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Ein Besuch der Stadt Lugano

Juni 9th, 2017 | By Endy Broglio in Parco San Marco | No Comments »

Der Luganer See ist sicherlich einer der schönsten Seen weltweit. Die Stadt Lugano ist wunderschön, sauber, sehr gut organisiert und voller Hügel mit geradezu märchenhaften Anwesen. Aber das eigentliche Zentrum der Stadt ist der See. In Lugano gibt es hervorragende internationale Restaurants und man trifft hier ein internationales Publikum ;  Lugano kann man am Tag und in der Nacht gleichermaßen  geniessen. Zum Beispiel lohnt sich in Besuch im Parco Ciani. Nicht sehr gross, aber sehr gepflegt, bietet er interessante Landschaftsarchitektur und Pflanzen einzigartiger Schönheit. An der Uferpromenade begleiten uns Schwäne und Enten. Es gibt an der Uferpromenade eine Stelle, von der man zu einem kleinen Strand gelangt, wo man die Enten füttern kann. Viele Bänke laden zum Verschnaufen und zum Genuss der Aussicht ein. Es gibt auch einen eigens für Kinder bestimmten Parkabschnitt mit verschiedenen Spielen. Mauern schirmen diese kleine Ecke des Paradieses ab vom bewegten Leben der Stadt.

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Wir setzen unseren Spaziergang fort Richtung Museum LAC di Lugano, immer entlang der Uferpromenade. Hier sollten wir nicht die Kirche Santa Maria degli Angeli verpassen. Sie birgt ein Meisterwerk der ersten Renaissance; es gilt als das bekannteste Fresko dieser Periode in der Schweiz. Es handelt sich um die Darstellung von Passion und Kreuzigung, ein Werk des italienischen Künstlers Bernardino Luini (ca.1480–1532), einem Schüler von Leonardo. Dieses grosse Freskenbild zeichnet sich aus durch die Lebendigkeit der Szenerie, die ein buntes Getümmel darstellt: mehr als 150 Personen zählen wir hier, teils mit Pferden, alle Figuren in Bewegung. Santa Maria degli Angeli bietet noch zwei weitere Meisterwerke von Luini: eine Darstellung des letzten Abendmahls  auf der linken Wand des Kirchenschiffs  (dessen Original sich im antiken Refektorium des Klosters befindet) und ein Freskenbild der Muttergottes mit Kind und dem kleinen Johannes in der ersten Seitenkapelle.

Erwähnswert ist auch eine Darstellung des Hl. Franziskus, gemalt 1728 von Giuseppe Antonio Petrini, die in der zweiten Kapelle zu bewundern ist.

Wir empfehlen, den Besuch mit einem Rundgang durch das historische Ortszentrum zu kombinieren. Zwischen der Piazza della Riforma und der Piazza Grande in Locarno herrscht schon lange ein Wettstreit um den Titel “schönster Platz im Tessin”. Dies ist der elegante Salon der Stadt,  umgeben von historischen Gebäuden, darunter dem neoklassizistischen Palazzo Civico und von Lokalen, die zum Verweilen einladen. Treffpunkt der Luganeser, Gastgeber grosser Veranstaltungen wie dem Estival Jazz und idealer Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. Ein Netz von Gassen, durch welche man zwischen glitzernden Schaufenstern und luxuriösen Boutiquen spaziert, verbindet die wesentlichen Sehenswürdigkeiten des Zentrums.

 

Lago di Como

Mai 25th, 2017 | By Melanie Pohl in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Der Lago di Como, unweit vom Parco San Marco, zählt zu den Alpenseen. Mit einer Länge von 55 km und einer Tiefe con 410 m gehört der See zu den tiefsten in Europa. Aufgrund des milden Klimas herrscht hier eine üppige Vegetation. Der See spaltet sich in der Mitte zu einem umgekehrten Y, an deren beiden Enden die grössten Städte Lecco und Como liegen.

Comersee

Villen sind die Hauptattraktion rings um den Lago di Como. Von klein und verwunschen über komfortabel und elegant bis riesenhaft und prahlerisch präsentieren sie sich al bauliche Augenweiden. Viele brillieren dazu mit atemberaubenden Parkanlagen voller besonderen Pflanzen aus der ganzen Welt.

Tremezzo ist neben Bellagio einer der bekanntesten Orte am Lago di Como. Der Ort liegt am Westufer mit Sicht nach Bellagio und ist ganz in der Nähe von Menaggio. Berühmt ist der kleine Ort nicht nur wegen seiner luxuriösen Anwesen, meist in direkter Ufernähe zum See, sondern auch wegen seiner unvergleichlichen schönen Uferpromenade. Auch das sogennante „Weisse Märchenschloss“ ist zu einem kleinen Wahrzeichen Tremezzos geworden – die Villa Carlotta.tremezzo5

Die Villa Carlotta ist eine Sommerresidenz aus dem 18. Jahrhundert. Sie dient heute als Museum und ist von einer grosszügigen und mehrfach gegliederten Parkanlage umgeben..

Die gesamte Parkanlage nimmt eine Fläche von ca. 8 ha ein und besteht aus unterschiedlichen Abschnitten. Unmittelbar um die Villa, zum Seeufer hin, liegt der italienische Garten mit geschnittenen Hecken und Pergolen mit Orangen- und Kamelienbäumchen. Den Hang aufwärts breitet sich der Rhododendron- und Azaleengarten aus. Der Bambusgarten bietet auf einer Fläche von 3000 m² über 25 Bambusarten. Der Garten umfasst auch einen Steingarten und einen Englischen Garten mit seltenen Bäumen und einer künstlichen Schlucht.

Auch die Villa Monastero ist eine prachtvolle Villa direkt am Lago di Como, in Varenna.

Ihre ursprüngliche Bestimmung war, wie der Name bereits verratet, religiöser Natur; es handelt sich hierbei um ein altes Kloster. Im Laufe der Zeit wechselte sie immer wieder ihre Besitzer. Die neuen Eigentümer liessen den Garten mit architektonischen Elementen bereichern und zahlreiche exotische Pflanzen angesetzt, vor allem aus dem fernen Osten.

Die Umgebung des Lago di Como bietet eine Fülle an Möglichkeiten um unvergessliche Ausflüge zu erleben.

Wir freuen uns, Sie hoffentlich bald bei uns begrüssen zu dürfen und freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch!

Ein netter Wanderweg

Oktober 6th, 2014 | By Paola Mazzo in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

 Ponte Capriasca, Cenacolo

Ein netter Wanderweg in der Region von Capriasca,  lädt Sie ein dem Stadttrubel von Lugano zu entkommen.

Der Origlio See bietet viel Ruhe und Platz zum entspannen und abschalten.

Der Weg schlängelt sich grösstenteils durch die Wälder des Val Capriasca und führt zum bezaubernden See von Origlio. Auf halber Strecke, in der Tiefe des Waldes, laden wir Sie ein, den mittelalterlichen Turm von Redde zu besichtigen, bei dem Teile der verschütteten Ruinen des gleichnamigen Dorfes zu sehen sind und das angrenzende Oratorium von San Clemente. In Origlio erwarten Sie der typische Dorfkern und die Kirche San Giorgio, die das Gebiet überragt. Aber das kostbare Herzstück von Origlio ist sein See, eine echte Perle der Natur von außergewöhnlicher Bedeutung.

 

 Facts

Länge:

6 km

Wanderzeit:

Tesserete–Origlio: 1 h 30 min

Origlio–Tesserete: 1 h 30 min

Anforderung:

leicht (Wanderweg)

Kondition:

leicht

Höhenmeter:

Tesserete–Origlio: 200 m
Origlio–Tesserete: 300

Nur 25 Gehminuten vom Origlio Richtung Tesserete können Sie die Kirche von St. Ambrogio, einem klassizistischen Sakralbau welcher auf einer bereits existierenden Kirche des dreizehnten Jahrhunderts in Ponte Capriasca gebaut wurde, erreichen. Die erste Erwähnung des Gebäudes stammt vom 9. Mai 1356, als Sie eingeweiht wurde. Am 14. Februar 1455 wurde der Sitz einer Pfarrei. Ihr heutiges Aussehen ist jedoch, aufgrund von Änderungen von Charles Brill 1835, sehr verändert. Die neue Kirche, welche den romanischen Glockenturm aus dem alten Gebäude und sein Kirchenschiff als Fundament nutzt, ist als griechisches Kreuz, mit Chor aufgebaut. Von dem alten Gebäude blieb lediglich der Glockenturm übrig, an welchem über die Jahrhunderte drei Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden (1717, 1818 und 1913). Der dreistöckige Glockenturm bewahrt den romanischen Stil und ist mit Einzel-und Doppelfenster original ausgestattet. Das Fresko des Letzten Abendmahls, ein Kopie des berühmten Werkes von Leonardo da Vinci, welche dem im Jahre 1735  lebenden Cesare da Sesto zugeschrieben wurde , aber Heute,  einem anonymen Schüler Leonardos zugeschrieben welcher in der Werkstatt von Bernardino Luini aus der Zeit um 1550 lehrte, wenn auch mit Veränderungen vor allem in der Einstellung und in dem Hintergrund, wo die Szenen der Opferung Isaaks gezeigt wird und das Gebet im Garten Gethsemane darstellt.