„Dayos Reisetagebuch – im Parco San Marco Lifestyle Beach Resort“

29 Juli 2014 | By Paola Mazzo in Parco San Marco, Urlaub mit Hund

Hallo Leute,

sorry, dass ich mich erst heute wieder bei Euch melde, aber mein Frauchen hat mich nicht an den PC gelassen! Heute kann ich Euch aber endlich berichten, wie es im Parco San Marco Lifestyle Beach Resort gewesen ist. Zu allererst muss ich sagen: Die Zeit war für mich viel zu kurz … Hundestrand, botanischer Garten und tolle Spazierwege rund um Cima di Porlezza … ich habe alles gesehen, aber durfte nirgendwo richtig lange bleiben … das war sehr schade!

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Am Abend unserer Ankunft ist für Suri und mich nicht mehr viel passiert … wir waren müde und haben uns einfach in die kuscheligen Körbchen gelegt. Wenn Ihr meint, wir hätten etwas von den leckeren Keksen bekommen, die auf dem Tisch für uns bereit standen, dann habt Ihr Euch getäuscht … nada, niente, nothing! Da gab es dann mal einen – ja, nur einen – Keks am nächsten Nachmittag. Ich habe mir schon überlegt, ob ich mich nicht als Hoteltester verpflichte. Dann sage ich den Leuten im Hotel nämlich, dass sie Hundeleckerlis ausgepackt direkt auf dem Boden platzieren sollen … sonst bringt das alles nix für uns Vierbeiner!

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Am nächsten Vormittag ging es dann auf Erkundungstour durch die Hotelanlage. Als weltoffener und erfahrener Reisehund kenne ich ja schon einige Hotels – auch wirklich hundefreundliche. Das Parco San Marco ist schon etwas Besonderes, denn die ganze Hotelanlage ist sehr, sehr grün. Angeblich gibt es hier auch einen botanischen Garten, aber ich weiß leider nicht, was das ist und daher ist mir das dann auch egal. Ich war begeistert von den vielen neuen Eindrücken und Gerüchen.

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Frauchen hat sich mehrfach vergewissert, ob wir Hunde auf dem Gelände wirklich überall mit hin dürfen. Dürfen wir tatsächlich. Aber ich durfte leider nicht in den Teich mit den Fischen springen. Ich durfte nicht einmal etwas trinken … na ja.

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Überall stehen auch Tütchen-Spender in der Gegend herum. Darüber hat sich Frauchen gefreut. Das ist allerdings ein Thema, das mir eher unangenehm ist. Mir ist es zwar peinlich, aber Frauchen räumt unsere Hinterlassenschaften immer weg. Sie sagt dann, dass sich andere Zweibeiner nicht so über uns ärgern, wenn wir immer alles sauber hinterlassen. Das wird wohl so sein. Aber peinlich ist es trotzdem.

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Da die ganze Hotelanlage am Hang liegt, haben die Zweibeiner fast von jedem Platz aus einen Blick auf den Luganer See. Ich ja nicht, weil Büsche und andere Pflanzen oftmals im Weg standen. Das war mir aber sowieso egal, denn es gab hier so viel zu erschnüffeln … ein wahres Duft-Eldorado! Und ob Ihr es glaubt oder nicht. Hier leben sogar Tiere …

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Ganz plötzlich standen wir vor einem grauen Gesellen, der fast wie ein Pferd aussah und auch so roch. Pferde kenne ich nämlich von Zuhause. Da leben welche direkt vor unserer Haustüre. Der hier war aber viel kleiner, hatte längere Ohren und war recht struppig. Aber er war nett. Frauchen hat gesagt, dass das ein Esel ist. Esel waren in der bergigen Region früher die Lasttiere schlechthin, weil es hier überall so steil ist … arme Kerle! Im Parco San Marco leben zwei von diesen Graunasen – Coca und Cola! Ich fand sie ganz nett und sie mich auch!

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… alles schön und gut. Aber ich persönlich hatte jetzt genug vom Park. Ich wartete darauf, dass wir endlich runter an den See gingen. Mir hatte es am Vorabend großen Spaß gemacht dort unten. Da wollte ich wieder hin. Die Pfote ins kühle Nass hängen. Suri aufhetzen, dass sie die Schwäne jagt … aber es dauerte noch … dauernd blieben wir stehen, weil Frauchen immerzu rief „wie schön das hier ist“ und Fotos machte.

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Immerhin ging es jetzt immer bergab. Und irgendwann waren wir auch unten am See angekommen. Endlich!

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Ich erhoffte mir wildes Toben im Wasser, aber Suri war unpässlich, blieb die ganze Zeit ganz nah beim Frauchen und bedachte mich bei jeder Spielaufforderung mit ihrem „Rühr mich ja nicht, sonst passiert ein Unglück“-Blick.

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Egal, denn da war er endlich: der Hundestrand. Ja Leute, das Parco San Marco hat einen eigenen Hundestrand, nur für uns Vierbeiner. Hierhin dürfen wir unsere Zweibeiner mitnehmen. Die können sich auf den Liegen unter Sonnenschirmen entspannen, und wir dürfen hier ohne Leine herumlaufen.

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Endlich waren wir am Ziel meiner Träume angekommen. Chillen am Strand. Eventuell das ein oder andere Sandwich vom Strandgrill stibitzen. Ein nettes Geplänkel mit einer Hundedame und eine Rauferei mit Suri. Herrlich. Einfach der perfekte Tag. Ich hatte schon die passende Liege für Frauchen ausgesucht. Aber da platzten meine Träume wie eine Seifenblase als Frauchen erklärte, dass heute keine Zeit zum Ausruhen und Toben sei …

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… anstatt die Italienerinnen kennenzulernen, musste ich mit Suri für ein Foto posieren, und dann ging es auch schon wieder zurück ins Hotel.

 

Falls Ihr glaubt, ich hatte nun Gelegenheit gehabt, woanders zu entspannen, täuscht Ihr Euch!! Wir sind zum Lago di Piano gefahren und dann nach Lugano in der Schweiz. Aber das ist eine andere Geschichte und die erzähle ich Euch das nächste Mal.

 

Euer

Dayo!

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