All Posts from Januar, 2012

Der Winter hat sich zurückgemeldet

Januar 31st, 2012 | By Stanislava in Parco San Marco | No Comments »

Nach Tagen frühlingshafter Temperaturen hat sich der Winter auch bei uns am Lago di Lugano zurückgemeldet. Die Landschaft ähnelt einem Wintermärchen: verschneite Berge, dessen Gipfel in den wie ein Schleier undefinierbar nuancierten Himmel verschwinden, eine matte Sonne, weisse Palmen und ein erregter See. Ein spektakuläres Panorama, an dem man sich nicht satt sehen kann. Nur spürt man bald seine Glieder nicht mehr. Mein italienischer Tipp für erfrorene Märchenliebhaber: cioccolata calda con panna! Aber bitte eine echte heisse Schokolade mit Sahne!

Wintermärchen Lago di Lugano

Ein Grappa-Elixier

Januar 29th, 2012 | By Stanislava in Gastronomie | No Comments »

Für unser cremiges Liebeselixier für zwei braucht man:

2 cl Bananenlikör
10 cl Grappa

2 cl Grenadinesirup
2 cl Zitronenkonzentrat

2 Zitronenscheiben

Grappa, Bananenlikör und Zitronenkonzentrat in einem Shaker mixen. Erst dann Grenadinesirup dazugeben. In zwei spitzen Cocktailgläsern verteilen und mit der Zitronenscheibe garnieren.

Cin cin!

Zum 180. Geburtstag von Lewis Carroll: Alice auf der Spur

Januar 27th, 2012 | By Stanislava in Wissenswertes | No Comments »

Lewis Carroll, der am 27. Januar 1832 unter dem bürgerlichen Namen Charles Lutwidge Dodgson geboren ist, war ein britischer Schriftsteller, Fotograf, Mathematiker und Lehrer. Er stellte eine schillernde Persönlichkeit dar, deren Genie sich in seinem ganzen Schaffen verbarg. Alice im Wunderland ist zweifelsohne sein Meisterwerk, das in einer fantastischen Welt voller Absurditäten mit Rätsel und Logik jongliert. Bis heute begeistern die Erzählungen Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln Kinder und Erwachsene zugleich, insbesondere Mathematiker. Das Buch gehörte zur sogenannten Nonsens-Literatur und war unter anderem Lieblingslektüre von Oscar Wilde und Königin Victoria.

Als Vorbild für die Hauptfigur diente Alice Liddell, eine der Töchter des Dekans von Christ-Church-College in Oxford, in dessen Familienkreis er damals verkehrte. Carroll nahm die Schwestern oft zu Bootausflügen und Picknicks gerne mit und erzählte ihnen abenteuerliche Geschichten. Während einer Bootsfahrt auf der Themse am 4. Juli 1862 unterhielt er sie mit einem Märchen, das über ein Mädchen namens Alice handelte. Die verzauberte Alice Liddell veranlasste Carroll, für sie die Abenteuer unter der Erde nieder zu schreiben, und erhielt zwei Jahre später das fertige Buchmanuskript.

Als Fotograf bevorzugte er Kinder als Motive, die für ihn Schönheit und Unschuld symbolisierten. Auch in diesem Bereich war Alice Liddel eine Inspirationsquelle.

Porlezza – zu Gast bei der sonnigen Letizia

Januar 25th, 2012 | By Stanislava in Parco San Marco | No Comments »

Unser Hotel**** Superior Parco San Marco Beach Resort, Golf & SPA befindet sich direkt am Lago di Lugano. Das malerische Städtchen Porlezza liegt nur 2 km davon entfernt und lädt zu einem angenehmen Spaziergang am See entlang ein. Die sonnige Promenade führt zur Aussichtsterrasse Porto Letizia, dem einstigen Hafen, der in der Antike Portus Laetitiae hiess. Davon leitet sich der italienische Name Porlezza ab.


Der Name Letizia hat einen lateinischen Ursprung und bedeutet Freude, Fröhlichkeit, Jubel. Genau wie die Einwohner von Porlezza, die jedem mit einem fröhlichen „Salve“ das Herz erwärmen.
Berühmte Namensträgerinnen sind Laetitia Casta, französisches Topmodel; Letizia Ortiz Rocasolano, Journalistin und Ehefrau des spanischen Thronfolgers Felipe; Maria Laetitia Ramolino, Mutter von Napoleon Bonaparte.

Polenta uncia – eine kulinarische Tradition der Region Lago di Como

Januar 23rd, 2012 | By Stanislava in Gastronomie | No Comments »

Polenta ist ein aus Mais-Griess hergestellter Brei, der zur klassischen norditalienischen Küche gehört, aber auch in Teilen der Schweiz, Österreichs, Rumäniens, Moldawiens und des Balkans unter unterschiedlicher Bezeichnung üblich ist.

Die Polenta wurde anfangs aus anderen Getreidesorten wie Hirse, Dinkel, Gerste oder Weizen zubereitet, bevor im 17. Jhd. der Mais, in Italien als granoturco (türkisches Korn) an Popularität gewann. Polenta gialla (die gelbe Polenta) ist heutzutage europaweit der meist verbreitete Mais-Griess-Brei.

Heute haben wir für Sie ein Rezept aus der traditionellen Küche des Lago die Como vorbereitet. Polenta uncia oder unta (fettige Polenta) ist eine Mischung aus geschmolzenem Käse, Butter und Mais-Griess.

Zutaten für die Polenta uncia für 4 Personen:
polenta uncia_lago di como500 g Mais-Griess
1 Liter Wasser
250 g halbfettiger Käse in Würfelchen
150 g Butter
Knoblauchzehen nach Belieben
Salbei
Salz

 

Zubereitung:
In einem Kupfertopf das gesalzene Wasser zum Kochen bringen, das Mais-Griess hinzufügen und köcheln lassen. Aufpassen, dass die Polenta nicht zu hart wird.

In einer Bratpfanne die Butter, paar Knoblauchzehen und Salbeiblätter anschmoren.

Wenn die Polenta fertig ist, die geschmolzene Butter mit Knoblauch und Salbei, sowie die Käsewürfelchen dazugeben. Nach Belieben salzen. Kurz umrühren und einige Minuten ruhen lassen.

In eine vorher aufgewärmte Suppenschüssel geben und gleich servieren.
Buon appetito!

Federico Fellini

Januar 20th, 2012 | By Stanislava in Wissenswertes | No Comments »

 Wir möchten Sie heute an Federico Fellini – einer der berühmtesten italienischen Regisseure – erinnern, der am 20. Januar 1920 in Rimini geboren ist. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk, kurz bevor er 1993 verstarb. Zu den Meisterwerken des italienischen Neorealismus zählen Filme wie Roma, città apperta (Rom, offene Stadt) und Paisà, die er als Drehbuchautor unter der Regie von Roberto Rossellini schuf. La Strada, Achteinhalb, Das süße Leben, Stadt der Frauen sind für jeden Cineasten ein absolutes Muss.

Seine Karriere begann Fellini als Journalist und Karikaturist in Rom Anfang der 40er Jahre, nebenbei arbeitete er auch als Radiodramaturg. Verstärkt wirkte er bei verschiedenen Filmmanuskripten mit und  hatte sich einen Namen als Drehbuchautor gemacht, bevor er 1950 als Regisseur debütierte. Und der Rest ist Geschichte…

In meiner persönlichen Liste der absolut sehenswerten Filme findet sich der Fellini-Klassiker La dolce vita (Das süße Leben), der damals heftige Kontroversen entbrannt hat. Der Film handelt um das glamouröse, doch dekadente Leben der High-Society in Rom der 50er Jahre. Im kollektiven Gedächtnis bleibt die weltberühmte Szene mit der schwedischen Schönheit Anita Ekberg in Fontana di Trevi. Wussten Sie schon, dass der Inbegriff des süßen, belanglosen und faszinierenden Leben (la dolce vita), das unmittelbar mit Italien assoziiert wird, eine Erfindung Fellinis ist? Eine weitere, die ein Synonym für aufdringliche Boulevardfotografen geworden ist, verkörpert die Figur des Fotoreporters Paparazzo.

Jeanne d‘Arc

Januar 6th, 2012 | By Stephanie Urban in Wissenswertes | No Comments »

Unsere Geschichte wurde von vielen Persönlichkeiten geprägt. Heute möchten wir an eine französische Heldin erinnern, die im Jahre 1412 geboren wurde und deren 600. Jahrestag man heute feiert. Sie wuchs in einer wohlhabenden Bauernfamilie in Orleans auf, weshalb sie auch als „Jungfrau von Orleans“ bekannt ist. Im hundertjährigen Krieg führte sie, von ihrem Glauben geleitet, das französische Heer im Kampf gegen die Engländer an. Später wurde sie jedoch des Verrates bezichtigt, gefangen genommen und an die Engländer verkauft. Am 30. Mai 1431 wurde sie dann als Ketzerin auf einem Scheiterhaufen auf dem Marktplatz von Rouen verbrannt. Nachdem das damalige Urteil 24 Jahre nach ihrem Tod aufgehoben wurde, wurde sie 1909 vom Papst selig und 1920 heilig gesprochen. Heute erinnern Gemälde, Denkmäler, nach ihr benannte Kirchen und ein Museum in ihrer Heimat Stadt an ihr Leben und Wirken.