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UNESCO-Weltkulturerbe – Kultur mit Historie Die Umgebung des Parco San Marco schreibt Geschichte.

April 11th, 2016 | By Wendy Koppen in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Haben Sie gewusst, dass sich ganz in der Nähe des Parco San Marco drei Stätten befinden, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören? Orte, die es wert sind, von Ihnen entdeckt und besucht zu werden?

 • Der Berg – „Monte San Giorgio“ (ca. 45 km vom Parco San Marco entfernt)

montesangiorgio

Der Monte San Giorgio ist 1097 m hoch und liegt direkt am südlichen Ufer des Lago di Lugano. Die Region dort ist hauptsächlich für ihre geologischen Schätze und die verborgenen Fossilien bekannt. Vor allem von Fischen, Weichtieren und einigen seltenen, einzigartigen Exemplaren von Meeresreptilien, die bis in das Zeitalter der mittleren Trias, also bis vor 230 Millionen Jahren, zurückreichen. Viele davon können im Fossilien-Museum* in Meride besichtigt werden. Am 02. Juli 2003 ist der Monte San Giorgio von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

* Öffnungszeiten des Museums:
Die bis Sa: durchgehend von 9.00 bis 17.00 Uhr

 

• Die Festungsanlagen: „Castelli“ von Bellinzona (ca. 43 km vom Parco San Marco entfernt)

Die drei Verteidigungsanlagen “Castelgrande”, “Montebello” und “Sasso Corbaro” sind die besterhaltensten Beispiele mittelalterlicher Festungsarchitektur am Alpenrand. Das Castelgrande liegt auf einem Felshügel mitten in der Altstadt von Bellinzona und wurde in der Spätantike errichtet. Die einstige Talsperre beruht vor allem auf der umfangreichen Bautätigkeit der Herzöge von Mailand im 15. Jahrhundert. Damals ist eine mächtige Burg entstanden, die dem kriegerischen Vordringen der Eidgenossen Einhalt gebieten sollte. Mit ihren Mauern, Türmen, Zinnen und Toren beeindruckt diese imposante Befestigungsanlage auch den heutigen Besucher. Im Jahr 2000 wurde die Festung in die UNESCO Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. 

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• Der Heilige Berg – “Sacro Monte di Ossuccio” und die Wallfahrtskirche “La Madonna del Soccorso” (ca. 23 km vom Parco San Marco entfernt)

Der Berg liegt am Westufer des Lago di Como im Ort Ossuccio und gehört zu den Sacri Monti.

Alle neun Sacri Monti Italiens sind seit 2003 Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes. Es handelt sich um weitläufige Kapellenanlagen und Pilgerstätten, die im späten 16. und 17. Jahrhundert auf Bergen und an Seen errichtet wurden. Zusätzlich zu ihrer symbolischen und spirituellen Bedeutung sind sie von großer Schönheit und passen sich gut der Landschaft an. Sie beherbergen zahlreiche antike Kunstwerke (Komma weg) wie alte Gemälde und seltene Skulpturen. Die vierzehn Rosenkranzkapellen an der Allee führen zur letzten Kapelle, die sich in der Wallfahrtskirche „La Madonna del Soccorso“ – „Heilige Jungfrau der Rettung“ – (Satzzeichen dazu) befindet, hinauf. Ab der Ortschaft Lenno gibt es einen Wanderweg zum Sacro Monte di Ossuccio. 

Nordic Walking im Parco San Marco

April 8th, 2016 | By Deborah Giorno in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Nordic Walking ist eine Ausdauersportart, bei der das schnelle Gehen mit dem Einsatz von zwei Stöcken im Rhythmus der Schritte unterstützt wird. Bereits seit den 50er Jahren benutzen Skilangläufer in ihrem Sommertraining das Konzept als Trainigsmethode. 1997 wurden die ersten Gehstöcke von der finnischen Firma Exel hergestellt und auf den Markt gebracht. Der Fachausdruck „Nordic Walking“ entstand im Jahre 1999 und wurde im gleichen Jahr durch Werbeaktionen international bekannt.

Nordic walkingDer Einsatz von Aluminium, Carbon oder Graphit Stöcken macht aus einfachem Walking ein effektives Training, bei dem zusätzlich die Muskulatur des Oberkörpers beansprucht wird. Nordic Walking ist für Profisportler ebenso geeignet wie für untrainierte Menschen.
Obwohl manch einer das „Gestöckel“ vielleicht belächelt, doch die schwungvolle Bewegung beansprucht Herz und Kreislauf, regt den Stoffwechsel an, stärkt Muskeln und Knochen und rückt überschüssigen Pfunden zu Leibe. Wer die Stöcke fleissig vor und zurück schwingt, kräftigt zudem Arme, Schultern und Rücken. Nordic Walking ist eine effektive, zugleich wenig anspruchsvolle und verletzungsanfällige Outdoor-Sportart.

Die Ausdauersportart bringt viel Gutes aber nur mit der richtigen Technik!
Die Nordic Walking Expertin Dr. Petra Mommert-Jauch rät: „Strecken Sie vorne, wenn Sie aufkommen, das Knie nicht durch und gehen Sie auch nicht zu fersenbetont.“ Nähere Infos zur richtigen Technik finden Sie unter: www.walking.de

Die Vorteile des Nordic Walkings für Ihren Körper:

Nordic Walking-Fans können durch diese effiziente Sportart ihr Risiko für eine Vielzahl an typischen Altersbeschwerden senken. Zum Beispielspinafür Osteoporose, Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes. Zudem hilft das walken auch beim Abnehmen. „Legen Sie ein Tempo von etwa sechs Kilometer pro Stunde vor, verbrennen Sie in dieser Zeit rund 400 Kilokalorien“, sagt Mommert-Jauch.

Eine Forschung aus Finnland beweist, dass man mit der Ausdauersportart Nordic Walking, sogar Rückenschmerzen welche von einer schlechte oder falschen Haltung verursacht wurden, lindern kann.

Ein weiterer Grund, Ihre Ferien bei uns im Parco San Marco zu verbringen. Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie die Trendsportart in der einzigartigen Landschaft rund um den Lago di Lugano kennen und erfahren Sie selbst die Vorteile dieser tollen Sportart am eigenen Körper!

Unter den folgenden Links finden Sie Informationen zu Nordic Walking und Trekking Strecken in der nahen Umgebung des Parco San Marco.

Nordic Walking rund um Lugano: www.luganoturismo.ch

Nordic Walking rund um Menaggio: www.menaggio.com

 

Quellenverzeichniss: http://www.walking.de/, http://www.apotheken-umschau.de/Nordic-Walking

Sonderbares aus der Umgebung

April 4th, 2016 | By Annalisa De Maria in Ausflugstipps, Parco San Marco | No Comments »

Kirche von San Maurizio (Chiesa di San Maurizio)

Eine alte Legende handelt von der Kirche die direkt am Fusse des Berges Galbiga in San Maurizio liegt.
Die Geschichte berichtet, dass dieses kleine Kirchlein, im alten Porlezza stand und im Jahr 1300 unter einem Erdrutsch der nordwestlichen Chiesa-San-MaurizioHänge des Berges begraben wurde..
Der Erdrutsch wurde laut Erzählungen vom Herrscher San Maurizio ausgelöst, um die Bewohner des Dorfes zu bestrafen. Da ihm von den Bürgern als Frau nur eine verkleidete Frau, die ärmste von allen, zur Heirat präsentiert wurde. Der Legende nach wurde das gesamte Dorf zerstört und nur der Turm der Kirche wurde als Schutz für die Frau verschont.
Laut der Geologen gab es im 17. Jahrhundert einen Erdrutsch der die Kirche, ausgenommen des Glockenturms, unter Tonnen von Erde begrub.
Erst im Jahr 1966 wurde begann man, dank der Kulturellen Vereinigung von San Maurizio, geleitet von dem Architekten Luigi Mario Belloni, die romanische Kirche zu restaurieren.
Nach langen Jahren intensiver und harter Arbeit brachten sie das Oratorium endlich wieder ans Licht.

Die Burg von Cima (Il castello di Cima)

Vielleicht haben Sie schon davon gehört, dass bis zum 16. Jahrhundert in Cima, eine Fraktion von der Gemeinde Porlezza, in dem unser Resort liegt, eine Burg stand. Von dieser Burg besteht heute nur noch eine Kirche, die Chiesa di San Michele, die sich heute auf einem Privatgrundstück nahe des Restaurants „il Ritrovo“ befindet.
Im Inneneren der Burg von San Michele, befand sich die Kirche. Die Burg wurde als strategischer Stützpunkt während des Krieges im Jahre 1118 genutzt und war Schauplatz der Gefechte zwischen der Mailänder und der Infanterie von Como. Die Herrschaft von Como, unter der Führung des Bischofs Guido, nahmen den Adeligen Mailänder Landolfo am Lago di Lugano fest und töteten die beiden Adeligen Ottone und Lanfranco. Die Mailänder imitierten daraufhin einen Rachefeldzug und der Krieg, der sich für weitere zehn Jahre hinzog, begann. Die Herrschaft von Porlezza verbündete sich mit den Mailändern, während Cima und Valsolda schloss sich auf die Seite von Como.

Im Jahre 1122 wurde entlang des Strands in Porlezza eine Mauer gebaut, die Mailänder griffen mit ihren neuen Schiffen die Einwohner in Cima auf der Burg von San Michele an. Die Rückeroberung der Burg seitens der Mailänder scheiterte und die gefolgten Friedensgespräche waren erfolglos.
Anschliessend initiierten die Bürger von Como mit Unterstützung der Infanterie vom nahe gelegenen Ort Val d’Intelvi ein Gefecht gegen die Mailänder in Porlezza. Der Angriff war anfangs erfolgreich, jedoch endete der Krieg 1127 mit der Zerstörung der Hierarchie von Como zu Gunsten der Mailänder.
Die Burg von Cima wurde im Auftrag des Mailänder Bischofs Carlo Borromeo zerstört und die Burg wurde zu einer gefürchteten Räuberhöhle.

Porlezza-lago-Lugano