Posts Tagged ‘Luganersee’

Aromatherapie: Duftstoffe und Massage

Dezember 29th, 2016 | By Deborah Giorno in Parco San Marco | No Comments »

Die Aromatherapie gilt als uralte Heilmethode, mit dem Begriff Aromatherapie bezeichnet man im Grunde die Anwendung von ätherischer Öle zur Linderung von Krankheiten oder zur Steigerung des Wohlbefindens.

Schon zur Zeit der alten Hochkulturen in Ägypten wurden Duftstoffe, eigentlicch Pflanzenteile meist in Form von Räucherwerk für therapeutische und rituelle Zwecke angewandt. Der römische Geschichtsschreiber Plinius der Ältere berichtet etwa von der Anwendung von Minzblättern zur aromaterapiaReinigung von Krankenräumen.

Die Verwendung von Duftstoffen ist schon längst bei uns zuhause üblich geworden, auch wenn selten das Wort Aromatherapie dafür herangezogen wird. Zum Beispiel verwenden die meisten Erkältungsbäder, Geruchspflaster, Massageöle oder Duftlampen.

Die verschiedenen Duftstoffe können auf verschiedener Weise auf uns einwirken:

Wenn unser Geruchssinn angesprochen wird; führt dies zu einer Sinneswahrnehmung mit all den damit verbundenen Nebenwirkungen, wie zum Beispiel eine Gefühlseindruck oder eine alte Erinnerung. Die Haupt- Methode der Aromatherapeuten ist die Aromatherapie Massage.

In unserem SPA San Marco bieten wir eine Aromatherapie Massage , eine entspannende Massage, die alle Vorzüge miteinander verbindet. Durch die wertvollen ätherischen Öle werden Ihre Stimmung sowie Ihr Wohlbefinden positiv beeinflusst.massage3

Eine weitere Möglichkeit zur Aufnahme ist die Einnahme oder Inhalation von ätherische Ölen, die auch eine direkte Wirkung auf die Organe
haben kann. Lavendelöl soll zum Beispiel beruhigend wirken, Thymian aktivierend, Jasminöl stark antidepressiv, Orangen- und Zitronenöl
sollen die Stimmung aufhellen.

Begeben Sie sich doch auf unsere Sinnliche Duftreise, eine einzigartige und exklusive Massage, gönnen Sie sich den Luxus für eine sinnliche, tiefe und unvergessliche Entspannung. Die Wirkungen von ätherischen Ölen sind sowohl für Körper und Geist bemerkenswert. „Microcosmo“ ist eine der 5 SPA Balsame welche für die Wellness-Behandlung verwendet wird. Durch den Geruchssinn werden alle Sinne in eine ausgeglichene Harmonie gebracht und sie fördert das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Lassen Sie sich am besten von unserem umfangreichen Massage Angebot in unserem Resort am Lago di Lugano inspirieren. Wir beraten Sie sehr gerne und wir freuen uns Sie zu verwöhnen!

Written by Deborah Giorno, SPA Manager

Panettone oder Pandoro?

Dezember 22nd, 2016 | By Melanie Pohl in Parco San Marco | No Comments »

PANETTONE

Panettone, der berühmte Weihnachtskuchen, gehört in Italien einfach zu Weihnachten dazu. Erfunden hat ihn laut einer Erzählung ein Mailänder Bäcker, Namens Antonio. Der für seine grosse Liebe einen neuen Kuchen erfinden wollte und nannte ihn „Pan de Toni“. Übersetzt heisst das „Toni´s Brot“ .

Der Panettone ist ungefähr 20 Zentimeter hoch, kuppelförmig und wird aus Milch, Mehl, Zucker Eiern, Butter, Hefe, Rosinen und kandierten Früchten hergestellt. Die Herstellung von Panettone verlangt aber sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

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Der Weihnachtskuchen wird in der gesamten Winterzeit genossen. Nachmittags wird er gerne mit Kaffee serviert, als weihnachtliches Dessert geniesst man ihn zu Dessertwein wie einem Moscato, oder zu einem Glas Spumante oder Prosecco. Dann wird er Vertikal aufgeschnitten und in Scheiben serviert. Zur Weihnachtszeit ist es natürlich auch am Besten, Panettone im Kreise von Familie oder guten Freunden zu servieren und geniessen.

Eine Scheibe dieser Kuchenspezialität gehört zu Weihnachten einfach dazu.

PANDORO („goldenes Brot“)

Der traditionelle italienische Weihnachtskuchen hat seinen geografischen Ursprung in Verona. Die genaue Geschichte der Herkunft verliert sich leider etwas in der Zeit, darum gibt es auch mehrere Theorien, eine besagt, dass der Pandoro bereits zur Zeit der Republik Venedigs entdeckt wurde. Eine weitere besagt, der Pandoro sei eine reine Abwandlung des „Nadalin“ ein sternförmiger Kuchen aus Verona.

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Der Pandoro wird aus Hefeteig gebacken und enthält im Gegensatz zum Panettone weder Rosinen noch kandierte Früchte. Typisch für den Pandoro ist die gezackte Kuppelform, die mit einer entsprechenden achteckigen, sternförmigen Backform erreicht wird. Der Pandoro wird meist mit Puder- oder Vanillezucker bestreut, damit der Kuchen einer verschneiten Bergspitze ähnelt. Horizontal geschnitten sehen die Kuchenscheiben wie ein Stern aus.

Mit Sicherheit eine der Süssspeisen, die zu Weihnachten nicht fehlen darf.

Beide italienischen Weihnachtsköstlichkeiten sind super lecker, Panettone und Pandoro – noch besser schmecken Sie mit einer einmaligen Aussicht auf den zauberhaften Lago di Lugano!

Weihnachtszauber in Lugano und Como

Dezember 15th, 2016 | By Melanie Pohl in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Natale in Piazza, Lugano

Ab Ende November erscheint Lugano mit weihnachtlichen Lichtern, Klängen und Farben der Weihnachtszeit. Das schönste Fest im Jahr wird mit den traditionellen Weihnachtsmärkten, einer Schlittschuhbahn, einem Kinderdorf, Konzerten, Animationen und zahlreichen Events begangen, die noch bis zum 8. Januar den weihnachtlichen Zauber in die Innenstadt von Lugano bringen.

Auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt lassen sich zahlreiche Geschenkideen finden: vom Kunsthandwerk über Dekorationsartikel bis hin zu gastronomischen Spezialitäten.

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In der Weihnachtszeit entstehen auf der Piazza della Riforma Gastronomie-Chalets, die mit Süssigkeiten, Glühwein, Brezeln, Kastanien, Raclette, Bratwürsten und vielen anderen Köstlichkeiten Gross und Klein verwöhnen werden. Jeden Donnerstag, Freitag und Samstag, ab 18:00 Uhr und für den ganzen Abend, belebt sich Piazza della Riforma, dank verschiedenen Unterhaltungsangeboten und musikalischen live Sets.

Für die gesamte Familie wird ein reiches, vielfältiges Programm, das für die Kleinen ausgedacht wurde, mit vielen Aktivitäten, Spielen, Vorstellungen, Workshops und Kindervorlesungen, die an verschiedenen Standorten in der Stadt organisiert sind, geboten. Nicht zu verpassen, das Weihnachtsdorf im Parco Ciani, mit der Schlittschuhbahn und den Hüpfburgen.

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Weihnachtlicher Zauber am Lago di Como

Die Stadt Como, ca. 45 Minuten Autofahrt vom Parco San Marco Beach Resort Lifestyle entfernt, verwandelt sich zur Adventszeit zum Schauplatz einer Reihe von Aktivitäten und Feierlichkeiten für Gross und Klein, geboten werden Spiele, ein Weihnachtsmarkt auf der „Piazza Carvour“ und ein Weihnachtsmarkt in den „Portici Plinio“. Geboten wird auch eine Krippenausstellung in der Kirche von San Giacomo. Auf dem Weihnachtsmarkt findet man eine grosse Vielfalt an lokalen Spezialitäten und traditionellen Kunsthandwerk-Produkten aus den verschiedenen Regionen Italiens.

Der Lago di Como und die Innenstadt werden festlich beleuchtet, der Domplatz und die „Piazza Borletto“ werden zum Zentrum der weihnachtlichen Veranstaltungen. Zum 7. Mal findet auch das „Como Magic Light Festival“ im Zentrum von Como statt. Im Rahmen des Festivals wird an jedem Abend Como in ein mystisches Licht getaucht. Bekannte Gebäude rund um den Dom sowie der Dom selbst sind die Projektionsfläche für überlebensgrosse Bilder.

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Zum 23. Mal verwandelt sich Como zur „ Stadt der Spielzeuge“ der sogenannten „Città dei Balocchi“. Der Platz „ Piazza Cavour“ direkt neben der Kunsteisbahn erstrahlt in festlichem Glanz .Während der Adventszeit herrscht dort eine weihnachtliche Atmosphäre mit geschmückten Tannen, malerischen kleinen Holzhäusern, die als Verkaufsstände dienen und leuchtenden Schaufenstern.

Nutzen Sie diese Gelegenheit und nehmen Sie an diesen schönen Feierlichkeiten während Ihres Aufenthalts im Parco San Marco teil!

Ein umweltfreundlicher Weihnachtsbaum

Dezember 7th, 2016 | By Annalisa De Maria in Parco San Marco | No Comments »

Weihnachten…. die schönste Jahreszeit!

Es ist die Zeit der leuchtenden Kinderaugen, die Zeit der herrlichen Düfte -nach Zimt, Punsch, Bratapfel und nach frischgebackenen Plätzchen.

Überall stimmen weihnachtliche Dekoration und festliche Beleuchtung auf diese besonderen Tage ein.shutterstock_kerzegeschenk_klein

Auch wir sind jedes Jahr sehr bemüht unser Resort in einem ganz besonderen Weihnachtszauber zu tauchen, um Ihren Aufenthalt, bei uns am zauberhaften Lago di Lugano einfach einzigartig zu gestalten.

Etwas ganz besonderes, ist unser Weihnachtsbaum, unsere Mitarbeiter schmücken ihn mit ganz viel Sorgfalt und Liebe.

Jedoch, wie steht es mit dem Weihnachtsbaum und unserer Umwelt? Worauf sollten wir achten? Können künstliche Tannenbäume umweltfreundlich sein und was gibt es für ökologische Alternativen zum abgeholzten Baum?

Will man nicht auf den herkömmlichen Weihnachtsbaum verzichten, sollte man zumindest heimische Bäume kaufen, ausserdem sollte man darauf achten, wenn man den Baum wieder einsetzen möchte, den Baum zu Hause ausreichend zu giessen, nicht zu lange in beheizte Wohnräume zu stellen und auf schonende Art und Weise wieder an die Kälte zu gewöhnen.

Als Alternative kann man auch eine kleinere Kunsttanne, die hat schon fast eine bessere Ökobilanz als ein abgesägter Baum aus einer Massenzucht, kaufen. Umweltfreundlicher ist es aber, eine Kunsttanne gebraucht oder aus recycelten Plastik zu kaufen.

pexels-photo-237904In Geschäften gibt es mittlerweile eine Fülle von Angeboten als Weihnachtsbaum-Alternative in verschiedenen Grössen und Materialien zu kaufen, die man jedes Jahr aus Neue aufstellen kann.

Wer an die Umwelt denken will, sollte beim Kauf auf ein ökologisches Material achten. Es gibt auch mittelrweile umweltschonende Plastik-Weihnachtsbäume, aus 100 Prozent recycelten Kunststoff.

Wer es lieber natürlich mag und die Umwelt schonen will, kann auch eine geeignete Zimmerpflanze weihnachtlich dekorieren.

Es gibt auch einen echten Nadelbaum, der in der Wohnung gehalten werden kann und als Weihnachtsbaum sehr beliebt ist: die so genannte Zimmertanne. Sie mag es allerdings im Winter eher kühl und steht lieber im unbeheizten Flur oder Wintergarten.

Für welchen Weihnachtsbaum Sie sich auch entscheiden, das Parco San Marco Team wünscht Ihnen eine wunderschöne Weihnachtszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

written by Annapaola Lepuri, Housekeeping Manager

 

Weine Italiens

November 29th, 2016 | By Andrea Rera in Parco San Marco | No Comments »

Italien und seine Weine eine perfekte Freundschaft! Eine lange Reise reich an Geschichte, Kultur, Trauben (viele Trauben, in Italien gibt es mehr als 300 verschiedene Sorten), alte Traditionen und eine reiche Auswahl wie in kaum ein anderem Land. Der Weinanbau in Italien ist vermutlich älter als das Kolosseum in Rom und geschichtsträchtiger als die Entdeckung der Kaffeebohnen. Doch jahrhundertelang galt der Wein als notwendiger Gebrauchsgegenstand, ein Lebensmittel auf einer Stufe mit Öl, Brot und Wasser. Erst mit den zunehmenden Erkenntnissen über die Zusammenhänge zwischen Hygiene und Gärungsverfahren, Rebsorten und Standorte und dem Wohlstand wuchs auch der Anspruch an Qualität und Geschmack.

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Italien lebt von seinen bekannten und berühmten Weinen in allen Regionen von den Alpen bis Sizilien gibt es zig Weine, die einem begegnen und ihre Besonderheiten aufweisen. Von Weissweinen , Rotweinen, Rose, Novello oder Barrique- und Schaumweine. Es gibt viele Klassifikationen für die zahlreichen Sorten von Weinen in Italien, die alle für die verschiedenen Regionen, mit ihren eignen Farben und Aromen besondere Düfte gegenzeichnet sind. Jeder Wein mit seiner einzigartigen und unverwechselbaren Merkmalen macht Italien zum wichtigsten Weinproduzenten der Welt.

Ein bekannte Lehre besagt, „rotes Fleisch nur mit rotem Wein“, und in der Regel ist dies die häufigste Kombination, aber Vorsicht bei Ihrer vino1Wahl, der Wein und das Gericht müssen harmonieren und drüfen sich nicht gegenseitig geschmacklich erdrücken.

Gerne beraten wir Sie persönlich bei Ihrer Wahl, aus unserer erlesenen Selektion.

Zum Beispiel harmonieren zum zarten und saftig Rinderfilet folgende Weine hervorragend:

  • “Rubro” Tessiner Weinkeller Valsangiacomo, 100% Merlot Riserva , 12 Monate im Barriquefass gereift
  • “Valtellina Superiore Inferno D.o.c.g.” Cantina Plozz, 100% Nebbiolo, 12 Monate im Barriquefass.
  • “Terre Brune Superior-D.o.c.” aus der Cantina Santadi, 95% Carignan 5% sulcis Bovale, Reifung im französischen Barriquefass.

Unsere Mitarbeiter beraten Sie sehr gerne bei der Wahl des perfekten Weines zu Ihrem Gericht.

Written by F&B Manager, Ignazio Perria

 

Die Entstehung des Lago di Lugano

Oktober 31st, 2016 | By Paola Mazzo in Parco San Marco | No Comments »

Liebe Gäste,

seit vielen Jahren nimmt das Parco San Marco seine Verantwortung der Umwelt gegenüber sehr ernst und ist aktiv an den Massnahmen zum Schutz unserer Umwelt beteiligt. Im Rahmen dieser Massnahmen haben wir den Bau der Kläranlage in Porlezza unterstützt, indem wir der Gemeinde Porlezza einen Teil unseres Grundstückes zur Verfügung gestellt haben, auf dem dann eine Pumpstation für Abwasser installiert werden konnte. Dank dieser Pumpstation wird ein reibungsloser Ablauf garantiert, der das Abwasser sicher zur Kläranlage in Porlezza befördert und somit einen wesentlichen Betrag zur Optimierung der Wasserqualität des Sees darstellt. Diese Pumpstation garantiert die Reinhaltung des Wassers am gesamten östlichen Seeufer. Seit 2005 hat sich die Wasser- und die Badewasser-Qualität des Lago di Lugano durch den Einsatz dieser Anlage deutlich verbessert. Die Werte des Badewassers am Privatstrand vom Parco San Marco werden mehrfach jährlich geprüft, sind konstant und gelten als exzellent.

Der Lago di Lugano oder Luganersee -die Einheimischen nennen ihn auch „Ceresio“ (ital. vom lateinischen Cerasus „Kirsche“) ist einer der oberitalienischen Seen, der sich entlang der schweizerisch-italienischen Grenze befindet. Seine extrem gezipfelte Form erklärt sich durch seine Entstehung nach der Eiszeit, in einem Gebiet wo zwei Gletscher aufeinander getroffen sind.

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Der Grenzverlauf am Lago di Lugano ist etwas kompliziert. Zum Kanton Tessin gehört der grössere und vor allem zentrale Bereich des Sees, während sich einige Ausläufer nach Italien in die Provinzen von Como und Varese erstrecken. Ein interessantes Beispiel ist zudem die Enklave Campione d`Italia, bekannt durch das berühmte Spielcasino. Der Ort befindet sich auf italienischem Boden hat jedoch den Schweizer Franken als Währung. Zollrechtlich gilt folgende Regelung: Gemäss Art. 3 Abs. 1 des Zollkodex der EG gehört zwar das italienische See-Ende von Porlezza zum Zollgebiet der heutigen EU, nicht jedoch das Gebiet der Gemeinde Campione d’Italia samt ihrem Anteil am See, und interessanterweise auch nicht der italienische Teil zwischen dem Ufer und der politischen Grenze zwischen Ponte Tresa und Porto Ceresio.
Südlich von Lugano überqueren Autobahn und Bahnlinie den See auf dem Damm von Melide.

Bekannte Aussichtsberge an seinem Ufer sind der Monte Brè (925 m ü. M.) im Osten, der Monte San Salvatore (912 m ü. M.) im Westen von Lugano und der Monte Generoso (1.701 m ü. M.) am südöstlichen Ufer. Zwischen den beiden südlichen Armen liegt das UNESCO-Weltnaturerbe Monte San Giorgio (1.097 m ü. M.).

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Rund um den Lago di Lugano haben sich in der Vergangenheit zahlreiche Komponisten, Schriftsteller und Poeten zurückgezogen und niedergelassen. Der italienische Schriftsteller Antonio Fogazzaro residierte in Valsolda, dessen Villa man heute noch besichtigen kann. Der berühmte Schriftsteller Hermann Hesse lebte ab seinem 42. Lebensjahr bis zu seinem Tod in Montagnola bei Lugano, ihm zu Ehren wurde dort ein Museum eingerichtet.

 

Die Insel Comacina – L`Isola Comacina

Oktober 26th, 2016 | By Wendy Koppen in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

In der Lombardei lockt die Insel Comacina Jahr für Jahr neugierige Besucher an. Auf der historischen Insel warten wunderschöne Fotomotive und lebendige Erzählungen auf Einheimische wie Touristen, die bei einer Inseltour den altehrwürdigen Bauwerken auf den Grund gehen können. Den Besuch auf der zauberhaften Insel im Comer See lassen Hollywoods gern auch im Inselrestaurant “Locanda dell’Isola Comacina” ausklingen.

Das San-Giovanni-Fest – alljährliches Fest auf der Insel Comacina

Zu Ehren des Heiligen San Giovanni veranstalten die Nachbardörfer Ossuccio, Bellagio und Sala Comavina jedes Jahr gemeinsam das San-Giovanni-Fest. Die traditionelle Feierlichkeit geht bis ins Mittelalter zurück, als die Bewohner der Insel Comacina Ihren Schutz vor den unheilvollen und ihre Existenz bedrohenden Unwettern durch Bitten und Beten beim San Giovanni Battista ersuchten. Mit einer andächtigen Isola-comacinaBootsprozession fuhren die Hilfesuchenden hinüber zu der Insel Comacina (auf italienisch: Isola Comacina), was der Legende nach von Erfolg gekrönt war – Das Gebiet soll seither vor verheerenden Unwettern verschont worden sein. Im Rahmen des San-Giovanni-Fests lebt die traditionelle Prozession im einstündig inszenierten Lichtermeer jährlich erneut auf. Auf der Speisekarte stehen wie überliefert: Schnecken und Polenta.

Sehenswürdigkeiten der Isola Comacina

Den höchsten Punkt der beschaulichen Insel Comacina nimmt auf 240 Meter Höhe die Kirche San Giovanni ein. Dieses Gemäuer galt den Anwohnern der Insel lange Zeit als Ort der Hoffnung. Außerdem befinden sich auf der geschichtsträchtigen Insel die Überreste der im Jahr 1031 errichteten Basilika Sant’Eufemia, die dem Krieg im 12. Jahrhundert weitgehend zum Opfer fiel. Auf der gerade mal 500 Meter langen und 120 Meter breiten Insel konnten wertvolle Ausgrabungen wie Mosaike geborgen werden, die noch aus der Römerzeit stammen. Bedeutende Fundstücke aus frühchristlichen Epochen, Fresken alter Kirchen und über 200 archäologische Objekte stehen im Antiquarium Museum auf der Insel Comacina zur Besichtigung frei.

Die heutige Insel Comacina zählt zur Gemeinde Tremezzina und ragt friedvoll aus dem klaren Comer See empor. Unbeschreibliche Idylle ruht in der Natur, die sich in angrenzenden Berghängen, ruhigen Dörfern und mediterraner Vegetation niederschlägt. Vom milden Klima Norditaliens begünstigt, gedeihen hier Olivenbäume, die den Anbau zur Produktion hochwertigen Speiseöls aus der Region ermöglicht.

Ein Blick in die Geschichte

Blicken wir jedoch kurz in die Vergangenheit, wird uns bewusst, wie umkämpft die kleine Insel einst war. Aus religiösen und strategischen Beweggründen, resultierend aus der Zuwanderung von Stämmen, bekämpften sich zunächst die Langobarden und die Griechen (Oströmer). Als isola_comacina_repertiMailand kapitulierte, zogen die Wohlhabenden aus der Gegend Como auf die Insel – Damals hieß die Insel Comacina noch „Cristopolis”. Schnell entstanden Häuser, Kirchen und massive Schutzvorrichtungen, der Ort erlangte in Kürze an Bedeutung, sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Im Jahr 1118 entflammte der Konflikt zwischen dem rivalisierenden Mailand und Como, und artete zum Krieg aus, der sich über einen Zeitraum von zehn Jahren hinziehen sollte. Da die Insel Comacina Mailand zugeneigt war, ging Mailand als Sieger hervor. Dem besiegten Como allerdings gelang mit vereinten Kräften dreier Pfarreien sowie dank der Allianz mit dem Staufer Friedrich I., bekannt als Kaiser Barbarossa („Rotbart”), die Eroberung der Insel. Dabei wurde der umkämpfte Ort zum Schauplatz verbrannter Erde. Das kaiserliche Verbot Friedrich Barbarossas verhinderte unter Todesstrafe jeglichen Wiederaufbau.

Der Fluch

Da Bischof Vidulfo darüber hinaus einen Fluch über die Insel verhängte, wagte bis zum 17. Jahrhundert keiner mehr, einen Fuss draufzusetzen. Vom Bistum wanderte die Insel durch mehrere Hände, bis sie als Geschenk des Königs von Belgien, Albert I., im Jahr 1920 in den Besitz des italienischen Staates überging.

written by Silvia Crosta, Reservierung

Parco San Marco Produkte

September 27th, 2016 | By Paola Mazzo in Parco San Marco | No Comments »

Die gesunde Küche des Parco San Marco basiert auf biologische, regionale und saisonale Qualitätsprodukte. Insbesondere das Obst, Gemüse, Käse werden wenn möglich von kleine Landwirtschaftsbetrieben der Umgebung bezogen. Die aromatischen Wildkräuter werden für uns in den Tälern des Lago di Luganos gesammelt.

Einige dieser exzellenten Produkte, wie der Honig, das Öl und die Pasta werden speziell für unser Resort mit Leidenschaft und unter Berücksichtigung der biologischen Vielfalt hergestellt.

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DIE PASTA PARCO SAN MARCO

Die Teigwaren (Pasta), die wir im Parco San Marco servieren, werden zu 100% aus Mehl von antiken Getreide gemacht, das bei Morgantina, einem Dorf im Südosten Siziliens, angebaut wird. Für das Feld in Sizilien hat das Parco San Marco eine Pacht übernommen, betreut wird der Anbau von Giuseppe Li Rosi, der mit seinem Projekt „Terre Frumentarie“ das Ziel verfolgt, die natürliche mediterrane Vielfalt der alten Getreidearten zu erhalten.

Zu den antiken Getreidesorten, aus denen unsere Pasta gemacht wird, gehören „Senatore Cappelli”, „Margherito” und „Strazzavisazzi”(auch „Perciasacchi” genannt). Sie werden vollkommen ohne Zusatz von Herbiziden oder Chemikalien angebaut. Unser Weizen ist besser bekömmlich als der, der zur Herstellung von herkömmlicher, kommerzieller Pasta verwendet wird. Er ist reicher an gesunden Nährstoffen wie Proteinen und aufgespaltenen Gluten. Unsere Pasta enthält bis zu 70% weniger Gluten als die üblichen industriellen Teigwaren.

Unsere Pasta wird in Handarbeit im Landwirtschaftsbetrieb Damigella nach alter italienischer Tradition und unter Berücksichtigung der biologischen Vielfalt der Region und der Getreidesorten hergestellt. Das auf Stein gemahlene Getreide sowie die behutsame Verarbeitung des Teigs in bronzenen Pressformen verleiht der Pasta die richtige, leicht rauhe Konsistenz und Farbe. Die Pasta wird dann langsam auf Holzrahmen getrocknet.

Die Pasta des Parco San Marco zeichnet sich durch ihr intensives Aroma aus, das an den Geschmack der traditionellen italienischen Pasta erinnert, der hausgemachten Nudeln unserer Grossmütter.

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OLIVENÖL EXTRA VERGINE

Unser biologisches Olivenöl „Extra Vergine”, was wir verwenden, wird vom Familienbetrieb, Azienda Agricola Ferruccio Iannarilli in Umbrien erzeugt.

Der zertifizierte Bio-Landwirtschaftsbetrieb stellt das Olivenöl aus eigenen Oliven, welche noch von Hand gelesen werden, her. Seine Leidenschaft ein reines und vollkommenes Produkt zu schaffen, begeistert und spornt Iannarilli Ferruccio an. Mit modernsten Anbaumethoden und einer behutsamen und sorgfältigen Verarbeitung produziert er ein exzellentes Qualitätsprodukt.
Das hochwertige Bio-Öl unterscheidet sich von den herkömmlichen Ölen durch seine hellgrüne Farbe und den ausgeprägten intensiven Geschmack.

written by Paola Mazzo, Marketing Manager

“Ficcanaso in città” – Eine Ausstellung, die Sie gut riechen können!

Juli 25th, 2016 | By Roberto Fornari in Parco San Marco | No Comments »

Im Parco San Marco Lifestyle Beach Resort erwarten Sie exklusive Freizeitaktivitäten, Lebensfreude und Entspannung pur!

Im Club Bim Bam Bino erhalten unsere lieben kleinen Besucher ein buntes und attraktives Kinderprogramm. Für die altersgerechte Kinderbetreuung sorgt unser kompetentes, internationales Serviceteam.

Auch die wunderschöne Region des Parco lockt mit vielfältigen Angeboten. Unternehmen Sie unvergessliche Ausflüge und lassen sich vor allem einen ganz speziellen Höhepunkt nicht entgehen: “Ficcanaso in città” – eine duftige Ausstellung, die Fragen aufwirft.

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In der Villa Saroli in Lugano findet diese spannende Ausstellung für den feinen Geruchssinn noch bis 4. September 2016 statt. Was glauben Sie: Riechen Babyfüsse tatsächlich nach Butter? Warum erliegen wir dem Charme einer Person? Wie funktioniert eine Hunde-Spürnase bei der Spurensuche im Wald? In der Ausstellung “Ficcanaso in città”, zu Deutsch „Naseweis in der Stadt“, geht Ihre Nase mit auf Entdeckungsreise. Weiterhin kreist die Präsentation um Fragen wie: Was genau sind Gerüche? Welche Bedeutung hat der Geruchssinn für uns – und für die Tiere? Wie entsteht ein Parfüm? 100 verschiedene Duftnoten umhüllen den Besucher, entführen in die geheimnisvolle Welt des Geruchssinns – irgendwo zwischen Erinnerung und Emotion. Die Ausstellung richtet sich an neugierige Besucher jeden Alters.

Öffnungszeiten

Vom 23. Juni bis 4. September 2016 hat die Ausstellung am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Nähere Informationen und Ticketpreise finden Sie auf der Webseite: http://www.ideatorio.usi.ch/esposizione/ficcanaso-citta-de

Pools – genüsslich abtauchen
Nach der aussergewöhnlichen Ausstellung bietet Ihnen unser Lifestyle Beach Resort zahlreiche Gelegenheiten, Ihren Tag in vollen Zügen zu geniessen. Zum Beispiel lässt der 200 m² grosse Fun Pool unter freiem Himmel mit herrlicher Wasserrutsche, stimmungsvollen Kaskaden, riesigem Whirlpool und einem weitläufigen Babybecken über 47 m² nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Auf den zwei Pooletagen von 1.500 m² kommen auch Erwachsene auf ihre Kosten.

Direkt am Fun Pool befinden sich unser Club Bim Bam Bino und der Fun Pool Corner, unsere Poolbar für die erquickende Erfrischung und den kleinen Hunger zwischendurch. Aktive Erholung mit einer Extraportion Spass stehen mit Wasserball, Wassergymnastik und fröhlich-feuchten Kinderspielen auf dem Tagesprogramm. Zudem erleben Sie an unserem 200 m² grossen Relax Pool für Erwachsene ruhige Stunden inmitten der wunderschönen hoteleigenen Parkanlage. Im Relax Pool können Sie sich einmal zurückziehen und erholsame Bahnen schwimmen. Ungestört widmen Sie sich hier einer Lektüre, lassen die Seele baumeln und genießen von den komfortablen Liegestühlen aus einen atemberaubenden Blick auf den Luganersee.

Parco San Marco Lifestyle Beach Resort

Kulinarische Höhenflüge – Restaurants im Parco San Marco
Der perfekte Tag klingt idealerweise in einem unserer kulinarischen Restaurants aus. Nehmen Sie Ihr Abendessen doch in unserem charmanten Spezialitätenrestaurant „La Masseria – Beach Terrace & Grill” ein: Im besonderen Ambiente des 200-jährigen Gewölbekellers werden wir Ihnen delikate, italienische Highlights servieren. Gern auch glutenfrei. Auf der modernen und rustikalen Terrasse verwöhnen wir Sie mit erlesenen Speisen sowie edlen Tropfen, während Sie den einzigartigen Panoramablick über den Lago di Lugano geniessen.

Wir wünschen Ihnen unvergessliche Tage am Lago di Lugano!

 

written by Roberto Fornari – Operations Manager

Das Parco San Marco Tiramisu

März 1st, 2016 | By Paola Mazzo in Gastronomie, Parco San Marco | No Comments »

Unser Patissier verrät uns ein schnelles und sehr einfaches Rezept um jedes Menü, ob Festtagsmenü oder romantisches Dinner, perfekt abzuschliessen: das Tiramisu!

Diese süsse Versuchung hat Ihren Urspung im Norden Italiens: als Geburtsort streiten sich der Piemont, Veneto und Friuli Venezia Giulia. Wie auch immer, klar ist, dass es sich um eine relativ junge Nachspreisse handelt, da es keinerlei Spuren von Rezepten in Kochbüchern vor 1980 gibt. In diesem Jahr wurde das Wort Tiramisu in ein italienisches Vokabular aufgenommen. Unglaublich oder?image038

Die Herstellung dieses Desserts bestehend aus abwechselnden Schichten von Löffelbiskuits die in Kaffee getaucht werden und einer Creme aus Mascarpone ist sehr einfach und in etwa nur 20 Miunten zuzubereiten, länger braucht die Nachspeise Ruhezeit im Kühlschrank. Wenn Sie planen, das Tiramisu als Dessert zum Abendessen zu servieren, beginnen Sie am besten bereits am frühen Nachmittag mit der Zubereitung, damit es genügend Zeit zum Ausruhen hat und anschliessend von Ihnen und Ihren Gästen genussvoll verzehrt werden kann.

Wenn Sie es nach dem traditionellen Rezept zubereiten möchten, benötigen Sie für 4 Personen folgende Zutaten: Löffelbiskuits (20), Eier (3), Zucker (100 Gramm), Kaffee (ungesüsst), Mascarpone (250 Gramm), Kakaopulver (nach Geschmack), eine Prise Salz.

In dem ursprünglichen Rezepten waren Spirituosen wie Rum oder Marsala nicht vorgesehen, aber wenn Sie möchten, können Sie bei belieben diese ein wenig hinzufügen. (1-2 Schnapsglas)

Die Form des Tiramisus ist im allgemeinen eine runde Kuchenform, unser Patissier verwendet am liebsten ein Glas, damit man die Schichten des Tiramisus gut sehen kann. Man kann aber auch gerne eine rechteckige Form verwenden, welche Form Sie gerne verwenden können Sie selbst entscheiden.

Die Zubereitung: die Eier trennen, den Zucker und Eidotter mit dem Mixer aufschlagen. Sobald die Masse schön klar und cremig ist, mengen Sie den Mascarpone ein. Den Kaffee, eventuell Rum und Zucker in einem flachen Gefäss vermischen. Für die typischen Schichten des berühmten Tiramisus wird nun eine Form abwechselnd mit Löffelbiskuits und Creme ausgelegt. Gehen Sie dabei wie folgt vor: Die Löffelbiskuits kurz vorher im Kaffee tränken und dann einschichten. Die Creme darüber streichen und glätten. Danach wieder eine Schicht getränkter Löffelbiskuits auftragen. So wird Schicht um Schicht eingelegt, bis alle Löffelbiskuits und die ganze Creme aufgebraucht ist.
Die letzte Schicht muss aus der Mascarpone-Creme bestehen und streichen Sie sie mit einem Messer schön glatt. Abschliessend Im Kühlschrank für ein paar Stunden kalt stellen und vor dem servieren mit Kakaopulver bestreuen oder mit Schlagsahne und Beeren verzieren, ein purer Genuss!

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Written by Paola Mazzo