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Tonerde: Ihre therapeutischen Eigenschaften

Juni 11th, 2018 | By Melanie Pohl in Parco San Marco | No Comments »

Tonerde zählt zu den ältesten Heilmitteln, die Menschen nutzten, weil sie wirksam und auf natürliche Weise bei einer Vielzahl von Malaisen half. Die Kräfte dieses magischen Pulvers werden jedoch vor allem als Schönheitsrezepte überliefert. Tonheilerde ist ein Mineralienspeicher, der durch Felsenerosion entsteht; die Körner sind winzig und enthalten Silikate, Aluminium und Wasser in unterschiedlichen Zusammensetzungen, je nach Art der Tonerde. Tonerde wird in verschiedenen Bereichen und Branchen verwendet, vor allem im Baugewerbe und bei der Herstellung von Keramik, aber sie hat auch ihren Platz in therapeutischen Anwendungen und entpuppt sich als eine wichtige Verbündete bei der Verschönerung der Haut. Tatsächlich wirkt Tonheilerde auf unseren Organismus sowohl innerlich wie äußerlich, indem sie Spurenelemente zufügt und Toxine beseitigt. Heilerde kann oral aufgenommen oder äußerlich auf die Haut aufgetragen werden.

 

DIE EIGENSCHAFTEN DER HEILERDE

Neben der bekannten absorbierenden Wirkung, die sie besonders geeignet macht für reinigende Schönheitsmasken, hat sie auch remineralisierende Wirkung dank ihres Gehalts an Mineralien wie Magnesium, Kalium, Natrium, Calcium, Eisen und Aluminium, die durch Osmose an die Körperzellen abgegeben werden.

Sie wirkt als Antioxidans, weil sie imstande ist, sich mit freien Radikalen (verantwortlich für die Alterung der Haut) zu verbinden, und entwickelt vernarbende Wirkung bei Wunden, indem sie die Blutgerinnung und die Regenerierung der Haut fördert.

 

TYPEN VON HEILERDE

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Tonerden, die sich für therapeutische Zwecke eignen, unterteilt man prinzipiell nach der Farbe. Die Farbunterschiede zwischen den Tonerden (grün, weiß, rot, gelb, grau) ergeben sich aus der chemischen Zusammensetzung, aus dem Alter der Erdschicht selbst und aus dem Ort ihres Vorkommens.

Grüne Heilerde

Sie hat hochgradig entzündungshemmende Wirkung und, wenn äußerlich auf die Haut aufgetragen, stark absorbierende Kraft, die sie besonders geeignet macht für die Behandlung von Akne und Ekzemen. Sie kann auch eingenommen werden: dann entwickelt sie entgiftende Eigenschaften.

Weiße Heilerde

Die feinste aller Heilerden ist vor allem für den inneren Gebrauch geeignet: sie wirkt Vergiftungen entgegen. Bei äußerlicher Anwendung hingegen wird weiße Heilerde vorwiegend für Schönheitsmasken oder als allgemeines Heilmittel gegen Dehnungsstreifen am ganzen Körper verwendet. Weiße Heilerde reinigt die Haut und verengt erweiterte Poren. Außerdem findet sie Anwendung bei schrundiger Haut, besonders an den Fersen. Sie eignet sich auch für Peelings.

Rote Heilerde

Rote Heilerde wird eher bei empfindlicher Haut mit Hang zu Hautentzündungen zu angewendet. Die extrem absorbierende rote Heilerde wird empfohlen zur Milderung von Hautreizungen und zur Linderung von Schmerzen nach Verrenkungen und Traumata. Auf Prellungen, Hämatome, Blutergüsse und schmerzende Muskeln aufgetragen lässt rote Heilerde die Schwellungen abklingen und lindert die Schmerzen. Auch bei Kopfschmerzen, Neuralgien und Gicht ist rote Heilerde hilfreich. Zur Anregung des Blutkreislaufs ist sie ebenfalls geeignet.

Gelbe Heilerde

Sehr gute Heilerfolge beim Auftrag auf schmerzende Stellen an Nacken, Kreuz und Wirbelsäule. Sie hat wohltuend kühlende Wirkung und kann für eine umfassendere Behandlung mit roter Heilerde vermischt werden. Bei Knochenproblemen, zur Schmerzlinderung und bei extremer Müdigkeit stimuliert gelbe Heilerde, vermischt mit grüner Heilerde, die Heilung von Muskeln und Bändern und hält die inneren Organe rein.

Graue Heilerde

Graue Heilerde ist für den inneren Gebrauch indiziert bei der Behandlung von Sodbrennen und Darmentzündungen. Sie begünstigt außerdem die Entwässerung überschüssiger Flüssigkeit und entwickelt starke alkalisierende Wirkung. Sie eignet sich für jeden Hauttyp.

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Herzlich willkommen!

April 27th, 2018 | By Silvia Bakova in Club Bim Bam Bino, Parco San Marco | No Comments »

Hallo liebe Kinder,

zu unserer neuen Sommersaison möchte ich euch gerne im Parco San Marco herzlich willkommen heißen. Unser Miniclub, der Club Bim Bam Bino und der Teen Space ist wieder für euch geöffnet.

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Was werden wir in diesem Sommer machen? Es ist wieder viel los bei uns, und jeder wird sicher etwas lustiges und interessantes finden.

Dieses Jahr haben wir im Kinderclub das Thema Tiere des Waldes. Lass dir von uns etwas darüber erzählen. Außerdem werden wir ein paar Tiere basteln und malen.

Sommer, Sonne, Wasser und Sport.

Wir treiben wieder ganz viel Sport. Das Fußballfeld ist schon vorbereitet! Habt ihr eure Fußballschuhe vergessen? Das macht gar nichts, wir spielen einfach barfuß. Außer Fußball, spielen wir auf diesem Feld sehr gerne Badminton, Volleyball oder Boccia. Natürlich darf Bogenschießen auch nicht fehlen! Wer trifft die Mitte? Einmal anspannen, kurz zielen und los! Wer hat am meisten Punkte? Die Größeren können auch Crocket ausprobieren. Daneben messen wir unsere Geschicklichkeit und Ausdauer im Basketball.

Wenn es heiß wird, werden wir uns gemeinsam im Funpool erfrischen. Seid ihr für Wasserspiele bereit? Fangen, Tauchen, Wettschwimmen und Wettrutschen. Zur guten Letzt auch eine ausgewachsene Wasserschlacht.

Fun Pool

Wir machen ein paar Aktivitäten mit der Tauchschule zusammen. Wir fahren mit dem Boot nach Porlezza um ein leckeres Eis zu genießen oder zur Grotta di Rescia, wo wir auf Piratenschatzsuche gehen. Für die Teenager stehen Bananaboot und Pedalo bereit. Bei unserer Tiertour versuchen wir Schildkröten, Kormorane und andere Tiere zu entdecken.

An der Kletterwand könnt ihr eure Kräfte und euren Mut testen… Die Besten dürfen eine Farbe den Monumenten aussuchen und die folgen um den Ring zu läuten.  Er ist gar nicht so einfach, aber ihr schafft das!

In Parco San Marco finden wir auch verschiedene Tiere. Kommt mit, wir machen einen Rundgang. Was finden wir da alles? Eine Eselfamilie, Fische und Schildkröten. Das Bienenhaus und Insektenhaus sind auch nicht zu übersehen. Ihr wollt sicher auch mal zum Spielplatz. Kein Problem, er ist gleich daneben! Sollen wir einen Sandburg bauen? Oder wollt ihr lieber Rutschen und Schaukeln? Alles ist da! Am Strand haben wir auch ein Spielplatz mit einem Boot und einem großen Trampolin. Da braucht ihr auch noch ein bisschen Energie!

Im Miniclub haben wir verschiedene Spielsachen und selbstverständlich eine Spielzeugküche. Da wird etwas für die Puppen hergerichtet. Stifte und Ausmalbilder sind immer auf dem Tisch. Wir basteln Kronen und verwandeln uns in Prinzessinnen und Prinzen oder in wilde Piraten. Ein Säbel, Piratenhut und ein geschminkter Bart. Eure Eltern werden euch nicht erkennen! Aus der Knete basteln wir nach Lust und Laune. Draußen machen wir ganz große Seifenblasen. Wer dann müde ist, kann sich in unserem Schlafzimmer hinlegen.

Cola saluta tutti

Wir laden euch auch herzlich zu unserem Abendprogramm ein. Es geht immer um 19.30 los. Wir machen Spiele-, Musik- oder einen gemeinsamen Bastelabend. Auf dem Sandplatz (Volleyballfeld) organisieren wir Olympische Spiele für euch. Wir machen einen  Parcour, Eierlauf, Dreibeinelauf, Seilziehen, Hockey und vieles mehr. Habt ihr Lust auf Tanz und Spaß? Richtig so! Dann gehen wir ins Theater, wo sich die Hüpfburg befindet und machen dort eine Kinderparty. Es gibt Musik, Kinderschminken, Luftballons und die schon erwähnte Hüpfburg. Eure Tanzkunst testen wir bei Wii-Dance. Es ist voll lustig und die Eltern machen auch immer wieder gerne mit!

Wer lieber Lust auf einen Film hat. Auch dieser Wunsch wird euch erfüllt.

 

Die Teenager finden bestimmt auch etwas interessantes in unserem Angebot! Klettern, Bogenschießen und Adventure Climbing sind unsere Highlights. Das darf keiner von euch verpassen! Ihr seid sicher sportlich. Fußball, Basketball, Volleyball, Crocket oder Tennis spielen wir immer in regelmäßigen Abständen, mehrmals in der Woche. In unserem Teen Space dürft ihr einfach chillen, X-Box/Wii zocken oder Kicker und Billiard spielen. An manchen Tagen machen wir auch ein Casino daraus! Wir spielen eine Runde Poker oder Blackjack. Wer kann am besten bluffen? Auch ein Shuffleboard Turnier haben wir im Programm!

Ich hoffe ihr werdet vorbeikommen und eine schöne und erlebnisreiche Zeit mit uns verbringen. Wir freuen uns auf euch!

Ratschläge Für Ihr Wellness-Erlebnis

Februar 5th, 2018 | By Deborah Giorno in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Die Sauna hat ihre Ursprünge in Finnland und war dort eigentlich ein Aufenthaltsort für den Winter; erst nach und nach hat sie sich zu einem Ort für Wassertherapie entwickelt.

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Heutzutage gibt es verschiedene Saunatypen, die nach Temperatur und Feuchtigkeitsgrad eingeteilt werden:

  • Finnische oder trockene Sauna (90°, 10-20% Luftfeuchtigkeit)
  • Vitarium (60°, 40-50% Luftfeuchtigkeit)
  • Türkisches Bad oder feuchte Sauna (50°, 100% Luftfeuchtigkeit)

Der Aufenthalt in der finnischen Sauna sollte wegen der hohen Temperatur eher kurz sein, empfohlen werden zwischen 10 und 15 Minuten. Nach dem Saunaaufenthalt ist es ratsam, in ein Becken mit kaltem Wasser einzutauchen, sich die Haut mit Eis einzureiben oder eine „schottische Dusche“ anzuwenden, d.h. sich mit einem Kübel kalten Wassers zu überschütten, um so die Körpertemperatur und den Blutdruck wieder zu normalisieren. Die Sauna ist so wohltuend, weil die Steigerung der Temperatur den Kreislauf anregt und so die Beseitigung von Toxinen begünstigt und die Haut reinigt, die dadurch ein leuchtendes Aussehen erhält und an Elastizität gewinnt. Wer an Angstzuständen und Stress leidet, dem hilft die hohe Temperatur beim Lösen von Muskelspannungen.

Das Vitarium ist ein Mittelweg zwischen der finnischen Sauna und dem Türkischen Bad; hier kann man sich länger aufhalten als in der finnischen Sauna. Es ist ratsam, zunächst einen Durchgang im Sanarium zu machen, um den Körper an die Hitze in der finnischen Sauna zu gewöhnen. Auch hier entspannen sich Geist und Körper und die Haut beginnt ihren Reinigungsprozess.

Das Türkische Bad tut dem Körper gut wegen der dort vorhandenen Dämpfe, die, zusammen mit der erhöhten Temperatur, die Mikrozirkulation anregen, eine optimale Wirkung auf die Atemwege haben und die Haut weich und rein werden lassen.

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GEGENANZEIGEN FÜR DEN BESUCH VON SAUNA, SANARIUM ODER TÜRKISCHEM BAD

Wer Probleme mit dem Blutdruck hat, egal ob zu hoch oder zu niedrig, sollte die Sauna meiden. Auch für Epileptiker, Schwangere und Herz-Kreislauf-Patienten ist die Sauna nicht zu empfehlen. Ebenso bei fiebrigen Erkrankungen und während der monatlichen Regel.

In jedem Fall ist es gut, sich an den Hausarzt zu wenden, um sicher zu gehen, dass eventuelle Beschwerden keine Gegenanzeige für einen Saunabesuch sind.

Wenn Sie sich für den Saunabesuch entschieden haben, hier noch einige Ratschläge:

  1. Nicht mit vollem Magen in die Sauna gehen
  2. Vor der Sauna ist es ratsam, warm zu duschen, um den Körper an die erhöhte Temperatur zu gewöhnen
  3. Vor dem Saunabesuch keinen Kaffee oder andere Aufputschmittel konsumieren oder Lebensmittel mit Substanzen, die den Herzschlag beschleunigen.
  4. Vor, während und nach der Sauna keinen Alkohol trinken
  5. Nach dem Saunabesuch Wasser mit Zimmertemperatur (keinesfalls kaltes Wasser) trinken, um den durch das Schwitzen verursachten enormen Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

WARUM NACKTSEIN WICHTIG IST

In der Sauna ist das Tragen von Badeanzügen nicht gestattet, da das Risiko besteht, dass daraus gasförmige oder anders geartete Schadstoffe entweichen oder Hautreizungen verursacht werden.

Badetücher und Bademäntel aus Baumwolle können hingegen benutzt werden, um sich zu bedecken.

 

Brunate und seine Drahtseilbahn

November 16th, 2017 | By Wendy Koppen in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Brunate ist eine italienische Gemeinde von 1734 Einwohnern in der Provinz Como in der Lombardei. Bekannt ist der Ort für seine Drahtseilbahn, der direkten Verbindung mit Como, und für seine zahlreichen Aussichtspunkte, von denen aus man den gesamten Bogen der westlichen Alpen, die Poebene und die Apenninen sehen kann. Deswegen nennt man den Ort auch „Alpenblick-Balkon“.

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Das etwa 700m über dem Meeresspiegel gelegene Städtchen Brunate war schon immer ein Urlaubsziel der Vornehmen und Reichen aus Como und Milano, die sich hier zahlreiche schöne Jugendstilvillen erbauen liessen. Brunate ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Grüne. Vom Aussichtspunkt Belvedere aus erblickt man die Konturen der historischen Altstadt mit dem antiken römischen Kastell und hat danach den weiten Blick über die Alpen und die Brianza-Ebene.

Zu den spektakulärsten Aussichtspunkten gehört der Faro Voltiani, ein echter Leuchtturm, der auf dem Gipfel des Monte Tre Croci (Drei-Kreuze-Berg) im Ortsteil San Maurizio steht. Man erklimmt den 29 Meter hohen Turm über eine Wendeltreppe mit 143 Stufen, die zu zwei Rundterrassen führen. Eine davon erlaubt einen weiten Blick über die Westalpen bis zum imposanten Gipfel des Monte Rosa. Jede Nacht scheint der Leuchtturm in den Farben grün, weiß und rot, vom Sonnenuntergang bis zur Morgendämmerung.

Weitere Aussichtspunkte sind der Belvedere di Via Pirotta, der Bonacossa-Platz und der Kirchhof der Kirche Sant’ Andrea. Letztere ist dem Stadtheiligen gewidmet – eine hübsche Kirche aus dem 14. Jahrhundert, die einst zu einem Kloster gehörte. Im Inneren können Sie von der Familie Recchi im 17. Jahrhundert gemalte Fresken bewundern, die Sant’ Andrea und San Maurizio darstellen.

Eine weitere Kirche, die Sie beim Gang durchs Zentrum besuchen können, ist die Chiesetta della Madonna di Pompei.3835_chiesa-di-sant-andrea-brunate-(1)

Aber es sind vor allem zivile Bauwerke, die die architektonische Besonderheit von Brunate ausmachen. Mit ihren steinernen Portalen und versteckten Höfen erzählen sie Geschichten aus lang vergangenen Zeiten. Zu den exklusivsten Höfen gehören der Hof des Kastells und der Corte degli Ebrei (Hebräerhof), der ungefähr um 1300 entstand.

Dank der Drahtseilbahn erreicht man Brunate bequem in nur sieben Minuten, während derer man sich von der grandiosen Aussicht auf den Lago di Como bezaubern lässt. Die Seilbahn fährt auf einem Fahrgleis und erreicht die maximal erlaubte Steigung von 55%.

Die 1894 eingeweihte Drahtseilbahn Como-Brunate verbindet die beiden lombardischen Gemeinden.

Bis zu den Anfängen des 19. Jahrhunderts war das Dorf Brunate von Como aus nur über einen Saumpfad erreichbar, der 1817 trassiert wurde.

Am 3. November 1891 wurde auf Initiative der Bevölkerung die Aktiengesellschaft für die Drahtseilbahn Como-Brunate gegründet. Am 3. September 1892 stimmte der Verwaltungsrat dem Bauprojekt zu und am 4. Januar des darauffolgenden Jahres konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Am 11. November 1894, nach weniger als einem Jahr Bauzeit , nahm die Drahtseilbahn Como-Brunate den Betrieb auf.

Der Bau des „Funicolare“ trug nicht wenig zur touristischen Entwicklung des Ortes am Hang bei, vor allem auch dank der fantastischen Aussicht auf Como und den gleichnamigen See, die man während der Fahrt hat.

Die Seilbahn fährt täglich jede halbe Stunde, samstags bis Mitternacht.

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Ausflug zum „Rogolone“, einer denkmalgeschützten Eiche

November 2nd, 2017 | By Annalisa De Maria in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Der Rogolone steht inmitten einer großen Lichtung auf einem von Wäldern umgebenen Plateau in Val Menaggio, zwischen dem Comer und dem Luganer See.

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Der majestätische Baum, gewaltig wie eine Kathedrale, ist umso faszinierender, als es sich bei ihm um ein lebendes Wesen handelt, eine legendenumwobene Eiche. Sie ist achthundert Jahre alt und die längs von tiefen Furchen durchzogene  Baumrinde hat, nach so vielen Jahren, die Farbe und den felsigen Charakter der alten Steinbank angenommen, die zu ihren Füßen steht. Leider hat der Baum eine deutlich sichtbare Verletzung – vor einigen Jahren sägte ein Unverantwortlicher auf der Suche nach Holz einen großen Ast ab. Es ist schwer, solche Beschädigungen zu verhindern, auch wenn der Baum bereits seit 1928 vom Kultusministerium geschützt wird und heute unter dem Schutz der Organisation Italia Nostra steht.

Mit ihrem Umfang von fünfzig Metern beschattet die Baumkrone die gesamte Lichtung. Der perfekte Wuchs der Äste hebt sich klar vom Himmel ab. Hier versammelten sich einst die Weisen und Ältesten aus den umliegenden Dörfern, um Recht zu sprechen und wichtige Entscheidungen zu treffen. Ein bis heute erhaltenes Dokument aus dem XVI. Jahrhundert berichtet von einer Versammlung von Abordnungen aus Bellate, Grona, Naggio und Grandola unter dem Rogolone, in der die vier Dörfer ihre endlosen Querelen über die Gemeindegrenzen beilegten und als Zeugen dafür diese große Eiche benannten, die den Dorfbewohnern von alters her heilig war und unter deren Zweigen einst das Frühlingsfest gefeiert und magische und religiöse Riten zelebriert wurden.

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Eine zweite Eiche am Rand der Lichtung, etwas kleiner, aber ebenfalls als „Baumdenkmal“ registriert, könnte als Beweis für die Heiligkeit des Ortes gelten, der einst von einem Kreis von Bäumen umgeben war, von denen nur zwei überlebt haben. Ein weiterer Beweis wäre eine 100 Meter vom Rogolone entfernte Quelle, deren sehr reines Wasser unverzichtbarer Bestandteil der alten religiösen Zeremonien war.

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So erreichen Sie den Rogolone mit dem Auto vom Parco San Marco aus: Fahren Sie in Richtung Menaggio und biegen Sie an der ersten Ampel links in Richtung Carlazzo ab. Von Carlazzo aus folgen Sie den Hinweisschildern nach Gottro (ein Dörfchen, das zur Gemeinde Carlazzo gehört). Dort angekommen, biegen Sie nach rechts in die Via San Giorgio, eine kleine, abschüssige Teerstraße, die bis zur Kirche San Giorgio führt, neben der ein Friedhof liegt. Vom kleinen Kirchplatz führt ein Weg direkt, ohne Auf- und Abstiege, zum Rogolone (Achtung: an der ersten Weggabelung den Weg nach rechts nehmen).

 

Tagesausflug : Bellano und die Orrido-Schlucht

September 21st, 2017 | By Wendy Koppen in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Nehmen Sie eines der vielen Ausflugsschiffe, die täglich zwischen Menaggio und den Ufern des Lago di Como hin- und herpendeln. In weniger als einer halben Stunde erreichen Sie das kleine Dorf Bellano auf der östlichen Seite des Lario (ein anderer Name des Comer Sees). Bellano liegt an einem der hübschesten Küstenstreifen des Sees, und man hat von dort einen großartigen Blick auf die Dörfer und Berge des gegenüberliegenden Ufers.

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Der Gebirgsbach Pioverna teilt den Ort in eine ältere Hälfte mit dem alten Hafen und der Pfarrkirche und einen moderneren Teil. Direkt im Anschluss an das Dorf liegt das dicht besiedelte Hinterland, das durch viele alte Dörfchen und Ortskerne charakterisiert ist. Auch wenn hier heutzutage vor allem die Dienstleistungsbranche gedeiht, wurde Bellano im vergangenen Jahrhundert wegen seiner großen Seidenfabriken vom Schriftsteller Antonio Balbiani als „Manchester des Lario“ beschrieben.

An der malerischen Via Manzoni, die das historische Dorfzentrum durchquert, können Sie Portale, Höfe, Vorbauten alter Patrizierhäuser, Steintreppen und Wappen bewundern, die aus dem 18. Jahrhundert stammen. Wenn man dann eine der Gassen nimmt, die bis zum See führen, steht man vor der Kirche Santa Marta, in der sich eine Gruppe von neun lebensgroßen, wertvollen Holzskulpturen befindet, die die Kreuzabnahme darstellen und dem Bildschnitzer Angelo Del Maino (zwischen 1436 und 1536) zugeschrieben werden.

Neben der Kirche Santa Marta erstreckt sich der Vorplatz der Pfarrkirche, die San Nazaro und San Celso geweiht ist. Die in spätromanischem Stil erbaute Kirche hat eine Fassade aus schwarz-weiß alternierenden Streifen und eine Terrakotta-Rosette. Die zwischen 1342 und 1350 wiederaufgebaute Kirche ist besonders bemerkenswert wegen der Fresken im mittleren Gewölbe, aber auch die Kanzel, der Chor, die beiden aus Holz geschnitzten Beichtstühle und das reich verzierte marmorne Taufbecken sind sehenswert. Das Polyptychon in der Kapelle San Giovanni und das zarte Tempera-Gemälde auf dem eine ‘Rosen-Madonna’ genannte Muttergottes dargestellt ist, sind sehr kostbar. Wenn man die Stufen rechts neben der Pfarrkirche hinaufsteigt, erreicht man die Kirche San Rocco, die im 15. Jahrhundert von der gleichnamigen venezianischen Bruderschaft errichtet wurde, um Passanten vor Plagen zu schützen. In unserer Zeit ist die Kirche allen Einwohnern von Bellano gewidmet, die durch Kriege ihr Leben verloren. Im Innenraum gibt es zwei Gemälde von Giancarlo Vitali, einem Maler aus Bellano.

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Im ältesten Teil von Bellano befindet sich die ehemalige Kirche San Nicolao, die heute für Kulturveranstaltungen genutzt wird. Sie wird von bemerkenswerten Fresken geschmückt, die ihre frühere Bedeutung unterstreichen.

Im Dörfchen Lezzeno ragt das zwischen 1690 und 1704 in barockem Stil nach Plänen des Architekten Quadrio errichtete Heiligtum der Madonna auf, begonnen nur zwei Jahre nach dem Wunder, das sich am 6. August 1688 ereignete. An jenem Tag sah Bartolomeo Mezzera in einer Kapelle, die er hatte bauen lassen, dass die auf einem Gipsmedaillon abgebildete Madonna blutige Tränen weinte.

Unbedingt müssen Sie die Schlucht des Orrido besuchen. Der Name leitet sich von einer Bezeichnung des bellanesischen Dichters Sigismondo Boldoni her, der fasziniert war von diesem „orrore di un’orrenda orrendezza“ (Horror einer schaurigen Grauenhaftigkeit).

Diese natürliche  Schlucht hat sich vor 15 Millionen Jahren im Bett der Pioverna gebildet. Im Lauf der Jahrhunderte hat das Wasser Riesenkessel und malerische Grotten aus dem Fels gehöhlt. Die erschreckende Klamm und das furchterregende Toben des aufgewühlten Wassers machen aus dem Orrido einen der bemerkenswertesten Plätze des Lario.

Besonders spannend ist es, dass man einen Gang innerhalb der Klamm machen kann, und zwar auf Stegen, die oberhalb von ohrenbetäubenden und schwindelerregenden Wasserfällen an den Felsen festgemacht sind.

Dieser höchst beeindruckende Parcours schlängelt sich mitten durch Wasserfälle, natürliche Höhlen, vorbei an atemberaubenden Ausblicken und üppiger Vegetation. Das Sonnenlicht wird in Rissen und Spalten reflektiert, wobei ganz ungewöhnliche Lichteffekte entstehen. Die Legende berichtet von einem Krieger namens Taino, von dem die Einheimischen glauben, dass er am Grund des Orrido di Bellano mit einem gewaltigen Schatz begraben ist und dass ein riesiger Stein den Eingang zu seiner Grabstätte versperrt.

Während der letzten Jahrhunderte wurde die Wasserkraft für die Eisenbearbeitung und das Gerben von Leder genutzt. Heute treibt der Wasserfall zwei Wasserkraftwerke an.

Im Schutz der Orrido-Schlucht erhebt sich auf einem Felsen an der Pioverna die Cà del Diavol (Teufelshaus) ein merkwürdiges Türmchen, dessen Ursprung und Zweck nicht bekannt ist. Dieser unregelmäßig sechseckige Turm hat vier Etagen, die durch eine Wendeltreppe miteinander verbunden sind. Man erzählt sich, dass hier ausgelassene Gelage stattfanden, begleitet von satanistischen Ritualen und Anrufungen des Bösen. Seinen Namen hat der Turm von den mythologischen Figuren, besonders einem Satyr, die die Fassade des letzten Stockwerks schmücken und den mysteriösen Charme des Ortes fassbar machen.

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Das wichtigste Ereignis des Jahres in Bellano, welches die meisten Teilnehmer anzieht, ist des Fest der „Pesa Vegia“, das am Abend des Dreikönigstags gefeiert wird. Es erinnert an ein legendäres Ereignis, das sich während der spanischen Vorherrschaft zugetragen hat. Damals zog eine Abordnung von Bellanesen per Boot nach Como, um dort um den Erhalt der alten Gewichtseinheiten zu bitten, die durch neue, komplizierte und schwer anwendbare Gewichtseinheiten ersetzt worden waren und in der Bevölkerung, die großenteils aus Händlern und Handwerkern bestand, für Unmut sorgten. Die Unternehmung war von Erfolg gekrönt und die Unterhändler kehrten in der Nacht des 5. Januar 1606 zurück nach Bellano, hoch erfreut, dass es ihnen gelungen war, die „Pesa Vegia“ zu erhalten. Zufällig fiel das Ereignis auf den Dreikönigstag, und so findet das Fest immer gleichzeitig mit der Dreikönigsprozession statt.

Sportsfreunde finden in Bellano außerdem Grünflächen und Sporteinrichtungen am See, so zum Beispiel: einen Vielzweckplatz, Schwimmbäder innerhalb des Lido de Bellano, den Segelclub von Bellano und einen Radweg. Neu errichtet ist das Palasole, ein moderner Bau in Form eines Segels, der für die vielen hier veranstalteten Feiern vorgesehen ist.

 

Monte Garzirola

August 21st, 2017 | By Endy Broglio in Parco San Marco | No Comments »

Man erreicht San Nazzaro Val Cavargna im gleichnamigen Tal und verlässt die Landstraße SP10 auf die Via Tecchio und kommt auf 1300 m Höhe an einen kleinen Parkplatz im Wald (mit Platz für 5-6 Autos). Im Winter ist dieser Teil der Straße häufig unpassierbar, weil vereist oder von Schnee bedeckt.

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Es ist nicht schwer, nach Cavargna (1071 m) zu gelangen, das mit seinen beiden Ortsteilen Mandraco (1139 m) und Vegna (1119m) die höchstgelegene Gemeinde der Provinz Como ist. Obwohl in vorrömischer Zeit gegründet, wirkt Cavargna eher modern und bietet nur wenige Anklänge an seine lange Vergangenheit. Auch die Pfarrkirche S. Lorenzo stammt aus dem Jahr 1967. Vom Vorgängerbau aus dem 17. Jahrhundert steht nur noch der Glockenturm. Charakteristisch ist der sogenannte „Heilige Wald“, der oberhalb der Siedlung liegt und noch immer seine Funktion als Lawinenschutz hat.

Im Heimatmuseum Museo della Valle (das sich in der Nähe der Pfarrkirche befindet), kann man in zehn Salons typische Szenen der bäuerlichen Kultur im Tal nacherleben. Besonders interessant sind Rekonstruktionen, die sich mit den „magnani“ (Kupferschmieden), den „spalloni“ (Schmugglern) und den Techniken zur Eisenerzgewinnung befassen. Von Cavargna geht es über eine Serpentinenstraße bis nach Buggiolo im Val Rezzo, wo man den Passo della Cava (1148m) erreicht und danach den kleinen Ort Dasio Val Rezzo, wo Sie in der Nähe der ehemaligen Kaserne der Finanzwache (1180m) Ihren Wagen abstellen. Hier beginnen die Trassen nach S. Lucio und zur Alm Alpe di Tabano. Man hat einen weiten, entspannenden Blick über das Tal Val Rezzo. Der einfach zu gehende Weg führt durch Ginsterbüsche, die im Frühling in phosphorisierendem Gelb erblühen. Dank einem Netz von Pfaden kann man die kurvenreiche Straße vermeiden, die sich im Zickzack die Bergflanke emporwindet. In etwas mehr als einer Stunde erreichen Sie das Kirchlein „Chiesetta del Cepp“, wo es einen guten Rastplatz gibt. An diesem Punkt ist eine Pause für Wanderer auf dem „Sentiero delle 4 Valli“ – dem Wanderweg der 4 Täler – obligatorisch, bevor es hochgeht nach Seghebbia. Aber auch Kuhherden, (für die die Wegführung eine große Abkürzung ist), rasten hier, wenn sie – je nach Saison – zu den Almen hinauf- oder wieder abgetrieben werden.

Im weiteren Verlauf durchquert man einen mächtigen Buchenhain und findet sich plötzlich in der Nähe eines Felsens wieder (1380m), um dann links in einen Weg einzubiegen, der sich auf der Bergseite der Straße durch Heidelbeersträucher und Rhododendren aufwärts windet, um schließlich beim Kirchlein San Lucio (1542m) zu enden. Dieses Bauwerk, das bereits seit dem 14. Jahrhundert existiert, wurde mehrmals erweitert und verändert, hat aber über die Zeiten hinweg seinen Charme bewahrt und ist im Innern mit wunderschönen, spätgotischen Fresken ausgemalt, die jüngst restauriert wurden.

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In der Volkstradition wird San Lucio als ein Kuhhirte aus der Gegend dargestellt, der im 13. Jahrhundert lebte und von seinem Herrn getötet wurde, weil er zu mildtätig gegenüber den Armen war (in der volkstümlichen Darstellung sieht man ihn häufig, wie er ihnen gerade Käse abgibt). San Lucio wird als Schutzpatron der Viehhirten und Käser verehrt, und die Bewohner von Cavargna erinnern am 12. Juli jeden Jahres an ihn, indem sie in einer Prozession bis zu seiner Kapelle pilgern. Am 16. August, dem Tag des heiligen Rocco, wird ihm zu Ehren ein Volksfest veranstaltet, das die Bewohner der angrenzenden Schweizer und italienischen Täler vereint. Wenige Meter weiter gibt es die Hütte (Rifugio) San Lucio, die aus einer ehemaligen Kaserne der Finanzwache entstanden ist und wo man hungrigen Bergwanderern das Beste aus der Küche auftischt.

Weiterwandern zum Monte Garzirola ist leicht: man nimmt einfach den Schotterweg in Richtung der Alm Alpe Tabano, der an einem kleinen Teich vorbeiführt, dem laghetto di San Lucio, wo der Sage nach der Heilige erschlagen wurde.  Dann folgt man auf der Linken dem Grenzverlauf, der noch an Stücken von verlassenem Maschendraht zu erkennen ist und an einigen Gedenksteinen für Offiziere der sogenannten Gelben Flammen, die im Kampf gegen den Schmuggel ihr Leben ließen.

Nicht Bäume, aber ein Wald aus Blumen und Kräutern begleitet Sie über den sanften Bergkamm bis zum Gipfel Cima della Garzirola. Schließlich erreichen Sie das Plateau (1976m), wo eine weitere Hütte  auftaucht (ebenfalls aus einer ehemaligen Kaserne entstanden und nur während der Sommermonate geöffnet). Sie läd ein zu einer kleinen Rast vor dem letzten Anstieg zum großen Kreuz auf der Cima rocciosa (2116m), einem felsigen Gipfel, der nun schon sehr nahe ist. Von hier aus hat man an klaren Tagen einen atemberaubenden Rundblick auf die umliegenden Bergketten.

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Smoothies – gesund, lecker und erfrischend

Mai 12th, 2017 | By Melanie Pohl in Parco San Marco | No Comments »

Smoothies liegen nach wie vor voll im Trend, der Smoothie stammt aus den USA und leitet sich vom englischen Wort „smooth“ (sanft, weich, cremig) ab. Das Getränk wird aus Obst und Gemüse hergestellt und gilt als Inbegriff für „gesunden Genuss“.smoothie-729922_1920

Smoothies sollen den Körper mit genügend Vitaminen und Mineralien versorgen. Grüne Smoothies sind auch die perfekte Mahlzeit für moderne Menschen, denen ihre Gesundheit wichtig ist. Durch die eigene Zubereitung der Smoothies macht gesunde Ernährung unglaublich viel Spass. Die gesunden Mixgetränke aus Früchten, grünem Blattgemüse und Wasser schmecken köstlich, sind im Nu zubereitet und liefern hochkonzentrierte Vital- und Nährstoffe in ihrer natürlichsten Form.

Aber vorsicht bei Smoothies aus dem Supermarkt. Ein gekaufter Smoothie sollte zu mindestens aus 50% Früchten bestehen, denn: Je höher der Anteil an Fruchtkonzentrat, desto geringer ist der Anteil an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Wir im Parco San Marco bereiten die Smoothies ausschliesslich selbst her. Mit viel liebe kreiert Marita jede Woche neue leckere Rezepte für unsere Gäste.

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Hier eines Ihrer Lieblingsrezepte für den perfekten Start in den Tag:

Vegan Detox Smoothie

Zutaten für 2 Gläser Smoothie
Kokosnuss, Ananas, Zimt, Muskatnuss
300 g reife Ananas
½ Banane
½ Limette
½ Orange
100 ml gekühlte Kokosmilch
50 ml Wasser
Zimt und Muskatnuss zum würzen

Zubereitung

Die Ananas und Banane schälen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Limette und Orange auspressen und den Saft auffangen. Ananas, Banane, Kokosmilch, Orangen- und Limettensaft in den Mixer geben und bei höchster Stufe gut durchmixen. Dann in ein Glas füllen und mit Zimt und Muskatnuss abschmecken, dann in ein Glas giessen und am besten sofort geniessen.

Am besten schmeckt der Smoothie zum Frühstück oder als Snack am Nachmittag. Gerade im Sommer ist er an warmen Tagen richtig schön erfrischend.

Geniessen Sie eine Auswahl an verschiedenen Smoothies bei unserem gesunden und reichhaltigen „Buongiorno“ Frühstücksbuffet!

Marita und das gesamte Team Parco San Marco freuen sich auf Sie!

 

Eine gesunde Auszeit für Körper und Geist

April 27th, 2017 | By Melanie Pohl in Parco San Marco | No Comments »

Das SPA San Marco eine charmante und gemütliche Wellness Oase direkt am Lago di Lugano gelegen. Geboten wird alles, was das Herz begehrt: ein wohltemperiertes Schwimmbad mit Whirlpool und Kinderbecken. Im SPA San Marco erwartet Sie auch ein Vitarium, eine finnische Sauna, ein Dampfbad, einen Eisbrunnen, Erlebnisduschen und ein Sole-Licht-Raum als erholsame Ruhezone.

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“Wer schön sein will, muss geniessen…”

Dieses Motto können Sie bei uns im SPA San Marco in die Tat umsetzen. Die Reise zum entspannten Wohlbefinden führt Sie direkt in die Hände unserer erfahrenen Masseure und Wellnessexperten. Probieren Sie ein frisches Körperpeeling, oder eine tiefreinigende Gesichtsbehandlung – für Ihre Schönheit

Die Kunst der Massage ist eine uralte Form der Körperkultur mit vielen angenehmen Wirkungen: sie entspannt und regeneriert den Organismus,  regt die Sauerstoffversorgung und die Durchblutung an, entspannt die Muskeln und gibt Ihnen ein Gefühl von innerer Ruhe und Wohlbefinden.

Entspannen Sie doch bei einer fernöstlichen Ayurveda-Massage oder einer klassische Hot Stone- Massage. Warme Öle, fürsorgliche Hände, duftende Aromen – Entspannung auf der ganzen Linie!

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Eine ganz spezielle Körperbehandlung welche die Entgiftung des Körpers auf natürliche Weise anregt ist unsere neue Detox Massage.

Die Körperbehandlung beginnt mit einer Massage, die mit Handschuhen aus Hanf durchgeführt wird und die abgestorbenen Hautzellen entfernt. Danach folgt eine Fangopackung mit ca. 15-20 Minuten Einwirkungzeit, während der die Haut gestrafft und der Körper entgiftet wird.

Es ist die ideale Behandlung für ein leichtes und ausgeglichenes Körpergefühl.

Lassen Sie sich am besten von uns beraten. Gern reservieren wir Ihnen auch schon vor Anreise Ihre gewünschten Entspannungstermine.

Wir freuen uns Sie bei uns im Parco San Marco zu verwöhnen!

 

Botanische Rundgang im Parco San Marco

April 21st, 2017 | By Melanie Pohl in Parco San Marco | No Comments »

Entdecken Sie auf einem Rundgang durch die Parkanlage mehr als 60 interessante und aussergewöhnliche Bäume, Sträucher, Pflanzen und Gewürze. Einige Pflanzen sind über 200 Jahre alt und wurden vor 1000 Jahren aus fernen Ländern auf unseren Kontinent gebracht.

Die subtropische Parkanlage des Parco San Marco Lifestyle Beach Resort bietet ein hohes Niveau an einer abwechslungsreichen und üppigen Vegetation. Dieser  Reichtum wird dem Gast auf einem individuellen Spaziergang vermittelt, bei dem er eine genaue Beschreibung der einzelnen Gewächse erhält.

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Das Alter und die Grösse der Baumpflanzen, wie zum Beispiel, der Japanische Palmfarn, eine seit 200 Millionen Jahre existierende Pflanze, bietet dem Besucher neue Blickwinkel und Aussichten in der gesamten Anlage. Die Besichtigung schafft eine einzigartige Gelegenheit ein traumhaftes Gebiet kennen zu lernen und zu geniessen.

Die aufgeführten Pflanzen sind nur ein Teil der insgesamt 66 beachtlichen Pflanzen, die in der Anlage zu betrachten sind:
• Papyrus aus Madagaskar
• Hanfpalme, wurde 1850 von China nach Europa gebracht
• die 150-jährige Lotuspflaume
• die 300-jährigen Himalaya-Zedern
• Silberakazie aus Nordamerika, aus deren Holz die hochwertigen Caran d’Ache-Bleistifte erstellt werden
• die 200-jährige Korkeiche, aus deren Rinde Flaschenkorken hergestellt werden

Neben unserem Relax Pool fidnen Sie eine der seltensten Zirtusfrucht, die „pompia – Citrus monstruosa“. Die „Pompia“ ist ein Teil der sardischen Tradition und Küche. Die Frucht ist hauptsächlich in Sardinien stark verbreitet, und sie kann bis zu einem Kilo schwer werden. Die Pflanze zeichnet sich durch ein Bäumchen mit dornigen Zweigen und ovalen Blättern die an der Spitze abgerundet sind. Die Frucht gehört zu den grössten Zitrusfrüchten, sie hat eine runde Form und die Schale ist stark faltig und gelb bis hin zu bernsteinfarbig.

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Das Fruchtfleisch ist wenig saftig und besonders sauer. Das wertvolle der Frucht ist jedoch nicht das Fruchtfleisch, die Schale oder besser gesagt der „Albedo“ der „Pompia“ wird hauptsächlich in der Küche zur Zubereitung von Desserts und Likören verwendet.

Diese und noch viele weitere spezielle Pflanzenarten können im Parco San Marco entdeckt und bewundert werden!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.