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Wir sind eine Familie? Was heisst das schon?

April 30th, 2013 | By Paola Mazzo in Club Bim Bam Bino, Parco San Marco | No Comments »

Immagine1 „Wilkommen im Parco San Marco“, einem einzigartigen Ort für Familien. Doch was ist heut zu Tage überhaupt eine Familie und wie war es früher?

In der Fachliteratur wird eine Familie als soziale „Intimgruppe“ in der ein oder zwei Elternteile, mit ihren einem oder mehreren Kinder zusammenleben, definiert. ODER: Eine Gruppe von Personen, die durch Verwandtschaft, Partnerschaft oder Heirat in emotionaler, sozialer, wirtschaftlicher oder vertraglicher Beziehung zueinander stehen. Gut, dass es heute für nahezu jedes Wort eine Definition gibt, aber in der gelebten Realität sind doch Familien viel, viel mehr als das in eine Norm gepresste Bild. Und früher?

Familien im Wandel der Zeit:

Bis ins frühe 19.Jahrhundert waren bäuerliche Grossfamilie aufeinander angewiesen. Jede helfende Hand, die einem in der Produktivität weiter brachte, war willkommen. Die Kinderzahl war dementsprechend hoch, und die älteren Generationen wurden als Unterstützung bei der Kinderbetreuung und für kleinere Arbeiten benötigt.

Für die ländliche Bevölkerung stellte die Ehe die Grundlage der Familie dar. Der Bauer heiratete eine Frau als Hilfe im Haus und auf dem Hof. Die Frau galt auch als Sicherheit für die Altersvorsorge und für den Fortbestand der Familie. Die Kinder bedeuteten Sicherheit, denn sie mussten später für die Eltern im Alter aufkommen. Der älteste Sohn erbte den Bauernhof, die restlichen Geschwister mussten auf dem Hof arbeiten.

Auch in Handwerkerfamilien war die Mithilfe jedes Mitgliedes notwendig, um den Lebensunterhalt zu sichern. In anderen Familien wurde jederso früh wie möglich zur Arbeit herangezogen. Die meisten Kinder besuchten keine Schule, sondern mussten arbeiten um die Familie zu ernähren.

In der Oberschicht bestand die Notwendigkeit einer grossen Familie nicht. Das Erbe wurde falls keine eigenen Kinder vorhanden waren, an andere Familienangehörige weitergegeben.

Mit der Industrialisierung kam eine Wende. Familien arbeiteten nun vermehrt in Fabriken, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und alle zu ernähren. Denn es gab wenig, aber geregelter Lohn. 1874 wurde die Kinderarbeit verboten und die Schulpflicht eingeführt. Damit vielen die Kinder als Arbeitskraft und “Lohnverdiener” für die Familien aus. Kinder zu haben war nun nicht mehr  “Planung der Eigenversorgung”, sondern wurde zum Luxus.

Familien im 20.Jahrhundert hatten immer weniger Kinder. Denn die sozialen Gesetze wurden immer weiter ausgebaut und das Rentensystem wurde eingeführt. Das Leben wurde also immer teurer. Nach dem zweiten Weltkrieg herrschte ein wirtschaftlicher Aufschwung und Verhütungsmittel, wie die Anti-Baby-Pille, kamen auf den Markt, was die Zahl der Kinder weiter senken liess. Bis zum Jahr 2000 sank die Geburtenziffer auf durchschnittlich 1.5 Kinder pro Familie.

Ende des 20.Jahrhunderts gab es viele kinderlose Familien. Die traditionelle Familie (Vater, Mutter, Sohn und Tochter) war nicht mehr die Regel sondern eine Ausnahme.

Im 21.Jahrhundert wandelte sich das Familienbild noch weiter.Viele Paare entschieden sich ganz bewusst für Ausbildung, Karriere und Beruf, sagen,  dass die Lebensumstände mit der Familiengründung zu tun haben. Die meisten hätten gerne Kinder oder noch mehr Kinder.

Überblick der Familienformen in der heutigen Zeit  (rot = Privathaushalte, schwarz= Familie)

Einpersonenhaushalt Einzelpersonen die einen Haushalt führen.   
Verheiratete Paare Wir ein Kinderloses Paar bezeichnet, die doppelt verdienen. Sie entscheiden sich gegen die Kinder und leben für ihre Karriere und das Geld.  
Unverheiratete Paare Ein Liebespaar das ohne Heirat im gleichen Haushalt zusammenlebt. Früher war dies nicht möglich, man musste verheiratet sein.  
Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft Homosexuelle Paare die zusammen leben.  
Kernfamilie Ist Mutter, Vater (verheiratet) und ihre Kinder. Dies wird als die klassische Familienform bezeichnet. Die Rollen haben sich aber verändert, sie vermischen sich oder haben sich ganz umgedreht. Z.B Hausmann.  
Ein-Eltern-Familie Alleinerziehend. Gibt es immer wie mehr und ist alltäglich geworden. Es stellt hohe Anforderungen an das Kind und dessen Erziehungsperson.  
Patchwork-Familie Ist eine neue Form von Familie. Häufig bringen beide Elternteile eigene Kinder mit und haben dann noch gemeinsam Kinder. Die Kinder in einer Patchwork-Familie haben ein hohes Mass an Sozialkompetenz. 
Grossfamilie Hier leben drei Generationen unter einem Dach. Früher war dieses Zusammenleben normal, doch heute findet man dies noch selten.  
Pflegefamilien Familie die zu ihren eigenen Kindern noch weiter Kinder zur Betreuung aufnehmen.  

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Parco San Marco Lifestyle Beach Resort
Club Bim Bam Bino Manager
Yasemin Schweizer
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Die Legende von Atlantis Lariana

April 25th, 2013 | By Paola Mazzo in Parco San Marco | No Comments »
Wahrscheinlich kennen nur wenige Menschen die Legende von Atlantis Lariana!
 
Diese besagt, dass Lenno, ein malerisches Dorf mit 1.500 Einwohnern am westlichen Ufer des Comer Sees, sein eigenes, kleines Atlantis im See hat. Nur einen kurzen Spaziergang von der Stadtmitte entfernt.
 
 
Lenno 2
Die Einwohner behaupten, dass in stürmischen Nächten das Läuten einer Glocke, vom Boden des Sees zu hören ist.
 
Sicherlich halten Sie das nur für eine Grusel-Geschichte… aber im Jahr 2005 wurde eine Untersuchung von Tauchern durchgeführt, bei der Spuren von Pflastersteinen, Stufen und Geröll gefunden wurde. 2006 fand man bei weiteren Tauchgängen sogar Schriften.
 
Die Legende scheint durch die Tatsache, dass es bis 1400 hier eine Kirche gab, die durch einen Erdrutsch in den Fluten des Sees landete und somit “untergetaucht” ist,  unterstützt zu werden.
 
 
 
 
 

Lenno
 
Geologische Studien haben gezeigt, dass die Ufer des Sees vor Jahrhunderten von einigen schrecklichen Flutwellen getroffen wurden, die zur Folge hatten, dass die alte Kirche einfach “weggefegt” wurde!
 
Was meinen Sie? Wahrheit oder Legende! Überprüfen Sie es selbst und fahren in einer stürmiscfhen Nacht an den Comer See und hören,  ob Sie das Läuten der Glocke wahrnehmen können!
 
 
 
 
 
 

Parco San Marco Lifestyle Beach Resort
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Our little Hiking Tip: Rifugio Menaggio

April 3rd, 2013 | By Deborah Giorno in Parco San Marco | No Comments »

What do you think of a small hike during your next holiday ? Not far from the Parco San Marco Lifestyle Beach Resort sweeping views are waiting for you!

Rifugio Menaggio (1400 m) is situated on the southern slope of Monte Grona and one can enjoy a spectacular view of Lake Como and the surroundingmountains. The rifugio provides refreshmentsand lodging and is open daily during the summer daily and the rest of the year on Saturdays Sun- and Holidays.

- starting point: Breglia 749 m (6 km from Menaggio)

- Menaggio – Breglia by bus: line C13

- walking time from Breglia to Rifugio: 1.45 hrs.

- ascent: 650 m

- trail signs: red-white-red.

Route: from the bus stop at Breglia (749 m) cross the road and ascend the small road leading up to Monti di Breglia (sign indicating Rifugio Menaggio). At the second bend, just beyond a fountain, you find the first shortcut to the right (sign Monti di Breglia/Rifugio Menaggio). The steep trail ends up on the road again, which you cross to pick up the next shortcut. After 20 m, at the high tension mast turn right. The steep trail leads on to the road once more, which you follow for about 300 m.

Then you find the next shortcut to the left which leads across a field. Cross the road another time and follow the trail through the woods which leads on to the road at Monti di Breglia (1.000 m). After another 100 m you reach a picnic area with fountain and beautiful view (you deserve a rest). Here you leave the road and follow the trail over some rocks up to the left (sign). Once on this trail you continue to follow the signs. You reach a open space used as parking area which you cross and then pick up the trail to the left.

At the junction where you find the metal trail sign we recommend the “Sentiero Alto” to the right because of the better view (after heavy snow fall we recommend il “Sentiero Basso” to the left). It leads among birch trees and broom up to the junction for S. Amate and Monte Bregagno. At this junction you keep to the left.

The now even trail leads along the slope and you soon reach the rifugio. Fifteen minutes from the rifugio there is a viewpoint called “Pizzo Coppa” from where you have a view not only of Lake Como but of the whole Menaggio valley with Lake Piano and Lake Lugano. Not to miss!! Take the trail on the left side of the rifugio (facing the building).