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Ausflugstipps in der Nähe des Parco San Marco

Juni 24th, 2016 | By Melanie Pohl in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Ganz in der Nähe des Parco San Marco eröffnet sich eine Fülle einzigartiger Ausflüge.

VILLA BALBIANELLO, LENNO

Die prächtige Villa Balbianello in Lenno befindet sich direkt am Comer See, nur eine halbe Stunde Autofahrt vom Parco San Marco entfernt. Der Bau und die Lodge der Villa stammen aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit hatte Kardinal Durini die Spitze der Halbinsel Lavedo gekauft, um eine Ferienanlage mit literarischer Unterhaltung zu errichten. Die Einrichtung und der Garten wurden 1988 der italienischen Kultur- und Umweltschutzorganisation (FAI) vermacht, die sich durch Spendengelder finanziert.

Ein Highlight der Villa Balbianello stellt der wunderschöne Garten dar, der das Anwesen umgibt. Führungen durch den Park werden täglich ausser montags und mittwochs angeboten und finden in englischer, französischer, deutscher und spanischer Sprache statt.

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VILLA FOGAZZARO-ROI, VALSOLDA

Piccolo Mondo Antico: In Oria in Valsolda sind die Türen der Villa Fogazzaro-Roi wieder geöffnet. Die Villa diente dem berühmten Schriftsteller, Antonio Fogazzaro, als Residenz und Inspirationsstätte. Die Ausstellung ist das Resultat der Intervention von Marquis Roi, der eine sehr sorgfältige Arbeitsweise pflegte. So schmücken reichlich Familienfotos und Erinnerungsstücke die Zimmer der Villa, die für den Lebensstil einer bürgerlichen Familie des 19. Jahrhunderts steht. – Eine kleine, intime Fogazzaro-Welt in der atemberaubenden Bergkulisse am Lago di Lugano.

LE VILLE DI MOLTRASIO

In der italienischen Gemeinde Moltrasio am Comer See bietet sich das kulturelle Erbe zu einer Besichtigung an, wie zum Beispiel die Kirche Sant’Agata. Die romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert befindet sich an der alten Strasse Via Regina in der Ortschaft Crotti. Oder besichtigen Sie die prunkvolle Villa Passalacqua, die gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Die historischen Gärten der Villa Passalacqua zählen zu den schönsten des Lago di Como.

VAL DI MELLO

riserva-naturale-valDas Val di Mello ist der ideale Ort für einen sportreichen Tagesausflug oder ein entspanntes Wochenende. Das Tal liegt in einem Naturschutzgebiet und bietet spektakuläre Aktivitäten wie Klettern, Eisklettern, Bergsteigen und Wandern. Auch wer es ruhiger mag, kann die Natur hier ganz bewusst erleben. Ob allein oder mit den Kindern unterwegs, im Tal wird die Schönheit der Natur mit ihrer Felsenlandschaft und den Wasserfällen mächtig Eindruck hinterlassen. Im Val di Mello erwarten Sie zahlreiche Wandermöglichkeiten für Familien und anspruchsvolle Bergsteiger.

DER BALCONE D´ITALIA (SIGHIGNOLA)

Der Sighignola ist ein 1302 Meter hoher Berg der Luganer Voralpen. Er befindet sich an der italienischschweizerischen Grenze zwischen dem italienischen Dorf Lanzo d´Intelvi, an der Stelle befindet sich der Gipfel, und den Schweizer Gemeinden Arogno und Lugano. Der Aussichtpunkt liegt fast auf der Grenze, aber noch auf italienischem Gebiet. Von dort erhalten Sie in westlicher Richtung eine wunderschöne Aussicht auf den Lago di Lugano sowie einige Viertausender der Alpen, darunter der Monte Rosa und Cervino (Matterhorn). Aufgrund seines einmaligen Panoramablicks wird der Berg auch „Balkon Italiens“genannt.

Das Ausflugsziel erreichen Sie vom Parco San Marco aus in Richtung Porlezza. Dort biegen Sie an der Ampel rechts ab in Richtung Osteno. Bleiben Sie auf der Strasse nach Val d´Intelvi und Lanzo. In Lanzo angekommen folgen Sie den Wegweisern in Richtung Sighignola.

Wir wünschen Ihnen erlebnisreiche Ausflüge!

written by Endy Broglio, Maintenance Manager

Kaffee aus Kolumbien

Juni 16th, 2016 | By Andrea Rera in Parco San Marco | No Comments »

Ein Genuss für jeden Kaffee-Liebhaber

Kolumbien war schon immer ein Synonym für sehr leckeren frisch gemahlenen Kaffee.

Kolumbien gilt als viertgrösster Kaffeeproduzent der Welt. Die ersten Kaffeepflanzen kamen über Geistliche nach Kolumbien, die sie per Schiff von den Französischen Antillen und über Land via Venezuela nach Kolumbien brachten und anpflanzten. Die fruchtbaren Böden und das milde Caffé-colombiano-saccoHochlandklima in Äquatornähe sorgten dafür, dass der Kaffeeanbau in Kolumbien zur Erfolgsgeschichte wurde.

Kolumbianischer Kaffee besticht deshalb bis heute durch seine besondere Qualität und gilt als einer der besten der Welt. Dabei gehört der Kaffee aus Kolumbien zu den wenigen sortenreinen Kaffees, die international noch vermarktet werden – Kolumbien ist der weltweit grösste Erzeuger von Arabica-Bohnen. Zu den angebauten Hauptsorten des Arabica-Kaffees in Kolumbien zählen Tipica, Bourbon, Maragogipe, Tabi, Caturra und Colombia.

Die Kaffeesorten bestechen durch ein insgesamt sehr rundes Aroma mit Spuren von süsslichen Nussaromen. Die feinsten Bohnen stammen dabei aus dem Hochland um die Grosstadt Medellín herum. Der berühmte und begehrte Hochlandkaffee erzielt beim Verkauf die höchsten Preise.
Die Haupterntezeiten in Kolumbien sind in den Monaten Oktober, Mai und Juni. Der gesamte Prozess beginnt mit der Aussaat, die Samen werden in einer Maschine angeordnet und für etwa 75 Tage könne sie dort keimen. Danach werden sie in Plastikbehälter, wie Taschen, gelegt und der Sonne ausgesetzt um die Keimung zu erreichen. Anschliessend werden sie dann in den Boden ausgesät und nach etwa zwei Jahren tragen sie Früchte.

Aus der Blüte des Kaffeebaums entsteht die Frucht. Sobald die Kaffeekirschen ihren vollen Reifezustand erreicht haben, investiert die Pflanze nicht mehr allzu viel in die Früchte – sie vertrocknen nach und nach an den Zweigen. Irgendwann fallen die Früchte zu Boden und brauchen dort nur noch aufgelesen zu werden. Eine weitere Methode ist die Frucht durch Handarbeit zu ernten. Am Zweig eines Kaffeebaums können gleichzeitig Blüten, reife und unreife Früchte sein.

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Um nur die intensiv roten, vollreifen Früchte zu ernten, ist Handarbeit nötig. Nur so können nämlich die reifen Kaffeekirschen geerntet werden. Die noch nicht reifen Früchte bleiben am Kaffeestrauch hängen und bekommen die Zeit, die sie brauchen, um vollends auszureifen. Auf derartig bewirtschafteten Plantagen gehen die Kaffeepflücker regelmässig (z.B. alle 14 Tage) durch die Pflanzen und bringen nur gleichmässig vollreife Früchte zum Sammelplatz zur weiteren Verarbeitung. Kaffeeernte mit dieser Methode ist die arbeitsintensivste und damit teuerste Art der Ernte. Aber nur sie garantiert absolut gleichmässig gereifte und damit für die weitere Verarbeitung optimale Früchte.

Die Anbaugebiete liegen im Herzen Kolumbiens, dem so genannten Kaffeedreieck, bestehend aus den Departements Risaralda, Quindio und Caldas. Der Kaffee besticht durch seine exzellente Qualität und gilt als einer der besten der Welt. Eine weitere Besonderheit dieser Gegend, sind die traditionellen landwirtschaftliche Betriebe, und spektakuläre Orte für Extremsportarten und ökologische Wanderwege.

turismo-colombia-tazza-caffeDie lokalen Gegebenheiten erweisen sich für den Anbau der anspruchsvollen Arabica-Bohnen als ideal. Durch die gute Lage, nahe dem Äquator, können die Kolumbianer den Kaffee auch in hohen Bergregionen kultivieren. Dadurch reifen die Bohnen langsamer und werden härter und konzentrierter, was dem starken Aroma zu Gute kommt. Weiterhin sorgt der häufige Niederschlag hier für eine fast durchgehende Blüte der Kaffeepflanzen, wodurch gleich zwei Ernten pro Jahr möglich sind. Ein weiterer Vorteil in dieser Region ist die mit organischen Materialien angereicherte Vulkanerde.

Geniessen Sie den exzellenten und einmaligen Kaffeegeschmack des Kolumbianischen Kaffees auf unserer Skylounge.

Written by Maitre Angelo Lentinio

Quellenverzeichnis:
http://www.kaffeezentrale.de/wissen/kaffee-anbaulaender/kaffeenanbau-in-suedamerika/kolumbien-kaffee/
http://www.cafeteratours.com/article-kolumbianischer-hochlandkaffee-geschichte-anbau-ernte-und-verarbeitung-98813186.html