Posts Tagged ‘Küche Tessin’

Pizza-Weltmeisterschaft 2017

Februar 24th, 2017 | By Melanie Pohl in Parco San Marco | No Comments »

Jedes Jahr findet in Parma die legendäre Weltmeisterschaft der Pizzabäcker statt. Dieses Mal geht das Spektakel in die 26. Runde, wenn die internationalen Küchenprofis gegeneinander antreten. – Und das Parco San Marco wird auch daran teilnehmen. Ja, Sie lesen richtig! Unser Pizzabäcker Orazio wird die Beach Lounge & Pizzeria San Marco auf der Pizza-Weltmeisterschaft 2017, vom 8. bis 10. Mai, in Parma vertreten und die besten Pizzaiolo der Welt herausfordern.

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11 Kategorien stehen zur Auswahl. Wir haben uns für die Pala Pizza, Pizza Pizza Larga und für den Klassiker beworben. Dieses Event ist zweifellos dem beliebtesten Gericht der Welt gewidmet, während es die italienische Exzellenz repräsentiert: Die Pizza.

Heutzutage ist die Pizza in den Gourmethimmel aufgestiegen, was auf die anspruchsvolle Zubereitung und Produktwahl zurückzuführen ist. Zudem wird das vielschichtige Gericht von Feinschmeckern zubereitet. Doch:

Wie ist die wahre Pizza entstanden?

Die Geschichte der Pizza ist ziemlich komplex und nebulös. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen des Wortes Pizza gehen aus dem Lateinischen hervor. In Neapel hiess im 16. Jahrhundert das flach gebackene Brot Pitta, woraus sich der Begriff Pizza entwickelt hat.

Vor dem 17. Jahrhundert wurde die Pizza mit weisser Sauce bedeckt. Später wurde sie stattdessen mit Olivenöl, Käse, Tomaten oder Fisch belegt. Die Marinara-Pizza stammt aus dem Jahr 1734, während die Margherita-Pizza auf den Zeitraum 1796 bis 1810 datiert wird.

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Es war im Juni 1889, als die Pizza Margherita zu Ehren des königlichen Besuches Margherita von Savoyen von Italien zubereitet wurde. Kredenzt wurde die Köstlichkeit von keinem Geringeren als Chef Raffaele Esposito, der die Leitung der 1780 gegründeten Pizzeria Pietro innehatte. – Heute ist die Pizzeria unter dem Namen Brandi Pizzeria bekannt. – Die Pizza Margherita erhielt die Zutaten Tomate (Rot), Mozzarella (Weiss) und Basilikum (Grün), um die Farben der italienischen Flagge widerzuspiegeln. Aus Hochachtung zur Königin von Italien hat der Küchenchef dem Gericht den Namen Daisy verliehen, was Margherita auf Italienisch bedeutet.

Die beliebte, hausgemachte und mit Tomaten angereicherte Focaccia wurde in allen gesellschaftlichen Klassen und italienischen Regionen immer beliebter, was die Spezialisierung in der lokalen Pizzaherstellung massgeblich formte. Die ersten Öfen lassen darauf schliessen, dass die Pizza zunächst auf der Strasse gegessen wurde, später in den Trattorien (einfache Speiselokale) und schliesslich in eigens errichteten Pizzerien.

Wir sind zuversichtlich, dass unser süditalienischer Pizzabäcker mit seinem umfassenden Erfahrungsschatz beeindrucken wird. Haben Sie seine Pizzen an unserem Privatstrand bereits ausprobiert?

Buchen Sie rasch Ihren nächsten Sommerurlaub am Lago di Lugano : Geniessen Sie unsere leckeren Pizzen in wunderschönem Ambiente direkt am See!

Bis bald!

Panettone oder Pandoro?

Dezember 22nd, 2016 | By Melanie Pohl in Parco San Marco | No Comments »

PANETTONE

Panettone, der berühmte Weihnachtskuchen, gehört in Italien einfach zu Weihnachten dazu. Erfunden hat ihn laut einer Erzählung ein Mailänder Bäcker, Namens Antonio. Der für seine grosse Liebe einen neuen Kuchen erfinden wollte und nannte ihn „Pan de Toni“. Übersetzt heisst das „Toni´s Brot“ .

Der Panettone ist ungefähr 20 Zentimeter hoch, kuppelförmig und wird aus Milch, Mehl, Zucker Eiern, Butter, Hefe, Rosinen und kandierten Früchten hergestellt. Die Herstellung von Panettone verlangt aber sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

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Der Weihnachtskuchen wird in der gesamten Winterzeit genossen. Nachmittags wird er gerne mit Kaffee serviert, als weihnachtliches Dessert geniesst man ihn zu Dessertwein wie einem Moscato, oder zu einem Glas Spumante oder Prosecco. Dann wird er Vertikal aufgeschnitten und in Scheiben serviert. Zur Weihnachtszeit ist es natürlich auch am Besten, Panettone im Kreise von Familie oder guten Freunden zu servieren und geniessen.

Eine Scheibe dieser Kuchenspezialität gehört zu Weihnachten einfach dazu.

PANDORO („goldenes Brot“)

Der traditionelle italienische Weihnachtskuchen hat seinen geografischen Ursprung in Verona. Die genaue Geschichte der Herkunft verliert sich leider etwas in der Zeit, darum gibt es auch mehrere Theorien, eine besagt, dass der Pandoro bereits zur Zeit der Republik Venedigs entdeckt wurde. Eine weitere besagt, der Pandoro sei eine reine Abwandlung des „Nadalin“ ein sternförmiger Kuchen aus Verona.

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Der Pandoro wird aus Hefeteig gebacken und enthält im Gegensatz zum Panettone weder Rosinen noch kandierte Früchte. Typisch für den Pandoro ist die gezackte Kuppelform, die mit einer entsprechenden achteckigen, sternförmigen Backform erreicht wird. Der Pandoro wird meist mit Puder- oder Vanillezucker bestreut, damit der Kuchen einer verschneiten Bergspitze ähnelt. Horizontal geschnitten sehen die Kuchenscheiben wie ein Stern aus.

Mit Sicherheit eine der Süssspeisen, die zu Weihnachten nicht fehlen darf.

Beide italienischen Weihnachtsköstlichkeiten sind super lecker, Panettone und Pandoro – noch besser schmecken Sie mit einer einmaligen Aussicht auf den zauberhaften Lago di Lugano!

Parco San Marco Produkte

September 27th, 2016 | By Paola Mazzo in Parco San Marco | No Comments »

Die gesunde Küche des Parco San Marco basiert auf biologische, regionale und saisonale Qualitätsprodukte. Insbesondere das Obst, Gemüse, Käse werden wenn möglich von kleine Landwirtschaftsbetrieben der Umgebung bezogen. Die aromatischen Wildkräuter werden für uns in den Tälern des Lago di Luganos gesammelt.

Einige dieser exzellenten Produkte, wie der Honig, das Öl und die Pasta werden speziell für unser Resort mit Leidenschaft und unter Berücksichtigung der biologischen Vielfalt hergestellt.

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DIE PASTA PARCO SAN MARCO

Die Teigwaren (Pasta), die wir im Parco San Marco servieren, werden zu 100% aus Mehl von antiken Getreide gemacht, das bei Morgantina, einem Dorf im Südosten Siziliens, angebaut wird. Für das Feld in Sizilien hat das Parco San Marco eine Pacht übernommen, betreut wird der Anbau von Giuseppe Li Rosi, der mit seinem Projekt „Terre Frumentarie“ das Ziel verfolgt, die natürliche mediterrane Vielfalt der alten Getreidearten zu erhalten.

Zu den antiken Getreidesorten, aus denen unsere Pasta gemacht wird, gehören „Senatore Cappelli”, „Margherito” und „Strazzavisazzi”(auch „Perciasacchi” genannt). Sie werden vollkommen ohne Zusatz von Herbiziden oder Chemikalien angebaut. Unser Weizen ist besser bekömmlich als der, der zur Herstellung von herkömmlicher, kommerzieller Pasta verwendet wird. Er ist reicher an gesunden Nährstoffen wie Proteinen und aufgespaltenen Gluten. Unsere Pasta enthält bis zu 70% weniger Gluten als die üblichen industriellen Teigwaren.

Unsere Pasta wird in Handarbeit im Landwirtschaftsbetrieb Damigella nach alter italienischer Tradition und unter Berücksichtigung der biologischen Vielfalt der Region und der Getreidesorten hergestellt. Das auf Stein gemahlene Getreide sowie die behutsame Verarbeitung des Teigs in bronzenen Pressformen verleiht der Pasta die richtige, leicht rauhe Konsistenz und Farbe. Die Pasta wird dann langsam auf Holzrahmen getrocknet.

Die Pasta des Parco San Marco zeichnet sich durch ihr intensives Aroma aus, das an den Geschmack der traditionellen italienischen Pasta erinnert, der hausgemachten Nudeln unserer Grossmütter.

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OLIVENÖL EXTRA VERGINE

Unser biologisches Olivenöl „Extra Vergine”, was wir verwenden, wird vom Familienbetrieb, Azienda Agricola Ferruccio Iannarilli in Umbrien erzeugt.

Der zertifizierte Bio-Landwirtschaftsbetrieb stellt das Olivenöl aus eigenen Oliven, welche noch von Hand gelesen werden, her. Seine Leidenschaft ein reines und vollkommenes Produkt zu schaffen, begeistert und spornt Iannarilli Ferruccio an. Mit modernsten Anbaumethoden und einer behutsamen und sorgfältigen Verarbeitung produziert er ein exzellentes Qualitätsprodukt.
Das hochwertige Bio-Öl unterscheidet sich von den herkömmlichen Ölen durch seine hellgrüne Farbe und den ausgeprägten intensiven Geschmack.

written by Paola Mazzo, Marketing Manager

Regionale Wildkräuter eingetroffen

Mai 16th, 2016 | By Paola Mazzo in Parco San Marco | No Comments »

Entdecken Sie einheimische Wildkräuter wie den Bärlauch, der die Küche des Parco San Marco verfeinert.

Wir haben das Glück, an einem wunderschönen Ort arbeiten zu dürfen, wo sich Himmel und Berge im Lago di Lugano spiegeln. Neben der wundervollen und reichen Landschaft nahe des Parco San Marco finden sich noch heute wilde Kräuter, die wir in der Küche und zu medizinischen Zwecken für Sie zubereiten.

Die Erhaltung der biologischen Vielfalt unserer Region liegt uns sehr am Herzen. In unseren Küchen verwenden wir eine grosse Auswahl an biologischen und regionalen Produkten. Die aromatischen Wildkräuter wie Bärlauch sind gehäuft im Bereich des Sees Lago di Piano anzutreffen, nur wenige Minuten von unserem Resort entfernt, sowie in den Wäldern rund um unser Resort.

Wildkräuter

Die Ausläufer der Alpen bieten eine wertvolle Quelle an Wildkräutern: Früher verwendete man die wohltuenden Heilkräuter- und pflanzen, die wegen ihrem hohen Wirkstoffgehalt zur Heilung oder Linderung von zahlreichen Krankheiten eingesetzt wurden. Einige Kräuter haben sowohl therapeutische als auch aromatische Eigenschaften und fanden somit ihren Weg in unsere exquisite Küche. Die schmackhaften Wildkräuter geben den Speisen und Getränken eine ganz besondere Note, da sie reich an natürlichen ätherischen Ölen sind. Kräuter und Wildkräuter unterscheiden sich von den herkömmlichen Gewürzen, da sie stets frisch verarbeitet und nicht getrocknet werden müssen.

Vorteile von Wildkräutern

• Wildkräuter stellen eine wichtige Ressource dar für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
• Sie sind ein Kraftpaket, da reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
• Sie sind nicht das Ergebnis menschlicher Selektion, sondern nur der natürlichen Selektion.
• Die speziellen Kräuter wachsen in wilder Umgebung – unter den für sie optimalen Bedingungen, ohne Einfluss des Menschen.

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Welches Klima liebt der Bärlauch?

Dank der besonderen klimatischen Bedingungen am Lago di Lugano und Lago di Como sowie der optimalen Meereshöhe, wachsen dort sehr viele Wildkräuterarten von Liebstöckel, Wiesensalbei über Feldsalat und Löwenzahn, der reich an Vitamin A und C ist, bis hin zu Brennnessel oder Bärlauch, der sich ideal für Risotto und Suppen eignet. Bärlauch fühlt sich besonders am Rande von Laubwäldern wohl. Besonders gut gedeiht er in feuchtem und nährstoffreichem Boden. Am liebsten sind ihm Buchenwälder, wo er sich zu einem regelrechten Teppich verbreitet. Der würzige Knoblauchduft weist den Sammlern den Weg.

Vorsicht giftig

Gefährlich wird es, wenn Sie die Blätter des Bärlauchs mit denen des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlosen verwechseln! Die Blätter sehen sich durchaus ähnlich: Sie sind länglich, sitzen auf Stängeln und wachsen gerne in Wäldern. Die Blätter des Maiglöckchens und die der Herbstzeitlosen sind jedoch sehr giftig! Um Verwechslungen zu vermeiden, achten Sie bitte auf den Geruch: Nur Bärlauch entwickelt starken Knoblauchgeruch. Zerreiben Sie das Blatt zwischen den Fingern, damit entfaltet sich das Aroma.

Bärlauch ist gesund

In Reformhäusern und Bioläden gibt es mittlerweile sogar schon Tabletten mit Bärlauchextrakt oder Saft, der durch Pressen aus den Blättern gewonnen wird. Nicht ohne Grund – Bärlauch ist extrem gesund. Zudem fördert das Kraut die Verdauung, unterstützt die Darmflora, entkrampft den Magen und hilft gegen Appetitlosigkeit. Beim Zerkleinern entfalten die Aromastoffe eine antibakterielle Wirkung. Gerade in der Erkältungszeit ist Bärlauch daher sehr beliebt: Bakterien werden zerstört, das Fieber gesenkt und der Husten gelindert. Weiterhin enthält das Wundermittel viel Vitamin C. In 100 Gramm Bärlauch stecken 150 Milligramm des Vitamins. Vergleichsweise sind in der gleichen Menge Kopfsalat nur knapp 13 Milligramm enthalten! Schon 50 Gramm Bärlauch decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C. Unser Herz-Kreislaufsystem profitiert ebenfalls von diesem Wildkraut: Er senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel, wirkt Ablagerungen in den Blutgefäßen entgegen und beugt sogar Herzinfarkt vor. Im Bärlauch stecken ausserdem Magnesium, Mangan und Eisen. Zusammen mit dem Vitamin C stärken die Inhaltsstoffe unsere Abwehrkräfte.

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Bärlauch kann neben Pesto auch für Risotto verwendet werden. Unser Chefkoch verrät Ihnen an dieser Stelle die Zutaten seines speziellen Gerichts „Risottino Acquarello all´aglio orsino del Laghetto del Piano”.

Zutaten pro Person:
80 g Reis „riso acquarello“
10 g Bärlauch
800 ml deftige Kalbsbrühe mit Lauch
30 ml Prosecco „Valdobbiadene”
20 g Ziegenkäse

Zubereitung:
Die genaue Zubereitung bleibt dann doch unser kleines Geheimnis. Besuchen Sie unsere Restaurants und probieren diese köstliche Spezialität! Möchten Sie das Gericht selbst zubereiten und Ihre Gäste verwöhnen? Unser Chef des Parco San Marco und seine Küchen-Brigade bieten einen raffinierten Kochkurs rund um aromatische Kräuter an. Wir freuen uns auf Sie!

Verwöhnen Sie Ihre Liebsten mit einem feinen Gourmet-Gericht. Typisch italienisch!

November 21st, 2011 | By Stephanie Urban in Gastronomie | No Comments »

Unser Küchenchef präsentiert Ihnen hier sein Lieblingsgericht. Einfach nachkochen und geniessen! Sie werden sehen, das Gericht ist eine wahre Gaumenfreude. Das Rezept heisst Genuss!

Rezept für 4 Personen: (Zubereitungszeit ca. 60 bis 90 Minuten)

 

 

 

 

 

Offener Steinpilz-Raviolo gefüllt mit Scampi und neuem Spinat 

Zutaten des Ravioloteiges:

180 g Mehl 00

45 g Hartweizengriess

2 Eier

1 Eigelb

2 g getrocknete Steinpilze

Zutaten der Raviolofüllung:

2 ganze Scampi (mittelgross)

100 g Scampischwänze

(nur das Scampi-Fleisch verwenden)

50 g neuer Spinat

50 g geschälte und in Streifen geschnittene

Tomaten

2 cl kaltgepresstes Olivenöl parfümiert

mit Knoblauch

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Den Ravioloteig vorbereiten und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Danach den Teig (nicht zu dünn) ausrollen und in Kreise in gewünschter Grösse ausschneiden (2 Stück pro Person)Die Scampi ganz lassen, säubern und der Länge nach in 2 Teile schneiden (Schere und Panzer dabei ganz lassen). Die Scampischwänze säubern und der Länge nach in 2 Teile schneiden.

Kochvorgang:

Den zugeschnittenen Ravioloteig in gesalzenem  Wasser 3 Minuten kochen; danach in einen Topf mit ein bisschen kaltgepresstem  Olivenöl geben und den ersten Raviolo auf einen Teller legen. Zugleich den Spinat, die Tomatensteifen und die Scampischwänze kurz in Öl anbraten; den bereits fertigen Raviolo füllen und ihn mit dem zweiten Raviolo bedecken. Kurz die ganzen Scampi anbraten und auf den gefüllten Raviolo legen.

Unser Tipp: hierzu darf ein guter italienischer Wein nicht fehlen! Am besten servieren Sie einen frisch gekühlten Weisswein mit fruchtiger Duftnote. Hierzu bietet sich an: ein Chardonnay aus dem sonnigen Sizilien oder ein Gewürztraminer aus dem Trentino.

Salute e buon appetito!