Entdecken Sie Valsolda und seine vielen Sehenswürdigkeiten – Teil I

11 April 2012 | By Annalisa De Maria in Wissenswertes

Die Umgebung des Lago di Lugano und des Lago di Como ist eine Gegend reich an Kunst, Geschichte, Kultur und Naturschönheiten. Schon bei einem Blick aus unseren Hotelsuiten werden Sie feststellen, dass sich nur wenige Fahrminuten vom Parco San Marco entfernt ein fast unberührtes Reich befindet, das auf nur einigen Quadratkilometern eine Essenz unserer gesamten Region birgt.

Von Lugano kommend, durchfährt man unweigerlich Valsolda, oft jedoch ohne die landschaftlichen und kulturellen Schönheiten zu bemerken, welche den Ort umgeben.

Zu der Gemeinde von Valsolda gehören neben dem Stadtzentrum auch eine Reihe kleinerer Siedlungen, die durch die Autostrasse aber auch durch Saumpfade verbunden sind. So wird einem, fernab des Verkehrs, eine ungestörte Erkundung des naturbelassenen Gebietes ermöglicht. Einige Dörfer befinden sich entlang des Seeufers, andere wiederum am Berghang.

Diese Landschaft diente schon als Inspiration für viele Romane, darunter eines der berühmtesten Werke des italienischen Schriftstellers Antonio Fogazzaro “Kleine alte Welt“ (Piccolo Mondo Antico), erschienen Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Fogazzaro widmete diesen Orten leidenschaftliche Schilderungen. Das Haus des Schriftstellers existiert noch im Dorf Oria und ist heute im Besitz der FAI – Fondo Ambiente Italiano, der Stiftung für die italienische Umwelt. Ihre Aufgabe ist die Erhaltung und die Erschliessung der historischen, kulturellen und natürlichen Güter für ein breites Publikum. Die Comminità Montana Valli Del Lario und Del Ceresio hat einen literarischen Park konzipiert. Schilder an verschiedenen Orten weisen die Besucher auf die wichtigsten Schauplätze des Romans hin.

Das nach Süden offene und im Norden von Bergketten geschützte Tal zeichnet sich durch ein mildes Klima aus. Seine Landschaften sind ausgesprochen malerisch – der Pracht der Dolomitenfelsen steht die Ruhe der am Hang liegenden Dörfer gegenüber, die von einer üppigen Vegetation, bis hin zum Seeufer, umgeben sind. Entlang des Ufers prägen Oliven- und Zitronenbäume das Bild, weiter oben Tannen und Buchen. Viele Dörfer bewahren noch immer die typischen Merkmale mittelalterlicher Ortschaften: Hütten und Steinhäuser aneinandergereiht in schmalen Gassen, im Wechsel  mit eleganten Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert, den wohlhabenderen Zeiten dieser Gegend.

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