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Cascata di Begna

Juni 17th, 2017 | By Paola Mazzo in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Nur 25 Minuten vom Parco San Marco entfernt (10 Minuten mit dem Auto, danach 15 Minuten zu Fuss) liegt einer der schönsten Plätze von Porlezza. Tauchen Sie ein in ein fantastisches Stück Natur und lassen Sie sich bezaubern vom Anblick eines kleinen, aber wunderschönen Wasserfalls – der Cascata di Begna.

 

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Lassen Sie das Auto in Begna neben der Pfarrkirche und dem Spielplatz (keine Parkgebühr), folgen Sie zu Fuss den Hinweisschildern nach “Ponte di Strolech” und dann denen zum Wasserfall. Der Fussweg ist leicht zu gehen, bis auf einen kurzen, aber steilen Abstieg, der zu einer alten Steinbrücke führt.

Der Weg führt zunächst über asphaltierte Dorfstrassen. Nach diesem kurzen Stück beginnt der Weg durch den Wald. An einem Punkt gibt der Weg einen Panoramablick auf die Ebene von Porlezza frei. Etwas weiter liegen einige alte Bauernhöfe und dann, bei einer kleinen Kapelle, folgt man dem Weg nach links. Der führt abwärts und  bringt Sie in wenigen Minuten bis zum Wasserfall.

Idealerweise wählen Sie für diesen Ausflug einen warmen Sommertag, nehmen Badeanzug und Badehandtuch mit, und lassen sich erfrischen von einem Ort, an dem es auch im Sommer nie zu heiss wird.

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Wenn Sie nach dem Besuch des Wasserfalls noch weiter wandern wollen, können Sie zurückkehren bis zu der alten Kapelle und von dort der Beschilderung folgen, die Sie in etwas mehr als einer Stunde zur Brücke von Strolech führt. asphaltiert Zurück am Parkplatz nehmen Sie sich noch ein paar Minuten Zeit, um eine alte Schneegrube zu besichtigen, die sich an der Seite des Spielplatzes befindet. Sie wurde benutzt, um dort Schnee und Eis zu lagern und funktionierte wie ein primitiver Kühlschrank zur Aufbewahrung von verderblichen Nahrungsmitteln.

Ein Besuch der Stadt Lugano

Juni 9th, 2017 | By Endy Broglio in Parco San Marco | No Comments »

Der Luganer See ist sicherlich einer der schönsten Seen weltweit. Die Stadt Lugano ist wunderschön, sauber, sehr gut organisiert und voller Hügel mit geradezu märchenhaften Anwesen. Aber das eigentliche Zentrum der Stadt ist der See. In Lugano gibt es hervorragende internationale Restaurants und man trifft hier ein internationales Publikum ;  Lugano kann man am Tag und in der Nacht gleichermaßen  geniessen. Zum Beispiel lohnt sich in Besuch im Parco Ciani. Nicht sehr gross, aber sehr gepflegt, bietet er interessante Landschaftsarchitektur und Pflanzen einzigartiger Schönheit. An der Uferpromenade begleiten uns Schwäne und Enten. Es gibt an der Uferpromenade eine Stelle, von der man zu einem kleinen Strand gelangt, wo man die Enten füttern kann. Viele Bänke laden zum Verschnaufen und zum Genuss der Aussicht ein. Es gibt auch einen eigens für Kinder bestimmten Parkabschnitt mit verschiedenen Spielen. Mauern schirmen diese kleine Ecke des Paradieses ab vom bewegten Leben der Stadt.

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Wir setzen unseren Spaziergang fort Richtung Museum LAC di Lugano, immer entlang der Uferpromenade. Hier sollten wir nicht die Kirche Santa Maria degli Angeli verpassen. Sie birgt ein Meisterwerk der ersten Renaissance; es gilt als das bekannteste Fresko dieser Periode in der Schweiz. Es handelt sich um die Darstellung von Passion und Kreuzigung, ein Werk des italienischen Künstlers Bernardino Luini (ca.1480–1532), einem Schüler von Leonardo. Dieses grosse Freskenbild zeichnet sich aus durch die Lebendigkeit der Szenerie, die ein buntes Getümmel darstellt: mehr als 150 Personen zählen wir hier, teils mit Pferden, alle Figuren in Bewegung. Santa Maria degli Angeli bietet noch zwei weitere Meisterwerke von Luini: eine Darstellung des letzten Abendmahls  auf der linken Wand des Kirchenschiffs  (dessen Original sich im antiken Refektorium des Klosters befindet) und ein Freskenbild der Muttergottes mit Kind und dem kleinen Johannes in der ersten Seitenkapelle.

Erwähnswert ist auch eine Darstellung des Hl. Franziskus, gemalt 1728 von Giuseppe Antonio Petrini, die in der zweiten Kapelle zu bewundern ist.

Wir empfehlen, den Besuch mit einem Rundgang durch das historische Ortszentrum zu kombinieren. Zwischen der Piazza della Riforma und der Piazza Grande in Locarno herrscht schon lange ein Wettstreit um den Titel “schönster Platz im Tessin”. Dies ist der elegante Salon der Stadt,  umgeben von historischen Gebäuden, darunter dem neoklassizistischen Palazzo Civico und von Lokalen, die zum Verweilen einladen. Treffpunkt der Luganeser, Gastgeber grosser Veranstaltungen wie dem Estival Jazz und idealer Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. Ein Netz von Gassen, durch welche man zwischen glitzernden Schaufenstern und luxuriösen Boutiquen spaziert, verbindet die wesentlichen Sehenswürdigkeiten des Zentrums.

 

Natürliche, biologische und biodynamische Weine: Erzeugnis aus Leidenschaft, Liebe und Erfahrung kleiner Weinbauern

Juni 2nd, 2017 | By Andrea Rera in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Ein Wein muss, wie Essen, vor allem gut sein. Gut für den Körper und die Seele, aber auch für das Land, auf dem er entsteht – ein Bindeglied zwischen dem Boden, der Arbeit des Winzers und den althergebrachten Traditionen.

So ähnlich könnte man unsere Philosophie im Weinkeller des Parco San Marco beschreiben.

Deshalb haben wir neue Weine aus allen Regionen Italiens und der ganzen Welt in unser Sortiment aufgenommen. Allesamt natürlich, biologisch und biodynamisch.

Avec toi!

Wir wollen unseren Gästen echte regionale Weine bieten; über Generationen weitergegebenes Wissen darüber, wie man guten Wein macht, natürlichen Wein, der nichts weiter braucht als die Kraft der Natur und die Liebe des Winzers, der ihn anbaut und keltert.

Wir haben uns auf die Suche nach kleinen Weinkellereien gemacht und ihre Persönlichkeiten kennengelernt: die, die die Reben pflegen, die, die den Wein abfüllen, und schließlich diejenigen, die ihn vermarkten und in der ganzen Welt bekannt machen. Wir haben entdeckt, dass hinter diesen Weinen Gesichter stehen, Menschen mit Geschichten, mit Erfahrungen und vor allem mit Liebe und Leidenschaft, Menschen, die bereit sind alles zu geben für ein gutes Erzeugnis.

Heutzutage sind weltweit die meisten Weine standardisiert, d.h. produziert mithilfe agronomischer und önologischer Techniken, die der Qualität der Rebe, der Bedeutung der Region oder der Persönlichkeit des Erzeugers keine Rechnung tragen. Wir wollen Weine vorstellen, die begeistern; grosse Weine, die aus der Leidenschaft und dem handwerklichen und landwirtschaftlichen Know-How von Menschen entstehen; Weine, die keine chemischen Substanzen enthalten, weder Schwefeldioxid noch andere Zusätze, sondern lediglich natürliche Treibmittel verwenden und den natürlichen Lebenszyklus berücksichtigen.

Wir stellen Ihnen Weine mit Persönlichkeit vor!

Wir erzählen, wie Aldo Viola auf Sizilien einen der besten italienischen Syrah-Weine herstellt. Einen Grillo oder einen Catarratto, so aufrichtig und frisch, dass man sprachlos ist angesichts der Explosion von Aromen und Düften,  die sich in einem einzigen Glas verbergen.

Wir genießen duftende Perlweine aus der Franciacorta von Ca’ del Vent, der seine Reben biodynamisch anbaut, oder die Frische der Trauben von den Hängen der Abruzzen, vom Pecorino, über die Passerina bis nach Montepulciano d’Abruzzo, erzeugt vom Agrarbetrieb Marina Palusci.

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Den Rest der Welt entdecken wir mit einem Chardonnay von Jill und Catherine Vergé aus der Nähe von Macon, der ein radikaler Ausdruck ihres terroir mit seinen hundertjährigen Weinbergen ist. Mit Jason Ligas erklimmen wir die mazedonischen Berge, wo unbemerkt vom Rest der Welt, ganz natürlich und fern aller Kontrolle Rebstöcke für einen fruchtig-intensiven und sehr geschichtsträchtigen Wein kultiviert werden. Schließlich gelangen wir bis nach Jordanien zu Soliko Tsaishvili, einem Meister der Fermentationskunst, der  seine bodenständigen Weine in Amphoren reifen lässt. Er produziert erlesene Weine wie den Rkatsiteli und den Saperavi, von unverkennbarem Geschmack, entschieden, potent, tanninreich und erdig.

  written by Arianna Anselmetti