Zum 180. Geburtstag von Lewis Carroll: Alice auf der Spur

27 Januar 2012 | By Stanislava in Wissenswertes

Lewis Carroll, der am 27. Januar 1832 unter dem bürgerlichen Namen Charles Lutwidge Dodgson geboren ist, war ein britischer Schriftsteller, Fotograf, Mathematiker und Lehrer. Er stellte eine schillernde Persönlichkeit dar, deren Genie sich in seinem ganzen Schaffen verbarg. Alice im Wunderland ist zweifelsohne sein Meisterwerk, das in einer fantastischen Welt voller Absurditäten mit Rätsel und Logik jongliert. Bis heute begeistern die Erzählungen Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln Kinder und Erwachsene zugleich, insbesondere Mathematiker. Das Buch gehörte zur sogenannten Nonsens-Literatur und war unter anderem Lieblingslektüre von Oscar Wilde und Königin Victoria.

Als Vorbild für die Hauptfigur diente Alice Liddell, eine der Töchter des Dekans von Christ-Church-College in Oxford, in dessen Familienkreis er damals verkehrte. Carroll nahm die Schwestern oft zu Bootausflügen und Picknicks gerne mit und erzählte ihnen abenteuerliche Geschichten. Während einer Bootsfahrt auf der Themse am 4. Juli 1862 unterhielt er sie mit einem Märchen, das über ein Mädchen namens Alice handelte. Die verzauberte Alice Liddell veranlasste Carroll, für sie die Abenteuer unter der Erde nieder zu schreiben, und erhielt zwei Jahre später das fertige Buchmanuskript.

Als Fotograf bevorzugte er Kinder als Motive, die für ihn Schönheit und Unschuld symbolisierten. Auch in diesem Bereich war Alice Liddel eine Inspirationsquelle.

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