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Kinder und Natur

Juli 6th, 2017 | By Silvia Bakova in Club Bim Bam Bino, Parco San Marco | No Comments »

Jean-Jacques Rousseau sagte: „Wer Kindern Liebe zur Natur einflösst, schenkt ihnen eine wertvolle Mitgift fürs Leben!“ Daher können wir sicherlich behaupten, dass die Natur eine sehr große Bedeutung im Leben der Kinder spielt. Sie ist viel wichtiger, als wir denken. Es ist nicht nur ein Platz, wo sie spielen können, sondern sie hat auch einen großen Einfluss auf die Entwicklung.

Kinder sind Forscher, sie suchen sich die Aktivitäten aus, bei welchen sie beobachten und untersuchen können. Es ist ein tolles Erlebnis für sie.
Laut Meinung einiger Psychologen, zeigen Kinder schon ab einem frühen Alter ein natürliches Interesse für die Natur. Man muss diese Interessen unterstützen und pflegen. Wenn Kinder ab der frühen Kindheit mit der Natur verbunden sind, nehmen sie es als einen selbstverständlichen Teil ihres Lebens an, genauso wie Essen und Schlafen.

Kontakt mit der Natur im frühen Alter entwickelt die Fantasie und Kreativität, weil man hier viel Interessantes erleben und neue Erfahrungen sammeln kann.
In der Natur lernen die Kinder Geschicklichkeit, Feinmotorik und beginnen das Leben um uns herum zu erkunden und wahrzunehmen.

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Es ist wichtig, dass die Kinder die Natur mit ihren eigenen Sinnen wahrnehmen, nicht nur durch die Bücher, Zeitschriften, Computer und Fernseher. Kinder sind sehr neugierig und wollen alles erkunden. Durch genügend Aufenthalt im Wald, beim Teich oder auf der Wiese lernen sie den Zusammenhang zwischen Menschen und Natur besser zu verstehen und später dann die Prozesse der Natur. Schöne Erinnerungen mit einem Ort, führen dazu, das ihnen die Orte am Herzen liegen und sie sich für deren Schicksale einsetzen.

Familienausflüge und Spaziergänge bei denen die Gegend kennengelernt wird (z.B. Burg, Aussichtsturm, Burgruine) oder Beeren gesammelt werden, haben nicht nur ökologisch-erzieherische Dimensionen sonder festigen auch die Beziehungen innerhalb der Familie.

Wenn die Kinder viel Zeit im Freien verbringen, können sie sich besser konzentrieren, ihr Verhalten besser kontrollieren und sind weniger aggressiv.

Positive Einwirkungen der Natur:

- Bewegung fördert eine gesunde körperliche, seelische und geistige
Entwicklung der Kinder
- wer sich bei jedem Wetter draußen bewegt, stärkt damit das eigene
Immunsystem und es ist eine Präventionsmaßnahme gegen
Krankheiten
- vielfältige Bewegungsmöglichkeiten im Freien haben positiven Einfluss auf
Motorik, Körpersicherheit und Körperwahrnehmung der Kinder
- sämtliche Sinne werden geschult und entwickelt
- Entwicklung der Phantasie und Kreativität
- Die Stille aber auch die Stimmen der Natur erfordern genaues Hinhören. So
werden innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden gefördert.
- Die kindliche Neugier wird geweckt. Kinder beobachten, entdecken,
untersuchen, forschen, fragen, suchen selber nach Antworten. Das
selbständige Lernen wird gefördert.
- Naturerlebnisse in der Gruppe fördern die soziale Kompetenz
- der Stressabbau
- Kinder entwickeln eine liebevolle Beziehung zur Natur und empfinden sie
so als schützenswert
- die Natur wirkt beruhigend auf hyperaktive Kinder

Children Crossing a Stream

In den letzten Jahren wurde auch festgestellt, dass seltener Kontakt zur Natur Verhaltensstörungen, Knochenverlust , Allergien, verringerte Belastbatkeit und sogar Kriminatität verursachen kann.

Die Natur bedeutet den Kindern mehr als nur Freiheit. Sie ist eine Art Klassenzimmer, aber auch Entwicklungsraum.
Wuchernde Wiesen, hohe Bäume, kleine Flussläufe scheinen ein idealer Spielort für sie. Die Natur ist in den Augen vieler Eltern der perfekte Spielort und zugleich Trainingsplatz für ihr Kind. Trotzdem bewegen sich Mädchen und Jungen kaum noch frei in ihr. Stattdessen halten sie sich vor allem in geschlossenen Räumen auf, denn viele Eltern lassen ihre Kinder ungern im dunklen Wald spielen, schließlich könnten da ja hinter jeden Baum Gefahren lauern: Kriminelle, die die Kinder verschleppen, Unfälle oder auch Zecken. Leider ist vielen Eltern die kleine Straße, die ans Haus angrenzt, oder der Spielplatz viel lieber, was sehr schade ist.

Die wichtigsten Lektionen und Erfahrungen im Leben eines Kindes, sind jene, die es alleine und selbstständig macht. Dafür muss aber zwischen virtuellen und realen Erfahrungen unterschieden werden. Nur letztere sind die aus denen ein Kind auch langfristig einen Nutzen zieht. Macht die digitale Welt aus und erkundet unsere wertvolle Mutter Natur!

Club Bim Bam Bino

September 12th, 2016 | By Silvia Bakova in Club Bim Bam Bino, Parco San Marco | No Comments »

Liebe Kinder,

meine Kollegen aus dem Kinderclub des Parco San Marco und ich möchten euch herzlich begrüssen und zu uns in den Miniclub, Club Bim Bam Bino oder Teen Space einladen. Wir werden uns sehr freuen, wenn ihr vorbeikommt.

Der Sommer geht langsam zur Ende, aber ich bin überzeugt, dass wir noch ein paar schöne heisse sommerliche Tage vor uns haben. Die müssen wir auf jeden Fall voll ausnutzen. Was haltet ihr davon?

Ich schlage vor, dass wir uns einen Badeanzug oder Badehose anziehen sollen, den Handtuch nicht vergessen und dann geht es los in den Fun Pool. Wir spielen Fangen und Wasservolleyball. Wer ist der Schnellste im Schwimmen? Wer kann am längsten unter dem Wasser die Luft anhalten? Wettrutschen ist immer lustig und jedes mal schaffen wir einen neuen Rekord. Bist du heute der Sieger? Wasserschlacht am Ende darf nicht fehlen.

Dieses Jahr haben wir im Club Bim Bam Bino das Thema Olympische Spiele. Dieses mal fanden sie in Rio de Janeiro in Brasilien statt. Kennt ihr vielleicht ein paar Teilnehmer an der Olympischen Spiele aus euerem Land?

Die Maskottchen Tom und Vinicius scheinen sehr lustig zu sein.

Bei uns im Parco San Marco haben wir unsere eigene Olympiade. Ihr seid alle sicher fit und wir können die erste Disziplin starten. Aufgepasst! 3, 2, 1 los!!!

Wir fangen mit einem Parcour an. Eierlauf und Dreibeinelauf sind nachher dran. Hockey am Sandfeld kann auch lustig sein. Wer wirft am meisten Bälle in die Schachtel? Beim Seilziehen stehen die Kinder gegen die Animateure. Wer wird wohl gewinnen? Eigentlich ist es unwichtig, hauptsache alle haben Spass.

Solange das Wetter noch schön und warm bleibt, unternehmen wir ein paar Aktivitäten zusammen mit der Tauchschule. Wir fahren mit dem Boot nach Osteno oder Porlezza damit wir uns ein leckeres Eis mit einem herrlichen Blick auf die Gegend geniessen können. Die Teenager dürfen auf dem Bananaboat eine Runde drehen.

Vor vielen Jahren waren angeblich in der Gegend Piraten und die Legenden sagen, dass sie den Schatz bei Lago di Lugano versteckt haben. Wir machen uns auf die Suche im Parco San Marco und weiter in Grotte di Rescia. Dabei fahren wir auf die andere Seite des Sees. Ich bin schon neugierig was wir entdecken werden.

Wir treiben auch viel Sport mit den Teenagern sowie mit den Kindern. Basketball, Volleyball, Fussball, Badminton, Boccia, Crocket, Tischtennis und Tennis sind immer wieder im Programm. Zu unseren Highlights für die Teenager und tapfere Kinder zählen wir Bogenschiessen und Klettern. Da muss man schon ein bischen Muskeln haben. Teenager sollen auf keinem Fall bei Adventure Climing fehlen. Es ist bestimmt ein tolles Erlebnis.

Mit dem Herbst kommen auch kühlere oder regnerische Tage. Das macht uns aber nichts aus, da wir uns in unserem Theater vor dem Unwetter verstecken können und dabei auch ganz viel Spass haben werden, weil sich da unsere tolle Hüpfburg befindet. Hier könnt ihr euch nach Lust und Laune austoben und zum Schluss machen wir auch Wettrutschen. Wir haben hier sogar einen Tischtennistisch zur Verfügug, welchen die Grösseren bei einem Turnier benutzen dürfen. Am Abend verwandelt sich unser Theater zu einer Kinderdisco. Musik, tanzen, Kinderschminken, Luftballons und die bekannte Hüpfburg sind voll im Einsatz.

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Wenn der Herbst vorankommt, werden die Bäume ihre Blätter verlieren. Die werden wir sammeln und danach hübsche Kollage machen. Mit Basteln bist du bei uns an der richtige Adresse. Lass mal deiner Fantasie freien Lauf. Schere, Kleber, Papier haben wir immer bei Hand.

Wer lieber Gesellschaftsspiele spielt, wird sicher auch etwas passendes finden. Halli-galli Turnier wird sicher spannend sein. Ihr musst aber sehr schnell sein! Für die Teenager organisieren wir verschiedene Tourniere. Ihr könnt bei Poker, Billiard, Kicker, Shuffleboard oder Darts Tournier mitmachen.

Unsere Eseln Coca, Cola und Limone freuen sich sicher, wenn ihr vorbei kommt und eine Karotte zum Naschen mitbringt. Und zu guter Letzt lade ich euch am Abend zu einem Kinofilm ein.

Wir freuen uns euch in unserem Club willkommen zu heissen und viel Spass mit euch zu erleben.

written by Silvia Bakova, Club Bim Bam Bino Manager

Grosse Auswahl für kleine Bäuche

März 7th, 2014 | By Paola Mazzo in Club Bim Bam Bino, Gastronomia, Gastronomie, Parco San Marco | No Comments »

Fun Pool BarIm Parco San Marco kommen auch Kinderbäuche auf ihre Kosten. Wir haben extra für unsere lieben Kleinen ein sehr vielfältiges Kinderbuffet im Angebot. Hier darf man nehmen was schmeckt und so viel man möchte.

Und sollte das Angebot auf dem Buffet einmal nicht das sein was abends glücklich macht, dann darf Klein auch mal bei Gross, sprich Mama und Papa, in die Karte gucken.

Alle Gerichte der Grand Carte werden ebenso in kindermagenfreundlichen Portionen angerichtet. Und auf besonderen Wunsch wird, je nach Möglichkeit, auch gerne das Lieblingsgericht speziell zubereitet.

Sollte an manchen Tagen das Kinderbuffet fehlen, gibt es ein eigenes Kindermenu, das Kinderaugen grösser werden lässt und den “kleinen Hunger” sicher anregt.

So oder so….vorweg gibt es bei uns immer einen “Rohkostgruss” aus der Küche, damit nach Herzenslust und gesund erstmal geknabbert werden kann, während man auf das Essen wartet. Malblatt und Stifte verkürzen natürlich ebenfalls die Wartezeit.

Wollen die Eltern mal nur als Paar zu Zweit, bzw. die Kinder unter sich sein, dann gibt es bei uns natürlich auch die Möglichkeit am Abendessen des Club Bim Bam Bino teilzunehmen. Im Anschluss, also zur Öffnungszeit der Restaurants, wird dann ein Film im Meeting Raum gezeigt, sodass sich die Eltern voll und ganz auf ihr Abendessen konzentrieren können, während die Kinder sicher froh sind nicht still sitzen zu müssen.

Für die Abendstunden gibt es, neben dem langen Angebot in unseren Kinderclubs, auch einen individuellen Babysitter-Service.

Wir sind eine Familie? Was heisst das schon?

April 30th, 2013 | By Paola Mazzo in Club Bim Bam Bino, Parco San Marco | No Comments »

Immagine1 „Wilkommen im Parco San Marco“, einem einzigartigen Ort für Familien. Doch was ist heut zu Tage überhaupt eine Familie und wie war es früher?

In der Fachliteratur wird eine Familie als soziale „Intimgruppe“ in der ein oder zwei Elternteile, mit ihren einem oder mehreren Kinder zusammenleben, definiert. ODER: Eine Gruppe von Personen, die durch Verwandtschaft, Partnerschaft oder Heirat in emotionaler, sozialer, wirtschaftlicher oder vertraglicher Beziehung zueinander stehen. Gut, dass es heute für nahezu jedes Wort eine Definition gibt, aber in der gelebten Realität sind doch Familien viel, viel mehr als das in eine Norm gepresste Bild. Und früher?

Familien im Wandel der Zeit:

Bis ins frühe 19.Jahrhundert waren bäuerliche Grossfamilie aufeinander angewiesen. Jede helfende Hand, die einem in der Produktivität weiter brachte, war willkommen. Die Kinderzahl war dementsprechend hoch, und die älteren Generationen wurden als Unterstützung bei der Kinderbetreuung und für kleinere Arbeiten benötigt.

Für die ländliche Bevölkerung stellte die Ehe die Grundlage der Familie dar. Der Bauer heiratete eine Frau als Hilfe im Haus und auf dem Hof. Die Frau galt auch als Sicherheit für die Altersvorsorge und für den Fortbestand der Familie. Die Kinder bedeuteten Sicherheit, denn sie mussten später für die Eltern im Alter aufkommen. Der älteste Sohn erbte den Bauernhof, die restlichen Geschwister mussten auf dem Hof arbeiten.

Auch in Handwerkerfamilien war die Mithilfe jedes Mitgliedes notwendig, um den Lebensunterhalt zu sichern. In anderen Familien wurde jederso früh wie möglich zur Arbeit herangezogen. Die meisten Kinder besuchten keine Schule, sondern mussten arbeiten um die Familie zu ernähren.

In der Oberschicht bestand die Notwendigkeit einer grossen Familie nicht. Das Erbe wurde falls keine eigenen Kinder vorhanden waren, an andere Familienangehörige weitergegeben.

Mit der Industrialisierung kam eine Wende. Familien arbeiteten nun vermehrt in Fabriken, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und alle zu ernähren. Denn es gab wenig, aber geregelter Lohn. 1874 wurde die Kinderarbeit verboten und die Schulpflicht eingeführt. Damit vielen die Kinder als Arbeitskraft und “Lohnverdiener” für die Familien aus. Kinder zu haben war nun nicht mehr  “Planung der Eigenversorgung”, sondern wurde zum Luxus.

Familien im 20.Jahrhundert hatten immer weniger Kinder. Denn die sozialen Gesetze wurden immer weiter ausgebaut und das Rentensystem wurde eingeführt. Das Leben wurde also immer teurer. Nach dem zweiten Weltkrieg herrschte ein wirtschaftlicher Aufschwung und Verhütungsmittel, wie die Anti-Baby-Pille, kamen auf den Markt, was die Zahl der Kinder weiter senken liess. Bis zum Jahr 2000 sank die Geburtenziffer auf durchschnittlich 1.5 Kinder pro Familie.

Ende des 20.Jahrhunderts gab es viele kinderlose Familien. Die traditionelle Familie (Vater, Mutter, Sohn und Tochter) war nicht mehr die Regel sondern eine Ausnahme.

Im 21.Jahrhundert wandelte sich das Familienbild noch weiter.Viele Paare entschieden sich ganz bewusst für Ausbildung, Karriere und Beruf, sagen,  dass die Lebensumstände mit der Familiengründung zu tun haben. Die meisten hätten gerne Kinder oder noch mehr Kinder.

Überblick der Familienformen in der heutigen Zeit  (rot = Privathaushalte, schwarz= Familie)

Einpersonenhaushalt Einzelpersonen die einen Haushalt führen.   
Verheiratete Paare Wir ein Kinderloses Paar bezeichnet, die doppelt verdienen. Sie entscheiden sich gegen die Kinder und leben für ihre Karriere und das Geld.  
Unverheiratete Paare Ein Liebespaar das ohne Heirat im gleichen Haushalt zusammenlebt. Früher war dies nicht möglich, man musste verheiratet sein.  
Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft Homosexuelle Paare die zusammen leben.  
Kernfamilie Ist Mutter, Vater (verheiratet) und ihre Kinder. Dies wird als die klassische Familienform bezeichnet. Die Rollen haben sich aber verändert, sie vermischen sich oder haben sich ganz umgedreht. Z.B Hausmann.  
Ein-Eltern-Familie Alleinerziehend. Gibt es immer wie mehr und ist alltäglich geworden. Es stellt hohe Anforderungen an das Kind und dessen Erziehungsperson.  
Patchwork-Familie Ist eine neue Form von Familie. Häufig bringen beide Elternteile eigene Kinder mit und haben dann noch gemeinsam Kinder. Die Kinder in einer Patchwork-Familie haben ein hohes Mass an Sozialkompetenz. 
Grossfamilie Hier leben drei Generationen unter einem Dach. Früher war dieses Zusammenleben normal, doch heute findet man dies noch selten.  
Pflegefamilien Familie die zu ihren eigenen Kindern noch weiter Kinder zur Betreuung aufnehmen.  

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