Como

31 Mai 2016 | By Valentina Guerranti in Ausflugstipps, Parco San Marco

Como ist in der Lombardei und Hauptort der Provinz Como. Die Stadt ist ca. 40 Kilometer vom Parco San Marco entfernt. (ca. 1h mit dem Auto ). Am gleichnamigen See und an der Grenze zum Kanton Tessin (Schweiz) mit insgesamt 84.834 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).
Ob für Jung oder Alt Como bietet für jeden eine grosse Abwechslung, von stilvollen Villen über malerische Orte, perfekte Parkanlagen und Berge, die bis ans Ufer reichen.

Für Sonnenliebhaber, Wanderer, Shopping freudige, sowie auch Wassersportler finden alles was das Herz begehrt.
Como liegt in einer Höhe von 200 m und öffnet sich direkt zum See. Vom Schiffsanleger kann man Rundfahrten über den gesamten See oder Teilstücke unternehmen.

Rund um den See erheben sich imposant die Berge von Ausläufern der nahen Alpen. Höchste Erhebung ist der Monte S. Primo mit 1686 m.
Mit der Seilbahn Funicolare fährt man von Como hinauf nach Brunate, von wo aus man einen wunderbaren Blick über das Comer Seebecken und bei guter Sicht über die Alpen bis zum Monterosa Massiv (4’634 m) im Westen und zum Matterhorn (Monte Cervino 4478m) im Norden hat.
Der drittgrösste italienische See hat vom Flugzeug aus gesehen die Form eines umgedrehten Y, das die drei Seearme bildet:
Ein Höhenwanderweg zwischen den Seearmen des Comer- und des Leccosees führt von Brunate nach Bellagio zur Seemitte.

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Der Lago di Como besticht durch Vielfalt und unverwechselbare Schönheit und ist wie geschaffen für Naturliebhaber. Eingebettet in den mehr als 1000 m hohen Bergen der Alpen liegt der See mit seinen Villen und romantischen Gärten, sowie den wunderschönen Orten am Seeufer.

Die prachtvollen Villen mit ihren grosszügigen Gärten und Parks, bestückt mit ausgesuchten mediterranen Pflanzen liegen teils steil am Seeufer und geben einen wundervollen Blick frei auf den friedlichen See mit seiner Pflanzenwelt und den schroffen Felsen der Alpen im Hintergrund.

Am Südufer des Lago di Como liegt die Stadt Como, die einst einer der bedeutendsten Standorte der Seidenraupenzucht war. Noch heute ist sind marktführende Unternehmen der Seidenverarbeitung hier aktiv, was sich in den Geschäften von Como widerspiegelt.
Bereits die Antiken Volksgruppen der Eisenzeit in Europa, sowie die Römer hatten Como besiedelt.
Aus dem Mittelalter stammt die Stadtmauer, in der sich der Stadtkern Comos befindet, die Kirchen San Abbondio und San Fedele, ebenso der Stadtturm Porta Vittoria und der Bischofspalast.
Im 13. Jahrhundert entstand der Dom und der Broletto im romanisch gotische Stil als Sitz der Komune.
Die Gassen Comos mit den mittelalterlichen Gebäuden und den hübschen Geschäften, Restaurants und Gelaterias laden zum Bummeln und Flanieren ein.

Comersee

Entlang des Seeufers gelangt man zum Castello Baradello. Die Festung wurde im 12. Jahrhundert von Friedrich Barbarossa erbaut. Auf der anderen Seite des der Seepromenade kommt man zum Tempio Voltiano. Der Volta-Tempel wurde 1928 eingeweiht und beherbergt eine Sammlung von Instrumenten des Physikers Alessandro Volta. Er wurde berühmt für seine Entdeckungen und Erfindungen des elektrischen Lichtes und nach ihm wurde die Einheit der elektrischen Spannung benannt .
Weiter kommt man zur Villa Olmo im neoklassischen Stil aus dem Jahr 1782, deren Garten im englischen Stil sich zum See erstreckt. Am Ende des Parks befindet sich ein gepflegtes Strandbad.
Wenn man dann erschöpft ist, gibt es viele Restaurant oder Kaffee, wo man dann den Tag gemütlich ausklingen lässt.

written by Jasmin, Rezeptionistin

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