Regionale Wildkräuter eingetroffen

16 Mai 2016 | By Paola Mazzo in Parco San Marco

Entdecken Sie einheimische Wildkräuter wie den Bärlauch, der die Küche des Parco San Marco verfeinert.

Wir haben das Glück, an einem wunderschönen Ort arbeiten zu dürfen, wo sich Himmel und Berge im Lago di Lugano spiegeln. Neben der wundervollen und reichen Landschaft nahe des Parco San Marco finden sich noch heute wilde Kräuter, die wir in der Küche und zu medizinischen Zwecken für Sie zubereiten.

Die Erhaltung der biologischen Vielfalt unserer Region liegt uns sehr am Herzen. In unseren Küchen verwenden wir eine grosse Auswahl an biologischen und regionalen Produkten. Die aromatischen Wildkräuter wie Bärlauch sind gehäuft im Bereich des Sees Lago di Piano anzutreffen, nur wenige Minuten von unserem Resort entfernt, sowie in den Wäldern rund um unser Resort.

Wildkräuter

Die Ausläufer der Alpen bieten eine wertvolle Quelle an Wildkräutern: Früher verwendete man die wohltuenden Heilkräuter- und pflanzen, die wegen ihrem hohen Wirkstoffgehalt zur Heilung oder Linderung von zahlreichen Krankheiten eingesetzt wurden. Einige Kräuter haben sowohl therapeutische als auch aromatische Eigenschaften und fanden somit ihren Weg in unsere exquisite Küche. Die schmackhaften Wildkräuter geben den Speisen und Getränken eine ganz besondere Note, da sie reich an natürlichen ätherischen Ölen sind. Kräuter und Wildkräuter unterscheiden sich von den herkömmlichen Gewürzen, da sie stets frisch verarbeitet und nicht getrocknet werden müssen.

Vorteile von Wildkräutern

• Wildkräuter stellen eine wichtige Ressource dar für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
• Sie sind ein Kraftpaket, da reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
• Sie sind nicht das Ergebnis menschlicher Selektion, sondern nur der natürlichen Selektion.
• Die speziellen Kräuter wachsen in wilder Umgebung – unter den für sie optimalen Bedingungen, ohne Einfluss des Menschen.

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Welches Klima liebt der Bärlauch?

Dank der besonderen klimatischen Bedingungen am Lago di Lugano und Lago di Como sowie der optimalen Meereshöhe, wachsen dort sehr viele Wildkräuterarten von Liebstöckel, Wiesensalbei über Feldsalat und Löwenzahn, der reich an Vitamin A und C ist, bis hin zu Brennnessel oder Bärlauch, der sich ideal für Risotto und Suppen eignet. Bärlauch fühlt sich besonders am Rande von Laubwäldern wohl. Besonders gut gedeiht er in feuchtem und nährstoffreichem Boden. Am liebsten sind ihm Buchenwälder, wo er sich zu einem regelrechten Teppich verbreitet. Der würzige Knoblauchduft weist den Sammlern den Weg.

Vorsicht giftig

Gefährlich wird es, wenn Sie die Blätter des Bärlauchs mit denen des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlosen verwechseln! Die Blätter sehen sich durchaus ähnlich: Sie sind länglich, sitzen auf Stängeln und wachsen gerne in Wäldern. Die Blätter des Maiglöckchens und die der Herbstzeitlosen sind jedoch sehr giftig! Um Verwechslungen zu vermeiden, achten Sie bitte auf den Geruch: Nur Bärlauch entwickelt starken Knoblauchgeruch. Zerreiben Sie das Blatt zwischen den Fingern, damit entfaltet sich das Aroma.

Bärlauch ist gesund

In Reformhäusern und Bioläden gibt es mittlerweile sogar schon Tabletten mit Bärlauchextrakt oder Saft, der durch Pressen aus den Blättern gewonnen wird. Nicht ohne Grund – Bärlauch ist extrem gesund. Zudem fördert das Kraut die Verdauung, unterstützt die Darmflora, entkrampft den Magen und hilft gegen Appetitlosigkeit. Beim Zerkleinern entfalten die Aromastoffe eine antibakterielle Wirkung. Gerade in der Erkältungszeit ist Bärlauch daher sehr beliebt: Bakterien werden zerstört, das Fieber gesenkt und der Husten gelindert. Weiterhin enthält das Wundermittel viel Vitamin C. In 100 Gramm Bärlauch stecken 150 Milligramm des Vitamins. Vergleichsweise sind in der gleichen Menge Kopfsalat nur knapp 13 Milligramm enthalten! Schon 50 Gramm Bärlauch decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C. Unser Herz-Kreislaufsystem profitiert ebenfalls von diesem Wildkraut: Er senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel, wirkt Ablagerungen in den Blutgefäßen entgegen und beugt sogar Herzinfarkt vor. Im Bärlauch stecken ausserdem Magnesium, Mangan und Eisen. Zusammen mit dem Vitamin C stärken die Inhaltsstoffe unsere Abwehrkräfte.

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Bärlauch kann neben Pesto auch für Risotto verwendet werden. Unser Chefkoch verrät Ihnen an dieser Stelle die Zutaten seines speziellen Gerichts „Risottino Acquarello all´aglio orsino del Laghetto del Piano”.

Zutaten pro Person:
80 g Reis „riso acquarello“
10 g Bärlauch
800 ml deftige Kalbsbrühe mit Lauch
30 ml Prosecco „Valdobbiadene”
20 g Ziegenkäse

Zubereitung:
Die genaue Zubereitung bleibt dann doch unser kleines Geheimnis. Besuchen Sie unsere Restaurants und probieren diese köstliche Spezialität! Möchten Sie das Gericht selbst zubereiten und Ihre Gäste verwöhnen? Unser Chef des Parco San Marco und seine Küchen-Brigade bieten einen raffinierten Kochkurs rund um aromatische Kräuter an. Wir freuen uns auf Sie!

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