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Sonderbares aus der Umgebung

April 4th, 2016 | By Annalisa De Maria in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Kirche von San Maurizio (Chiesa di San Maurizio)

Eine alte Legende handelt von der Kirche die direkt am Fusse des Berges Galbiga in San Maurizio liegt.
Die Geschichte berichtet, dass dieses kleine Kirchlein, im alten Porlezza stand und im Jahr 1300 unter einem Erdrutsch der nordwestlichen Chiesa-San-MaurizioHänge des Berges begraben wurde..
Der Erdrutsch wurde laut Erzählungen vom Herrscher San Maurizio ausgelöst, um die Bewohner des Dorfes zu bestrafen. Da ihm von den Bürgern als Frau nur eine verkleidete Frau, die ärmste von allen, zur Heirat präsentiert wurde. Der Legende nach wurde das gesamte Dorf zerstört und nur der Turm der Kirche wurde als Schutz für die Frau verschont.
Laut der Geologen gab es im 17. Jahrhundert einen Erdrutsch der die Kirche, ausgenommen des Glockenturms, unter Tonnen von Erde begrub.
Erst im Jahr 1966 wurde begann man, dank der Kulturellen Vereinigung von San Maurizio, geleitet von dem Architekten Luigi Mario Belloni, die romanische Kirche zu restaurieren.
Nach langen Jahren intensiver und harter Arbeit brachten sie das Oratorium endlich wieder ans Licht.

Die Burg von Cima (Il castello di Cima)

Vielleicht haben Sie schon davon gehört, dass bis zum 16. Jahrhundert in Cima, eine Fraktion von der Gemeinde Porlezza, in dem unser Resort liegt, eine Burg stand. Von dieser Burg besteht heute nur noch eine Kirche, die Chiesa di San Michele, die sich heute auf einem Privatgrundstück nahe des Restaurants „il Ritrovo“ befindet.
Im Inneneren der Burg von San Michele, befand sich die Kirche. Die Burg wurde als strategischer Stützpunkt während des Krieges im Jahre 1118 genutzt und war Schauplatz der Gefechte zwischen der Mailänder und der Infanterie von Como. Die Herrschaft von Como, unter der Führung des Bischofs Guido, nahmen den Adeligen Mailänder Landolfo am Lago di Lugano fest und töteten die beiden Adeligen Ottone und Lanfranco. Die Mailänder imitierten daraufhin einen Rachefeldzug und der Krieg, der sich für weitere zehn Jahre hinzog, begann. Die Herrschaft von Porlezza verbündete sich mit den Mailändern, während Cima und Valsolda schloss sich auf die Seite von Como.

Im Jahre 1122 wurde entlang des Strands in Porlezza eine Mauer gebaut, die Mailänder griffen mit ihren neuen Schiffen die Einwohner in Cima auf der Burg von San Michele an. Die Rückeroberung der Burg seitens der Mailänder scheiterte und die gefolgten Friedensgespräche waren erfolglos.
Anschliessend initiierten die Bürger von Como mit Unterstützung der Infanterie vom nahe gelegenen Ort Val d’Intelvi ein Gefecht gegen die Mailänder in Porlezza. Der Angriff war anfangs erfolgreich, jedoch endete der Krieg 1127 mit der Zerstörung der Hierarchie von Como zu Gunsten der Mailänder.
Die Burg von Cima wurde im Auftrag des Mailänder Bischofs Carlo Borromeo zerstört und die Burg wurde zu einer gefürchteten Räuberhöhle.

Porlezza-lago-Lugano