Trüffel – “…schwarzes und weisses Gold aus dem Piemont!”

11 November 2011 | By Stephanie Urban in Parco San Marco

Im November dreht sich im Parco San Marco alles um Trüffel. Um auch Sie, liebe Gäste, daran teilhaben zulassen, möchten wir Ihnen schon hier im Blog einige Informationen übermitteln.

Trüffel sind knollige, meist unterirdisch wachsende Speisepilze. Sie gelten als kulinarisch sehr wertvoll und enthalten verschiedene Vitamine. Im zweiten Jahrhundert vor Christus bezeichnetet sie Theophrastos von Eresos, einer der Lieblingsschüler von Aristoteles, als “wertvoller Tischschmuck”.

Doch Trüffel sind schon weitaus länger bekannt. So sehr sie in der Antike von den alten Römern und Griechen geschätzt wurden, galten sie im Mittelalter dagegen als verpönt und wurden sogar als Sünde angesehen. In der Renaissance gewannen die Trüffel jedoch wieder an Bedeutung und zählen bis heute zu den kulinarisch hochwertigsten Produkten.

Dies spiegelt auch der Preis wieder und so werden die Trüffel meist nur in geringen Mengen verwendet. Um Ihren vollen Geschmack entfalten zu können, benötigen sie einen Geschmacksträger. Besonders geeignet dafür sind Butter oder Eigelb. Die verschiedenen Trüffelarten werden aber nicht nur frisch genossen, sondern sie sind auch in verarbeiteter Form in verschiedenen Produkten wie Trüffelcreme, Trüffelöl oder Trüffelpasteten wiederzufinden.

Im Valle d´Intelvi (ist ein Hochtal, das sich in der lombardischen Provinz Como zwischen der Grenze zum Schweizer Kanton Tessin sowie dem Lago di Lugano und dem Lago di Como erstreckt) findet man seit jeher schwarze Trüffel. Diese Pilzart ist zwar nicht ganz so intensiv wie die weisse Trüffel aus dem Piemont, aber trotzdem eine wahre Delikatesse. Die Trüffel wachsen an unterirdischen Baumwurzeln und beliefern somit den Baum mit Mineralsalzen und Wasser. Im Gegenzug profitiert die Trüffel von Photosyntheseprodukten. Die bekanntesten und klassischen Trüffel-Gebiete befinden sich in Frankreich (Perigord), Kroatien und Norditalien (Piemont).

Schauen Sie hier nach, wie das Parco San Marco die Trüffel in Szene setzt.

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