Ratschläge Für Ihr Wellness-Erlebnis

05 Februar 2018 | By Deborah Giorno in Ausflugstipps, Parco San Marco

Die Sauna hat ihre Ursprünge in Finnland und war dort eigentlich ein Aufenthaltsort für den Winter; erst nach und nach hat sie sich zu einem Ort für Wassertherapie entwickelt.

sauna

Heutzutage gibt es verschiedene Saunatypen, die nach Temperatur und Feuchtigkeitsgrad eingeteilt werden:

  • Finnische oder trockene Sauna (90°, 10-20% Luftfeuchtigkeit)
  • Vitarium (60°, 40-50% Luftfeuchtigkeit)
  • Türkisches Bad oder feuchte Sauna (50°, 100% Luftfeuchtigkeit)

Der Aufenthalt in der finnischen Sauna sollte wegen der hohen Temperatur eher kurz sein, empfohlen werden zwischen 10 und 15 Minuten. Nach dem Saunaaufenthalt ist es ratsam, in ein Becken mit kaltem Wasser einzutauchen, sich die Haut mit Eis einzureiben oder eine „schottische Dusche“ anzuwenden, d.h. sich mit einem Kübel kalten Wassers zu überschütten, um so die Körpertemperatur und den Blutdruck wieder zu normalisieren. Die Sauna ist so wohltuend, weil die Steigerung der Temperatur den Kreislauf anregt und so die Beseitigung von Toxinen begünstigt und die Haut reinigt, die dadurch ein leuchtendes Aussehen erhält und an Elastizität gewinnt. Wer an Angstzuständen und Stress leidet, dem hilft die hohe Temperatur beim Lösen von Muskelspannungen.

Das Vitarium ist ein Mittelweg zwischen der finnischen Sauna und dem Türkischen Bad; hier kann man sich länger aufhalten als in der finnischen Sauna. Es ist ratsam, zunächst einen Durchgang im Sanarium zu machen, um den Körper an die Hitze in der finnischen Sauna zu gewöhnen. Auch hier entspannen sich Geist und Körper und die Haut beginnt ihren Reinigungsprozess.

Das Türkische Bad tut dem Körper gut wegen der dort vorhandenen Dämpfe, die, zusammen mit der erhöhten Temperatur, die Mikrozirkulation anregen, eine optimale Wirkung auf die Atemwege haben und die Haut weich und rein werden lassen.

bagno turco

GEGENANZEIGEN FÜR DEN BESUCH VON SAUNA, SANARIUM ODER TÜRKISCHEM BAD

Wer Probleme mit dem Blutdruck hat, egal ob zu hoch oder zu niedrig, sollte die Sauna meiden. Auch für Epileptiker, Schwangere und Herz-Kreislauf-Patienten ist die Sauna nicht zu empfehlen. Ebenso bei fiebrigen Erkrankungen und während der monatlichen Regel.

In jedem Fall ist es gut, sich an den Hausarzt zu wenden, um sicher zu gehen, dass eventuelle Beschwerden keine Gegenanzeige für einen Saunabesuch sind.

Wenn Sie sich für den Saunabesuch entschieden haben, hier noch einige Ratschläge:

  1. Nicht mit vollem Magen in die Sauna gehen
  2. Vor der Sauna ist es ratsam, warm zu duschen, um den Körper an die erhöhte Temperatur zu gewöhnen
  3. Vor dem Saunabesuch keinen Kaffee oder andere Aufputschmittel konsumieren oder Lebensmittel mit Substanzen, die den Herzschlag beschleunigen.
  4. Vor, während und nach der Sauna keinen Alkohol trinken
  5. Nach dem Saunabesuch Wasser mit Zimmertemperatur (keinesfalls kaltes Wasser) trinken, um den durch das Schwitzen verursachten enormen Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

WARUM NACKTSEIN WICHTIG IST

In der Sauna ist das Tragen von Badeanzügen nicht gestattet, da das Risiko besteht, dass daraus gasförmige oder anders geartete Schadstoffe entweichen oder Hautreizungen verursacht werden.

Badetücher und Bademäntel aus Baumwolle können hingegen benutzt werden, um sich zu bedecken.

 

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