuden und Gäten mit bedeutendem geschichtlichen Hintergrund, erbaut zwischen 1400 und 1800.

Die prächtigen Villen sind vom Parco San Marco nur ca 25. Min Autofahrt entfernt und bieten somit eine tolles Ausflugsziel!

 

Viel zu entdecken…nicht nur in den Pfingstferien

Mai 17th, 2013 | By Paola Mazzo in Ausflugstipps, Gastronomia, Parco San Marco | No Comments »

Warum immer so weite Reiseziele in Erwägung ziehen, wenn das Parco San Marco Lifestyle Beach Resort sich quasi fast vor Ihrer Haustüre befindet?Italien wie man es liebt und kennt, ganz in Ihrer Nähe…

Entdecken Sie die engen, verwinkelten Gassen in malerischen Orten mit den erdfarbenen traditionell gebauten Häusern rund um den See. Das südländische Flair und das bunte Treiben auf den Wochenmärkten, z.B. jeden Samstag in Porlezza, 2 km von uns entfernt, am Dienstag, Donnerstag und Samstag in Como, ca. 45 km weg.

Falls Sie einen weiteren großen, interessanten Markt besuchen möchten, dann planen Sie doch einen Tagesausflug an den Lago Maggiore und besuchen Sie das hübsche Städtchen Luino. Jeden Mittwoch wird dieser Ort mit seinem bekannten Wochenmarkt auf den Kopf gestellt. Sie erhalten hier wirklich alles: von Bekleidung, über Schuhe , Taschen und Schmuck, über Geschirr und italienische Leckereien, sowie Souvenirs für Ihre Liebsten zu Hause, die Sie nicht auf Ihrer Entdeckungsreise begleiten konnten. Und falls Sie von diesem Treiben eine Ruhepause nötig haben, http://www.flickr.com/photos/fondo_per_l_ambiente_italiano/5960577745/

dann flanieren Sie einfach auf der wunderschön angelegten Uferpromenade den See entlang, umgeben von einer Parkanlage, Kinderspielplätzen. Direkt am See erwarten Sie zahlreiche Cafés und Bars, in denen Sie die Gelegenheit haben, sich eine Ruhepause zu gönnen und etwas für das leibliche Wohl zu tun. Selbstverständlich „traditionell italienisch“ – Cappuccino, Latte Macchiato, Focaccia, Piadina…, einfach alles was das Herz begehrt.

 Möchten Sie sich lieber ganz in unserer Nähe aufhalten,http://www.reisefuehrer-comersee.de/menaggio.php
dann ist, wie schon bereits erwähnt, auch der Lago di Como ein wunderschönes Tagesziel. Nur ca. 15 Minuten mit dem Auto vom Parco San Marco entfernt, liegt das Örtchen Menaggio. Hier können Sie sich im Lido mit der ganzen Familie ohne weiteres einen ganzen Tag aufhalten und eine Pause und Entspannung gönnen.

Versäumen Sie bitte nicht sich auch noch den Ort Menaggio anzuschauen und nebenbei ein leckeres italienisches Eis auf der Piazza zu probieren und das alles mit atemberaubender Sicht auf den See!

http://www.italia-eventi.com/2011/05/menaggio-co.htmlVon Menaggio haben Sie direkt auch den Blick nach Bellagio, die Perle im Lago di Como. Bellagio erreichen Sie mit der Fähre und Sie sollten den malerischen, bedeutsamen Ort unbedingt besucht und ja nicht bei Ihrer Urlaubs- und Tagesabläufe versäumt haben!

Bellagio war durch seine pittoreske Lage auch früher schon ein Anziehungspunkt für Prominenz und High-Society, z.B. John F. Kennedy, Charlie Chaplin und Konrad Adenauer.

Die malerische Lage mit Blick auf die Alpen und die idyllische Altstadt, die sich vom Seeufer die Hänge heraufzieht, hat dem Städtchen Bellagio den Titel “Perle des Lario” eingebracht. Unter den Arkaden und in der verwinkelten Altstadt finden Sie viele Boutiquen und kleine Geschäfte. Osterien und Restaurants verwöhnen Sie mit landestypischen Spezialitäten.

Besuchen Sie in Bellagio auf jeden Fall auch die Villa Melzi, umgeben von schönen, in englischem Stil angelegten Gärten. Die schlichte, elegante Villa wurde 1810 in neoklassizistischem Stil gebaut und beherbergt eine reiche, historische Kunstsammlung. Unser Fazit: absolut lohnenswert!

Soll es lieber etwas sportlicher sein? Falls Sie lieber Golf spielen, als im See zu schwimmen, Eis zu schlecken, zu shoppen und am Strand zu faulenzen, dann finden Sie einen Golfplatz auch gleich in unserer Nähe. Der traditionelle Golfclub Menaggio & Cadenabbia ist durchaus berühmt und bekannt. Vor allen Dingen durch seine prominente Mitglieder.

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