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Tagesausflug : Bellano und die Orrido-Schlucht

September 21st, 2017 | By Wendy Koppen in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Nehmen Sie eines der vielen Ausflugsschiffe, die täglich zwischen Menaggio und den Ufern des Lago di Como hin- und herpendeln. In weniger als einer halben Stunde erreichen Sie das kleine Dorf Bellano auf der östlichen Seite des Lario (ein anderer Name des Comer Sees). Bellano liegt an einem der hübschesten Küstenstreifen des Sees, und man hat von dort einen großartigen Blick auf die Dörfer und Berge des gegenüberliegenden Ufers.

bellano

Der Gebirgsbach Pioverna teilt den Ort in eine ältere Hälfte mit dem alten Hafen und der Pfarrkirche und einen moderneren Teil. Direkt im Anschluss an das Dorf liegt das dicht besiedelte Hinterland, das durch viele alte Dörfchen und Ortskerne charakterisiert ist. Auch wenn hier heutzutage vor allem die Dienstleistungsbranche gedeiht, wurde Bellano im vergangenen Jahrhundert wegen seiner großen Seidenfabriken vom Schriftsteller Antonio Balbiani als „Manchester des Lario“ beschrieben.

An der malerischen Via Manzoni, die das historische Dorfzentrum durchquert, können Sie Portale, Höfe, Vorbauten alter Patrizierhäuser, Steintreppen und Wappen bewundern, die aus dem 18. Jahrhundert stammen. Wenn man dann eine der Gassen nimmt, die bis zum See führen, steht man vor der Kirche Santa Marta, in der sich eine Gruppe von neun lebensgroßen, wertvollen Holzskulpturen befindet, die die Kreuzabnahme darstellen und dem Bildschnitzer Angelo Del Maino (zwischen 1436 und 1536) zugeschrieben werden.

Neben der Kirche Santa Marta erstreckt sich der Vorplatz der Pfarrkirche, die San Nazaro und San Celso geweiht ist. Die in spätromanischem Stil erbaute Kirche hat eine Fassade aus schwarz-weiß alternierenden Streifen und eine Terrakotta-Rosette. Die zwischen 1342 und 1350 wiederaufgebaute Kirche ist besonders bemerkenswert wegen der Fresken im mittleren Gewölbe, aber auch die Kanzel, der Chor, die beiden aus Holz geschnitzten Beichtstühle und das reich verzierte marmorne Taufbecken sind sehenswert. Das Polyptychon in der Kapelle San Giovanni und das zarte Tempera-Gemälde auf dem eine ‘Rosen-Madonna’ genannte Muttergottes dargestellt ist, sind sehr kostbar. Wenn man die Stufen rechts neben der Pfarrkirche hinaufsteigt, erreicht man die Kirche San Rocco, die im 15. Jahrhundert von der gleichnamigen venezianischen Bruderschaft errichtet wurde, um Passanten vor Plagen zu schützen. In unserer Zeit ist die Kirche allen Einwohnern von Bellano gewidmet, die durch Kriege ihr Leben verloren. Im Innenraum gibt es zwei Gemälde von Giancarlo Vitali, einem Maler aus Bellano.

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Im ältesten Teil von Bellano befindet sich die ehemalige Kirche San Nicolao, die heute für Kulturveranstaltungen genutzt wird. Sie wird von bemerkenswerten Fresken geschmückt, die ihre frühere Bedeutung unterstreichen.

Im Dörfchen Lezzeno ragt das zwischen 1690 und 1704 in barockem Stil nach Plänen des Architekten Quadrio errichtete Heiligtum der Madonna auf, begonnen nur zwei Jahre nach dem Wunder, das sich am 6. August 1688 ereignete. An jenem Tag sah Bartolomeo Mezzera in einer Kapelle, die er hatte bauen lassen, dass die auf einem Gipsmedaillon abgebildete Madonna blutige Tränen weinte.

Unbedingt müssen Sie die Schlucht des Orrido besuchen. Der Name leitet sich von einer Bezeichnung des bellanesischen Dichters Sigismondo Boldoni her, der fasziniert war von diesem „orrore di un’orrenda orrendezza“ (Horror einer schaurigen Grauenhaftigkeit).

Diese natürliche  Schlucht hat sich vor 15 Millionen Jahren im Bett der Pioverna gebildet. Im Lauf der Jahrhunderte hat das Wasser Riesenkessel und malerische Grotten aus dem Fels gehöhlt. Die erschreckende Klamm und das furchterregende Toben des aufgewühlten Wassers machen aus dem Orrido einen der bemerkenswertesten Plätze des Lario.

Besonders spannend ist es, dass man einen Gang innerhalb der Klamm machen kann, und zwar auf Stegen, die oberhalb von ohrenbetäubenden und schwindelerregenden Wasserfällen an den Felsen festgemacht sind.

Dieser höchst beeindruckende Parcours schlängelt sich mitten durch Wasserfälle, natürliche Höhlen, vorbei an atemberaubenden Ausblicken und üppiger Vegetation. Das Sonnenlicht wird in Rissen und Spalten reflektiert, wobei ganz ungewöhnliche Lichteffekte entstehen. Die Legende berichtet von einem Krieger namens Taino, von dem die Einheimischen glauben, dass er am Grund des Orrido di Bellano mit einem gewaltigen Schatz begraben ist und dass ein riesiger Stein den Eingang zu seiner Grabstätte versperrt.

Während der letzten Jahrhunderte wurde die Wasserkraft für die Eisenbearbeitung und das Gerben von Leder genutzt. Heute treibt der Wasserfall zwei Wasserkraftwerke an.

Im Schutz der Orrido-Schlucht erhebt sich auf einem Felsen an der Pioverna die Cà del Diavol (Teufelshaus) ein merkwürdiges Türmchen, dessen Ursprung und Zweck nicht bekannt ist. Dieser unregelmäßig sechseckige Turm hat vier Etagen, die durch eine Wendeltreppe miteinander verbunden sind. Man erzählt sich, dass hier ausgelassene Gelage stattfanden, begleitet von satanistischen Ritualen und Anrufungen des Bösen. Seinen Namen hat der Turm von den mythologischen Figuren, besonders einem Satyr, die die Fassade des letzten Stockwerks schmücken und den mysteriösen Charme des Ortes fassbar machen.

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Das wichtigste Ereignis des Jahres in Bellano, welches die meisten Teilnehmer anzieht, ist des Fest der „Pesa Vegia“, das am Abend des Dreikönigstags gefeiert wird. Es erinnert an ein legendäres Ereignis, das sich während der spanischen Vorherrschaft zugetragen hat. Damals zog eine Abordnung von Bellanesen per Boot nach Como, um dort um den Erhalt der alten Gewichtseinheiten zu bitten, die durch neue, komplizierte und schwer anwendbare Gewichtseinheiten ersetzt worden waren und in der Bevölkerung, die großenteils aus Händlern und Handwerkern bestand, für Unmut sorgten. Die Unternehmung war von Erfolg gekrönt und die Unterhändler kehrten in der Nacht des 5. Januar 1606 zurück nach Bellano, hoch erfreut, dass es ihnen gelungen war, die „Pesa Vegia“ zu erhalten. Zufällig fiel das Ereignis auf den Dreikönigstag, und so findet das Fest immer gleichzeitig mit der Dreikönigsprozession statt.

Sportsfreunde finden in Bellano außerdem Grünflächen und Sporteinrichtungen am See, so zum Beispiel: einen Vielzweckplatz, Schwimmbäder innerhalb des Lido de Bellano, den Segelclub von Bellano und einen Radweg. Neu errichtet ist das Palasole, ein moderner Bau in Form eines Segels, der für die vielen hier veranstalteten Feiern vorgesehen ist.

 

Kinder müssen spielen :-)

September 11th, 2017 | By Silvia Bakova in Club Bim Bam Bino, Parco San Marco | No Comments »

Das Spielen gehört zu den grundlegendsten menschlichen Tätigkeiten und begleitet die Menschen von ihrer Geburt bis zum Tod.

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Schon von Geburt an spielt sich das Kind durchs Leben und versucht mit allen Sinnen spielerisch seine Welt zu begreifen. Durch das Spielen erlernt und erweitert es alle Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es für seine Entwicklung braucht.

Beim Spielen ist das Kind unabhängig, kreativ und ganz ohne Zwang, Spielen bedeutet lernen. Dies kann es durch Unterhaltungsaktivitäten, die es ihm erlauben in einer natürlichen, entspannten Umgebung zu lernen. Während des Spielens lernen die Kinder die wichtigsten Lektionen des Lebens, welche nicht in der Schule beigebracht werden. Um sie zu erfahren, müssen sie so viel wie mglich spielen.

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Spielen bedeutet nicht nur Ausruhen und viel Spaß, sonder ist auch eine ernste und äußerst wichtige Sache. Beim Spielen nimmt sich das Kind selbst wahr, erkennt aktiv seine Umwelt, welche es umhegt und von der es ein Teil ist. Es trainiert die geistigen und motorischen Fähigkeiten, entwickelt die Wahrnehmung, lernt Verhaltensmuster, die im späteren Leben erkannt und angewendet werden können.

Das Spielen ist der natürlichste und wichtigste aller Erziehungsmittel.

Die Kinder brauchen Spiele für ihre gesunde Entwicklung. Ein Defizit an Spielen kann verschiedene psychische Probleme und Verhaltenstörungen verursachen.

Heutzutage haben die meisten Kinder einen Mangel am üblichen freien Spiel, bei dem die Kinder mal Superhelden und später wieder Prinz und Prinzessin sind. Ein Spiel, in dem die Fantasie keine Grenzen hat und alle sich einig sind, dass alles möglich ist. Wichtig beim freien Spiel sind Freiheit, keine Ziele und eine große Freude daran. Das Kind ist mit seinen eigenen Gedanken ins Spiel eingezogen und es benötigt keine externe Motivation um die Tätigkeit durchzuführen. Alles liegt nur an ihm.
Peter Gray glaubt, dass Kinder, die nicht genug Zeit haben, um zu spielen und damit verbundene Sozialisation zu erfahren, weniger die Fähigkeit zur Empathie entwickeln. Eine Erhöhung des Narzissmus in der Gesellschaft ist möglicherweise Auswirkung dessen, dass Kinder nicht genügend Situationen erleben, in denen sie emotional wachsen können.

Wir sollten die Kinder ermutigen, sich ihre eigene Spiele auszudenken,  in der Natur alles zu verwenden, was sie dort finden (Steine, Blätter, Zweige oder Wasser). Wir sollten sie ermutigen, die Freiheit zu fühlen und sie zu genießen.

Club Bim Bam Bino

Club Bim Bam Bino

 

Das Spiel fördert die Kreativität und Fantasie, Problemlösung, emotionale und soziale Entwicklung des Kindes und erhöht dessen IQ.
Weiterhin fördert das Spiel die Selbstwahrnehmung sowie die Wahrnehmung vom Raum und ermöglicht es ihnen ihre Unabhängigkeit und Interdependenz mit der Umwelt zu erkennen. Vor allem beim Spielen im Freien erhöht sich die emotionale und moralische Entwicklung. Durch das Spiel verbessern sich die motorischen Fähigkeiten von Kindern wie Balance und Koordination des Körpers, die für das Körperwachstum wichtig sind.

Spielen wirkt sogar als ein Arzneimittel. Kinder, die spielen können, sind nicht neurotisch, weil sie in der Lage sind erlebte Schmerzen und Unrecht, durch Spielen zu kompensieren. Dafür haben Kinder ein angeborenes Talent.

Falls sie nicht spielen können, sammelt sich alles in ihrem Inneren an und sie können somatisch oder psychisch erkranken. Dann müssen die Eltern aufpassen und eingreifen. Sie sollten mehr Zeit mit den Kindern verbringen, aufmerksamer sein.

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Kinder haben eine angeborene Freude am Spielen und sind von Natur aus neugierig, spontan und experimentierfreudig. Deshalb möchten sie beim Spielen möglichst wenig von Erwachsenen vorgegeben, strukturiert oder organisiert bekommen. Sie bevorzugen Spiele, in die sich Erwachsene möglichst nicht einmischen, sondern in denen sie sich frei entfalten können. Fachleute sprechen hier vom „freien Spiel“.

Spielen ist ein „Alleskönner“. Denn beim Spielen entwickelt, übt und festigt Ihr Kind in den verschiedensten Entwicklungsbereichen grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse. Kinder müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen – und sich manchmal blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln.

Lassen wir Kinder soviel spielen, wie es geht!

Monte Garzirola

August 21st, 2017 | By Endy Broglio in Parco San Marco | No Comments »

Man erreicht San Nazzaro Val Cavargna im gleichnamigen Tal und verlässt die Landstraße SP10 auf die Via Tecchio und kommt auf 1300 m Höhe an einen kleinen Parkplatz im Wald (mit Platz für 5-6 Autos). Im Winter ist dieser Teil der Straße häufig unpassierbar, weil vereist oder von Schnee bedeckt.

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Es ist nicht schwer, nach Cavargna (1071 m) zu gelangen, das mit seinen beiden Ortsteilen Mandraco (1139 m) und Vegna (1119m) die höchstgelegene Gemeinde der Provinz Como ist. Obwohl in vorrömischer Zeit gegründet, wirkt Cavargna eher modern und bietet nur wenige Anklänge an seine lange Vergangenheit. Auch die Pfarrkirche S. Lorenzo stammt aus dem Jahr 1967. Vom Vorgängerbau aus dem 17. Jahrhundert steht nur noch der Glockenturm. Charakteristisch ist der sogenannte „Heilige Wald“, der oberhalb der Siedlung liegt und noch immer seine Funktion als Lawinenschutz hat.

Im Heimatmuseum Museo della Valle (das sich in der Nähe der Pfarrkirche befindet), kann man in zehn Salons typische Szenen der bäuerlichen Kultur im Tal nacherleben. Besonders interessant sind Rekonstruktionen, die sich mit den „magnani“ (Kupferschmieden), den „spalloni“ (Schmugglern) und den Techniken zur Eisenerzgewinnung befassen. Von Cavargna geht es über eine Serpentinenstraße bis nach Buggiolo im Val Rezzo, wo man den Passo della Cava (1148m) erreicht und danach den kleinen Ort Dasio Val Rezzo, wo Sie in der Nähe der ehemaligen Kaserne der Finanzwache (1180m) Ihren Wagen abstellen. Hier beginnen die Trassen nach S. Lucio und zur Alm Alpe di Tabano. Man hat einen weiten, entspannenden Blick über das Tal Val Rezzo. Der einfach zu gehende Weg führt durch Ginsterbüsche, die im Frühling in phosphorisierendem Gelb erblühen. Dank einem Netz von Pfaden kann man die kurvenreiche Straße vermeiden, die sich im Zickzack die Bergflanke emporwindet. In etwas mehr als einer Stunde erreichen Sie das Kirchlein „Chiesetta del Cepp“, wo es einen guten Rastplatz gibt. An diesem Punkt ist eine Pause für Wanderer auf dem „Sentiero delle 4 Valli“ – dem Wanderweg der 4 Täler – obligatorisch, bevor es hochgeht nach Seghebbia. Aber auch Kuhherden, (für die die Wegführung eine große Abkürzung ist), rasten hier, wenn sie – je nach Saison – zu den Almen hinauf- oder wieder abgetrieben werden.

Im weiteren Verlauf durchquert man einen mächtigen Buchenhain und findet sich plötzlich in der Nähe eines Felsens wieder (1380m), um dann links in einen Weg einzubiegen, der sich auf der Bergseite der Straße durch Heidelbeersträucher und Rhododendren aufwärts windet, um schließlich beim Kirchlein San Lucio (1542m) zu enden. Dieses Bauwerk, das bereits seit dem 14. Jahrhundert existiert, wurde mehrmals erweitert und verändert, hat aber über die Zeiten hinweg seinen Charme bewahrt und ist im Innern mit wunderschönen, spätgotischen Fresken ausgemalt, die jüngst restauriert wurden.

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In der Volkstradition wird San Lucio als ein Kuhhirte aus der Gegend dargestellt, der im 13. Jahrhundert lebte und von seinem Herrn getötet wurde, weil er zu mildtätig gegenüber den Armen war (in der volkstümlichen Darstellung sieht man ihn häufig, wie er ihnen gerade Käse abgibt). San Lucio wird als Schutzpatron der Viehhirten und Käser verehrt, und die Bewohner von Cavargna erinnern am 12. Juli jeden Jahres an ihn, indem sie in einer Prozession bis zu seiner Kapelle pilgern. Am 16. August, dem Tag des heiligen Rocco, wird ihm zu Ehren ein Volksfest veranstaltet, das die Bewohner der angrenzenden Schweizer und italienischen Täler vereint. Wenige Meter weiter gibt es die Hütte (Rifugio) San Lucio, die aus einer ehemaligen Kaserne der Finanzwache entstanden ist und wo man hungrigen Bergwanderern das Beste aus der Küche auftischt.

Weiterwandern zum Monte Garzirola ist leicht: man nimmt einfach den Schotterweg in Richtung der Alm Alpe Tabano, der an einem kleinen Teich vorbeiführt, dem laghetto di San Lucio, wo der Sage nach der Heilige erschlagen wurde.  Dann folgt man auf der Linken dem Grenzverlauf, der noch an Stücken von verlassenem Maschendraht zu erkennen ist und an einigen Gedenksteinen für Offiziere der sogenannten Gelben Flammen, die im Kampf gegen den Schmuggel ihr Leben ließen.

Nicht Bäume, aber ein Wald aus Blumen und Kräutern begleitet Sie über den sanften Bergkamm bis zum Gipfel Cima della Garzirola. Schließlich erreichen Sie das Plateau (1976m), wo eine weitere Hütte  auftaucht (ebenfalls aus einer ehemaligen Kaserne entstanden und nur während der Sommermonate geöffnet). Sie läd ein zu einer kleinen Rast vor dem letzten Anstieg zum großen Kreuz auf der Cima rocciosa (2116m), einem felsigen Gipfel, der nun schon sehr nahe ist. Von hier aus hat man an klaren Tagen einen atemberaubenden Rundblick auf die umliegenden Bergketten.

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LONGLAKE FESTIVAL LUGANO

Juli 26th, 2017 | By Annalisa De Maria in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Longlake LuganoAuch in diesem Jahr findet – zum siebten Mal in Folge – vom 28. Juni bis zum 1. August in Lugano das Long Lake Festival statt, eines der größten Open-air-Festivals der Schweiz! Täglich gibt es Veranstaltungen und Vorführungen vom Nachmittag bis spät in die Nacht.

Konzerte, Musik für jeden Geschmack, Literatur, Begegnungen, Animation, Theater- und Tanzvorführungen, Kino, Aktivitäten für Kinder, Installationen urbaner Kunst überziehen und beleben die Straßen, und auf den Plätzen und in den öffentlichen Parks der Stadt findet ein intensiver Austausch zwischen Künstlern und Publikum statt. Hier einige der vielen Veranstaltungen des Festivals, das von der Abteilung Events und Kongresse der Stadt Lugano organisiert wird:

BUSKER FESTIVAL: Fünf Tage lang vereint und vereinzelt sich eine bunte Gesellschaft aus Freaks, Künstlern, Individualisten und Musikern in einem großen Akkord aus Schönheit und Vielfalt. Das Festival feiert die Straßenkünste, die gerade mit ihren beschränkten Mitteln oft besonders intensive Performances ermöglichen.

SWISS HARLEY DAYS: Wenn das Dröhnen der berühmtesteten Zweiräder der Welt wieder durch die Straßen tönt, dann verwandelt sich die Stadt in ein einziges Motorrad-Dorf. Auf dem Programm stehen Konzerte, Stände, die alle Neuigkeiten der Branche zeigen und die traditionelle Parade, zu der sich über tausend Biker versammeln, um die Region um Lugano zu erkunden.

Das Festival ROAM ROAM hat sich ganz der Live-Musik verschrieben. In diesem Jahr konzentriert es sich an sieben aufeinanderfolgenden Abenden, vom 25. bis 31. Juli, im glanzvollen Rahmen des Parco Ciani auf die aktuellen Weltstars aus Elektro-Pop und Alternative Pop.

ESTIVAL – JAZZ-SOMMER IN LUGANO: Estival präsentiert ein faszinierendes Programm voller Überraschungen, das nicht nur alle passionierten Jazzfans begeistert, sondern auch mit einem Streifzug durch die vielfältige Welt der zeitgenössischen Musik mit ihren Rhythmen, Farben und Melodien, wie jedes Jahr einläd zum Kennenlernen verschiedener Kulturen, zu Toleranz und Miteinander.

FAMILY: Das Festival hat Angebote verschiedenster Art speziell für Familien und für die Kleinsten: Märchenvorlesen, Kindertheater, Kino, Clownvorführungen, Ausstellungen und viele Workshops, bei denen Kinder und Jugendliche mit Spaß lernen.

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CLASSICA: das LongLake Classica Festival 2017 bietet einen Abend mit Nicolò Paganinis vierundzwanzig Cappriccios, Der Heyser Bulgar unter dem Blätterdach des Wäldchens im Parco Ciani, Blagoslavlyayu vas, lesa (“Ich segne euch, Wälder”) von Piotr Ilytsch Tschaikowsky, drei Sonaten und drei Partiten für Violine solo von J.S. Bach, Funiculì Funiculà arrangiert von Arnold Schönberg, die Sequenza XIV für Cello solo von Luciano Berio, Auszüge aus dem Drexel Manuskript von Karl Friedrich Abel, Fandango von Aldemaro Romero, sechs Capriccios für zwei Violoncelli von François Adrien Servais … und noch vieles mehr!

WORDS: mit L. Cohen raunen wir, dass Licht in die Fugen dringt, die jedem Ding innewohnen, mit A. Camus proklamieren wir, dass Kultur der Aufschrei des Menschen gegenüber seinem eigenen Schicksal ist. In Words ist der Wunsch nach Wahrhaftigkeit.

CITY BEAT FESTIVAL: Das City Beats Festival gibt es wieder im Sommer 2018.

URBAN ART: Urban Art bezeichnet einen Zusammenschluss experimenteller Künstler-Initiativen, die die Stadtbewohner mit ihrem städtischen Umfeld in Beziehung setzen und verschiedene Themen aufgreifen.

LONG LAKE PLUS: LongLake plus umfasst alle weiteren Veranstaltungen, die während der Dauer des LongLake Festivals (28. Juni bis 1. August) präsentiert werden und den Luganer Sommer beleben. Auch wenn es sich nicht um ein eigenes Festival handelt, vervollständigt LongLake plus das Festivalprogramm durch Einbeziehung vieler weiterer Organisationen und erhöht die Sichtbarkeit der verschiedenen anderen Spielpläne.

Kurz gesagt, auf dem Festivalkalender gibt es Veranstaltungen für jeden Geschmack! Darum lassen Sie sich dieses fantastische Festival und seine Angebote während Ihres Aufenthalts im Parco San Marco nicht entgehen!

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Kinder und Natur

Juli 6th, 2017 | By Silvia Bakova in Club Bim Bam Bino, Parco San Marco | No Comments »

Jean-Jacques Rousseau sagte: „Wer Kindern Liebe zur Natur einflösst, schenkt ihnen eine wertvolle Mitgift fürs Leben!“ Daher können wir sicherlich behaupten, dass die Natur eine sehr große Bedeutung im Leben der Kinder spielt. Sie ist viel wichtiger, als wir denken. Es ist nicht nur ein Platz, wo sie spielen können, sondern sie hat auch einen großen Einfluss auf die Entwicklung.

Kinder sind Forscher, sie suchen sich die Aktivitäten aus, bei welchen sie beobachten und untersuchen können. Es ist ein tolles Erlebnis für sie.
Laut Meinung einiger Psychologen, zeigen Kinder schon ab einem frühen Alter ein natürliches Interesse für die Natur. Man muss diese Interessen unterstützen und pflegen. Wenn Kinder ab der frühen Kindheit mit der Natur verbunden sind, nehmen sie es als einen selbstverständlichen Teil ihres Lebens an, genauso wie Essen und Schlafen.

Kontakt mit der Natur im frühen Alter entwickelt die Fantasie und Kreativität, weil man hier viel Interessantes erleben und neue Erfahrungen sammeln kann.
In der Natur lernen die Kinder Geschicklichkeit, Feinmotorik und beginnen das Leben um uns herum zu erkunden und wahrzunehmen.

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Es ist wichtig, dass die Kinder die Natur mit ihren eigenen Sinnen wahrnehmen, nicht nur durch die Bücher, Zeitschriften, Computer und Fernseher. Kinder sind sehr neugierig und wollen alles erkunden. Durch genügend Aufenthalt im Wald, beim Teich oder auf der Wiese lernen sie den Zusammenhang zwischen Menschen und Natur besser zu verstehen und später dann die Prozesse der Natur. Schöne Erinnerungen mit einem Ort, führen dazu, das ihnen die Orte am Herzen liegen und sie sich für deren Schicksale einsetzen.

Familienausflüge und Spaziergänge bei denen die Gegend kennengelernt wird (z.B. Burg, Aussichtsturm, Burgruine) oder Beeren gesammelt werden, haben nicht nur ökologisch-erzieherische Dimensionen sonder festigen auch die Beziehungen innerhalb der Familie.

Wenn die Kinder viel Zeit im Freien verbringen, können sie sich besser konzentrieren, ihr Verhalten besser kontrollieren und sind weniger aggressiv.

Positive Einwirkungen der Natur:

- Bewegung fördert eine gesunde körperliche, seelische und geistige
Entwicklung der Kinder
- wer sich bei jedem Wetter draußen bewegt, stärkt damit das eigene
Immunsystem und es ist eine Präventionsmaßnahme gegen
Krankheiten
- vielfältige Bewegungsmöglichkeiten im Freien haben positiven Einfluss auf
Motorik, Körpersicherheit und Körperwahrnehmung der Kinder
- sämtliche Sinne werden geschult und entwickelt
- Entwicklung der Phantasie und Kreativität
- Die Stille aber auch die Stimmen der Natur erfordern genaues Hinhören. So
werden innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden gefördert.
- Die kindliche Neugier wird geweckt. Kinder beobachten, entdecken,
untersuchen, forschen, fragen, suchen selber nach Antworten. Das
selbständige Lernen wird gefördert.
- Naturerlebnisse in der Gruppe fördern die soziale Kompetenz
- der Stressabbau
- Kinder entwickeln eine liebevolle Beziehung zur Natur und empfinden sie
so als schützenswert
- die Natur wirkt beruhigend auf hyperaktive Kinder

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In den letzten Jahren wurde auch festgestellt, dass seltener Kontakt zur Natur Verhaltensstörungen, Knochenverlust , Allergien, verringerte Belastbatkeit und sogar Kriminatität verursachen kann.

Die Natur bedeutet den Kindern mehr als nur Freiheit. Sie ist eine Art Klassenzimmer, aber auch Entwicklungsraum.
Wuchernde Wiesen, hohe Bäume, kleine Flussläufe scheinen ein idealer Spielort für sie. Die Natur ist in den Augen vieler Eltern der perfekte Spielort und zugleich Trainingsplatz für ihr Kind. Trotzdem bewegen sich Mädchen und Jungen kaum noch frei in ihr. Stattdessen halten sie sich vor allem in geschlossenen Räumen auf, denn viele Eltern lassen ihre Kinder ungern im dunklen Wald spielen, schließlich könnten da ja hinter jeden Baum Gefahren lauern: Kriminelle, die die Kinder verschleppen, Unfälle oder auch Zecken. Leider ist vielen Eltern die kleine Straße, die ans Haus angrenzt, oder der Spielplatz viel lieber, was sehr schade ist.

Die wichtigsten Lektionen und Erfahrungen im Leben eines Kindes, sind jene, die es alleine und selbstständig macht. Dafür muss aber zwischen virtuellen und realen Erfahrungen unterschieden werden. Nur letztere sind die aus denen ein Kind auch langfristig einen Nutzen zieht. Macht die digitale Welt aus und erkundet unsere wertvolle Mutter Natur!

Cascata di Begna

Juni 17th, 2017 | By Paola Mazzo in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Nur 25 Minuten vom Parco San Marco entfernt (10 Minuten mit dem Auto, danach 15 Minuten zu Fuss) liegt einer der schönsten Plätze von Porlezza. Tauchen Sie ein in ein fantastisches Stück Natur und lassen Sie sich bezaubern vom Anblick eines kleinen, aber wunderschönen Wasserfalls – der Cascata di Begna.

 

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Lassen Sie das Auto in Begna neben der Pfarrkirche und dem Spielplatz (keine Parkgebühr), folgen Sie zu Fuss den Hinweisschildern nach “Ponte di Strolech” und dann denen zum Wasserfall. Der Fussweg ist leicht zu gehen, bis auf einen kurzen, aber steilen Abstieg, der zu einer alten Steinbrücke führt.

Der Weg führt zunächst über asphaltierte Dorfstrassen. Nach diesem kurzen Stück beginnt der Weg durch den Wald. An einem Punkt gibt der Weg einen Panoramablick auf die Ebene von Porlezza frei. Etwas weiter liegen einige alte Bauernhöfe und dann, bei einer kleinen Kapelle, folgt man dem Weg nach links. Der führt abwärts und  bringt Sie in wenigen Minuten bis zum Wasserfall.

Idealerweise wählen Sie für diesen Ausflug einen warmen Sommertag, nehmen Badeanzug und Badehandtuch mit, und lassen sich erfrischen von einem Ort, an dem es auch im Sommer nie zu heiss wird.

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Wenn Sie nach dem Besuch des Wasserfalls noch weiter wandern wollen, können Sie zurückkehren bis zu der alten Kapelle und von dort der Beschilderung folgen, die Sie in etwas mehr als einer Stunde zur Brücke von Strolech führt. asphaltiert Zurück am Parkplatz nehmen Sie sich noch ein paar Minuten Zeit, um eine alte Schneegrube zu besichtigen, die sich an der Seite des Spielplatzes befindet. Sie wurde benutzt, um dort Schnee und Eis zu lagern und funktionierte wie ein primitiver Kühlschrank zur Aufbewahrung von verderblichen Nahrungsmitteln.

Ein Besuch der Stadt Lugano

Juni 9th, 2017 | By Endy Broglio in Parco San Marco | No Comments »

Der Luganer See ist sicherlich einer der schönsten Seen weltweit. Die Stadt Lugano ist wunderschön, sauber, sehr gut organisiert und voller Hügel mit geradezu märchenhaften Anwesen. Aber das eigentliche Zentrum der Stadt ist der See. In Lugano gibt es hervorragende internationale Restaurants und man trifft hier ein internationales Publikum ;  Lugano kann man am Tag und in der Nacht gleichermaßen  geniessen. Zum Beispiel lohnt sich in Besuch im Parco Ciani. Nicht sehr gross, aber sehr gepflegt, bietet er interessante Landschaftsarchitektur und Pflanzen einzigartiger Schönheit. An der Uferpromenade begleiten uns Schwäne und Enten. Es gibt an der Uferpromenade eine Stelle, von der man zu einem kleinen Strand gelangt, wo man die Enten füttern kann. Viele Bänke laden zum Verschnaufen und zum Genuss der Aussicht ein. Es gibt auch einen eigens für Kinder bestimmten Parkabschnitt mit verschiedenen Spielen. Mauern schirmen diese kleine Ecke des Paradieses ab vom bewegten Leben der Stadt.

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Wir setzen unseren Spaziergang fort Richtung Museum LAC di Lugano, immer entlang der Uferpromenade. Hier sollten wir nicht die Kirche Santa Maria degli Angeli verpassen. Sie birgt ein Meisterwerk der ersten Renaissance; es gilt als das bekannteste Fresko dieser Periode in der Schweiz. Es handelt sich um die Darstellung von Passion und Kreuzigung, ein Werk des italienischen Künstlers Bernardino Luini (ca.1480–1532), einem Schüler von Leonardo. Dieses grosse Freskenbild zeichnet sich aus durch die Lebendigkeit der Szenerie, die ein buntes Getümmel darstellt: mehr als 150 Personen zählen wir hier, teils mit Pferden, alle Figuren in Bewegung. Santa Maria degli Angeli bietet noch zwei weitere Meisterwerke von Luini: eine Darstellung des letzten Abendmahls  auf der linken Wand des Kirchenschiffs  (dessen Original sich im antiken Refektorium des Klosters befindet) und ein Freskenbild der Muttergottes mit Kind und dem kleinen Johannes in der ersten Seitenkapelle.

Erwähnswert ist auch eine Darstellung des Hl. Franziskus, gemalt 1728 von Giuseppe Antonio Petrini, die in der zweiten Kapelle zu bewundern ist.

Wir empfehlen, den Besuch mit einem Rundgang durch das historische Ortszentrum zu kombinieren. Zwischen der Piazza della Riforma und der Piazza Grande in Locarno herrscht schon lange ein Wettstreit um den Titel “schönster Platz im Tessin”. Dies ist der elegante Salon der Stadt,  umgeben von historischen Gebäuden, darunter dem neoklassizistischen Palazzo Civico und von Lokalen, die zum Verweilen einladen. Treffpunkt der Luganeser, Gastgeber grosser Veranstaltungen wie dem Estival Jazz und idealer Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. Ein Netz von Gassen, durch welche man zwischen glitzernden Schaufenstern und luxuriösen Boutiquen spaziert, verbindet die wesentlichen Sehenswürdigkeiten des Zentrums.

 

Natürliche, biologische und biodynamische Weine: Erzeugnis aus Leidenschaft, Liebe und Erfahrung kleiner Weinbauern

Juni 2nd, 2017 | By Andrea Rera in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Ein Wein muss, wie Essen, vor allem gut sein. Gut für den Körper und die Seele, aber auch für das Land, auf dem er entsteht – ein Bindeglied zwischen dem Boden, der Arbeit des Winzers und den althergebrachten Traditionen.

So ähnlich könnte man unsere Philosophie im Weinkeller des Parco San Marco beschreiben.

Deshalb haben wir neue Weine aus allen Regionen Italiens und der ganzen Welt in unser Sortiment aufgenommen. Allesamt natürlich, biologisch und biodynamisch.

Avec toi!

Wir wollen unseren Gästen echte regionale Weine bieten; über Generationen weitergegebenes Wissen darüber, wie man guten Wein macht, natürlichen Wein, der nichts weiter braucht als die Kraft der Natur und die Liebe des Winzers, der ihn anbaut und keltert.

Wir haben uns auf die Suche nach kleinen Weinkellereien gemacht und ihre Persönlichkeiten kennengelernt: die, die die Reben pflegen, die, die den Wein abfüllen, und schließlich diejenigen, die ihn vermarkten und in der ganzen Welt bekannt machen. Wir haben entdeckt, dass hinter diesen Weinen Gesichter stehen, Menschen mit Geschichten, mit Erfahrungen und vor allem mit Liebe und Leidenschaft, Menschen, die bereit sind alles zu geben für ein gutes Erzeugnis.

Heutzutage sind weltweit die meisten Weine standardisiert, d.h. produziert mithilfe agronomischer und önologischer Techniken, die der Qualität der Rebe, der Bedeutung der Region oder der Persönlichkeit des Erzeugers keine Rechnung tragen. Wir wollen Weine vorstellen, die begeistern; grosse Weine, die aus der Leidenschaft und dem handwerklichen und landwirtschaftlichen Know-How von Menschen entstehen; Weine, die keine chemischen Substanzen enthalten, weder Schwefeldioxid noch andere Zusätze, sondern lediglich natürliche Treibmittel verwenden und den natürlichen Lebenszyklus berücksichtigen.

Wir stellen Ihnen Weine mit Persönlichkeit vor!

Wir erzählen, wie Aldo Viola auf Sizilien einen der besten italienischen Syrah-Weine herstellt. Einen Grillo oder einen Catarratto, so aufrichtig und frisch, dass man sprachlos ist angesichts der Explosion von Aromen und Düften,  die sich in einem einzigen Glas verbergen.

Wir genießen duftende Perlweine aus der Franciacorta von Ca’ del Vent, der seine Reben biodynamisch anbaut, oder die Frische der Trauben von den Hängen der Abruzzen, vom Pecorino, über die Passerina bis nach Montepulciano d’Abruzzo, erzeugt vom Agrarbetrieb Marina Palusci.

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Den Rest der Welt entdecken wir mit einem Chardonnay von Jill und Catherine Vergé aus der Nähe von Macon, der ein radikaler Ausdruck ihres terroir mit seinen hundertjährigen Weinbergen ist. Mit Jason Ligas erklimmen wir die mazedonischen Berge, wo unbemerkt vom Rest der Welt, ganz natürlich und fern aller Kontrolle Rebstöcke für einen fruchtig-intensiven und sehr geschichtsträchtigen Wein kultiviert werden. Schließlich gelangen wir bis nach Jordanien zu Soliko Tsaishvili, einem Meister der Fermentationskunst, der  seine bodenständigen Weine in Amphoren reifen lässt. Er produziert erlesene Weine wie den Rkatsiteli und den Saperavi, von unverkennbarem Geschmack, entschieden, potent, tanninreich und erdig.

  written by Arianna Anselmetti

Lago di Como

Mai 25th, 2017 | By Melanie Pohl in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Der Lago di Como, unweit vom Parco San Marco, zählt zu den Alpenseen. Mit einer Länge von 55 km und einer Tiefe con 410 m gehört der See zu den tiefsten in Europa. Aufgrund des milden Klimas herrscht hier eine üppige Vegetation. Der See spaltet sich in der Mitte zu einem umgekehrten Y, an deren beiden Enden die grössten Städte Lecco und Como liegen.

Comersee

Villen sind die Hauptattraktion rings um den Lago di Como. Von klein und verwunschen über komfortabel und elegant bis riesenhaft und prahlerisch präsentieren sie sich al bauliche Augenweiden. Viele brillieren dazu mit atemberaubenden Parkanlagen voller besonderen Pflanzen aus der ganzen Welt.

Tremezzo ist neben Bellagio einer der bekanntesten Orte am Lago di Como. Der Ort liegt am Westufer mit Sicht nach Bellagio und ist ganz in der Nähe von Menaggio. Berühmt ist der kleine Ort nicht nur wegen seiner luxuriösen Anwesen, meist in direkter Ufernähe zum See, sondern auch wegen seiner unvergleichlichen schönen Uferpromenade. Auch das sogennante „Weisse Märchenschloss“ ist zu einem kleinen Wahrzeichen Tremezzos geworden – die Villa Carlotta.tremezzo5

Die Villa Carlotta ist eine Sommerresidenz aus dem 18. Jahrhundert. Sie dient heute als Museum und ist von einer grosszügigen und mehrfach gegliederten Parkanlage umgeben..

Die gesamte Parkanlage nimmt eine Fläche von ca. 8 ha ein und besteht aus unterschiedlichen Abschnitten. Unmittelbar um die Villa, zum Seeufer hin, liegt der italienische Garten mit geschnittenen Hecken und Pergolen mit Orangen- und Kamelienbäumchen. Den Hang aufwärts breitet sich der Rhododendron- und Azaleengarten aus. Der Bambusgarten bietet auf einer Fläche von 3000 m² über 25 Bambusarten. Der Garten umfasst auch einen Steingarten und einen Englischen Garten mit seltenen Bäumen und einer künstlichen Schlucht.

Auch die Villa Monastero ist eine prachtvolle Villa direkt am Lago di Como, in Varenna.

Ihre ursprüngliche Bestimmung war, wie der Name bereits verratet, religiöser Natur; es handelt sich hierbei um ein altes Kloster. Im Laufe der Zeit wechselte sie immer wieder ihre Besitzer. Die neuen Eigentümer liessen den Garten mit architektonischen Elementen bereichern und zahlreiche exotische Pflanzen angesetzt, vor allem aus dem fernen Osten.

Die Umgebung des Lago di Como bietet eine Fülle an Möglichkeiten um unvergessliche Ausflüge zu erleben.

Wir freuen uns, Sie hoffentlich bald bei uns begrüssen zu dürfen und freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch!

Mit dem Segelboot am Lago di Lugano

Mai 18th, 2017 | By Roberto Fornari in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ (Aristoteles)

Roberto Fornari (Operations Manager) über das Segeln am Lago di Lugano:

Segeln löst in mir ein unvergleichliches Gefühl von Freiheit aus: Die Natur geniessen, den Wind auf der Haut spüren und ungeniert die Seele baumeln lassen.Lago-lugano-panorama

Schliessen Sie Ihre Augen und stellen sich Folgendes vor:

Sie stehen am Ufer des atemberaubenden Lago di Lugano in Cima di Porlezza. Vor Ihnen erstreckt sich der Hafen von Porlezza, zahlreiche kleine Boote tanzen auf dem See. Unter ihnen befindet sich ein besonderes Exemplar, ein wunderschönes Segelboot. In dieses steigen Sie nun ein – und das Abenteuer nimmt seinen Lauf. Sie gleiten über das smaragdgrüne Wasser des zauberhaften Sees und erleben die Welt einmal aus einer anderen Perspektive.

Unmittelbar am Lago di Lugano liegt das Wellnesshotel Parco San Marco. Mit seiner einzigartigen Fülle an Freizeitaktivitäten und Komfort, werden Sie hier eine unvergessliche Zeit verbringen:

  • elegante Suiten mit exzellentem Seeblick
  • subtropischer Park mit exklusiver Poollandschaft
  • Privatstrand und Bergwald zum Entspannen und Klettern
  • Wellness und SPA für den Einklang von Körper und Geist
  • vier À-la-carte-Restaurants
  • Fitness- und Sportanlagen
  • Boote, Surfbretter und ein stimmungsvoller Yachthafen mit attraktivem Segelboot

Setzen wir unser Abenteuer fort, kehren Sie auf das Segelboot zurück. Der Skipper des Bootes, ein Mann der Tat, führt Sie nun ein in die Sicherheitsbestimmungen des Segelns:

Unabhängig davon, wie gross das Gewässer ist und welches Fortbewegungsmittel Sie dafür wählen, eine Schwimmweste tragen Bootssportler immer. Vorm Betreten des Steges legen Segler ihre Schwimmweste und entsprechende Ausrüstung an. Wind, Wasser und Wellen bilden die Grundelemente des Segelns. Welle und Wind gehen unzertrennlich einher: Je länger die Strecke, die der Wind ungehindert über das Wasser zurücklegt, desto stärker der Wellengang.

Segeln erfolgt über das Zusammenspiel von Wind und Segel, Rumpf und Rigg. Diese Naturkraft sorgt für den Antrieb des Bootes – manches Mal jedoch auch für Schlagseite (Krängung) oder seitliches Treiben (Abdrift), was insbesondere bei seitlichem Winddruck auftritt; auch wenn kein Segel gesetzt ist.

Auf dem Wasser sind Bootsfahrer nicht nur Sportler, sondern auch Verkehrsteilnehmer. Und wie im Strassenverkehr gilt es für jeden Seefahrer, die geltenden Regeln zu beachten. Die wichtigsten besagen, dass Überholende auszuweichen haben und Segelbooten das Wegerecht obliegt – vor Motor-, Paddel-, Ruder- und Tretbooten sowie vor Surfern.

Faszination Segeln

barche a vela

Das Segeln ist so facettenreich, wie kaum eine andere Sportart. Die Begegnung mit der Natur, wenn Materie und Mensch aufeinandertreffen, stärkt die gesamte Persönlichkeit.

Nach dieser kurzen Einführung ins Segeln, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und segeln Sie mit dem Wind der Sonne entgegen, auf dem zauberhaften Luganersee!

Ich freue mich auf Ihren Besuch und spanne schon mal die Segel.

Ihr Roberto Fornari, Operations Manager