Herzlich Willkommen!

23 April 2011 | By Raimondo Sartorio in Parco San Marco

 

 

 

 

Liebe Gäste und Freunde des Parco San Marco,

jeden Tag wieder staune ich über die malerische Landschaft hier bei uns im Parco San Marco und um uns herum. Das Tessin ist meine Heimat und ich bin stolz hier zu leben. Wenn ich morgens meinen Sohn  zur Schule fahre bin ich immer wieder beeindruckt über das Schauspiel, wenn die Sonne über den Bergen aufgeht und den Lago di Lugano in ein Meer voll Farben taucht. Mein Sohn hat für diese Schönheit der beinahe unberührten Natur noch keinen Blick, er erfreut sich eher an einem Forellenbarsch der seine morgendliche Stippvisite auf dem See vollführt. Doch auch er wird, sobald er etwas älter ist, merken, dass die Schönheit, so wie sie bei uns zuhause ist,  im Tessin leider zu einer Seltenheit geworden ist.

Die Neue Zürcher Zeitung schrieb am 9. November 2010 einen Artikel über die „Bausünden im Paradies“ . Nach Ansicht des Autoren „geht man nirgendwo in der Schweiz so leichtfertig mit dem architektonischen Erbe und mit der Landschaft um wie im Tessin“. Schon Hermann Hesse bemängelte die Umgangsweise mit seiner Wahlheimat. Der  Nobelpreisträger zog 1919 nach Montagnola, einem Dorf in der Gemeinde Collina d‘Oro, und lebte dort über 40 Jahre lang. Von Montagnola aus hat man einen beeindruckenden Blick auf den Lago di Lugano. Auch ich bin schon am Casa Hesse vorbeigeschritten und habe auf der Via Hermann Hesse meinen Eindrücken freien Lauf gelassen. So kam mir eine Aussage Hesses in den Kopf: “Hier ist die Sonne intensiver und wärmer, die Berge sind röter, hier wachsen Kastanien, Trauben, Mandeln und Feigen.“ Ich kann verstehen, dass er an diesem Ort seinen Gedanken freien Lauf lassen konnte und berühmte Werke wie „der Steppenwolf“ und „Klingsors letzter Sommer“ zu Papier brachte.

Zweifelsohne bin ich froh, dass es im und um das Tessin herum noch Landstriche gibt, die vom Baueifer unberührt blieben und mit historischen Bauten und einer unberührten Natur beeindrucken. Der ganze Seeabschnitt von Gandria und Ascona zum Beispiel. Hier wird Landschaftsschutz noch gross geschrieben und auch bei uns finden sie Zuflucht in einer Umgebung, in der die Landschaft und die Architektur ästhetischer nicht sein könnte. Wir bemühen uns tagtäglich mit viel Enthusiasmus, Hingabe und Willenskraft die Natur im und um das Parco San Marco herum zu bewahren.

Umwelt- und Qualitätsmassnahmen sind uns sehr wichtig. Für unsere Leistungen wurden wir im Jahr 2010 als erstes Hotel in Italien mit dem „Qualitäts-Gütesiegel Stufe III“ vom Schweizer Tourismus ausgezeichnet und für unser erfolgreiches Umweltmanagement wurde das Parco San Marco mit der ISO-Zertifizierung 14001 belohnt.

Es zeigt sich auch, dass unsere Massnahmen bei Ihnen nicht unbemerkt blieben.  Denn durch Ihren tatkräftigen Einsatz auf dem Reiseportal HolidayCheck  wurde  unser  Hotel  mit  dem  Publikumspreis HolidayCheck Top Hotel 2011 ausgezeichnet. Nur die beliebtesten Hotels weltweit erhielten diesen Preis. Das Parco San Marco wurde als einziges Hotel südlich der Schweizer Alpen unter nur 5 weiteren Schweizer Hotels prämiert. Dafür bedanke ich mich herzlich bei Ihnen!

Schluss ist hier jedoch noch lange nicht, denn “Stillstand ist Rückstand“ und in diesem Sinne haben wir uns auch für die Saison 2011 wieder einiges für Sie einfallen lassen.

Es gibt Neuheiten in den Bereichen Kultur, Familie und Gastronomie. Diesen Winter haben wir zum Beispiel unsere Küche auf Induktion umgestellt. Energiesparend, mit mehr Sicherheit und schonender für Vitamine und Nährstoffe bereiten wir Ihnen nun unsere kulinarischen Köstlichkeiten zu. Auch vor unseren Suiten haben wir nicht halt gemacht. Lassen Sie sich überraschen…

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Raimondo Sartorio

Ihr Gastgeber

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